>> Kreisleitstelle teurer: VWG für neue Prüfung <<

Die Rheinische Post Kreis Wesel berichtet am 22. November 2012:

Offenbar setzt sich die Serie von Pleiten, Pech und Pannen bei Bau- und Projektvorhaben unter der Amtszeit des Landrats Dr. Müller fort. Das findet Martin Kuster (VWG) mit Hinweis auf die neue Kreisleitstelle. Die von der Verwaltung als kostengünstigste Alternative schmackhaft gemachte Variante, die Leitstelle ins Kreishaus zu verlegen, wird erheblich teurer ausfallen. Die VWG schließt sich deshalb der Forderung der Grünen an, alle Varianten wieder neu auf den Prüfstand zu stellen.

>> VWG stellt Gutachten zu Berufskollegs in Frage <<

Die Rheinische Post Niederrhein berichtet am 21. November 2012:

Die VWG-Kreistagsfraktion stellt das neue Gutachten zu den Standortvarianten für die linksrheinischen Berufskollegs in Frage. Sie bezweifelt, dass ein kompletter Neubau eines Berufskollegs, wie in diesem Gutachten ausgewiesen, günstiger sein soll als die Reduzierung auf zwei Standorte bei gleichzeitiger Modernisierung und Erweiterung. Auch pädagogisch sei zweifelhaft, das eine Schule, die mit rund 5.000 Schülern größer dimensioniert ist als viele Fachhochschulen, ein angemessenenes Lernumfeld darstellt. Zudem werde sich die VWG nicht mit den pauschalen Aussagen zufrieden geben, zum Transport werde noch ein tragfähiges „Mobilitäts- und Verkehrskonzept“ erstellt. Die VWG, so deren Sprecher Martin Kuster, forderte, dass noch vor der Standortentscheidung dargestellt wird, wie der Ansturm an- und abreisender Schüler bewältigt werden soll.

Kostenexplosion und zweifelhaftes Gutachten

Offenbar setzt sich die Serie von Pleiten, Pech und Pannen bezüglich von Bau- und Projektvorhaben unter der Amtszeit des Landrats Dr. Müller fort. Nachdem jüngst das Rechnungsprüfungsamt dem Landrat bei der Vergabe von Gutachten an die zur traurigen Berühmtheit gelangte Vauth-Kanzlei signifikante Verfahrensfehler attestiert hatte, nachdem sich Gutachten für eine nun nicht mehr umzusetzende Breitbandinitiative als überflüssig erwiesen haben, wird wohl der Steuerzahler nun erheblich mehr für die neue Kreisleitstelle zahlen müssen. Die von der Verwaltung dem Kreistag als kostengünstigste Alternative schmackhaft gemachte Variante, die Kreisleitstelle in den Keller des Kreishauses zu verlegen, wird erheblich teurer ausfallen. Schon damals hatte die VWG-Kreistagsfraktion diese Variante abgelehnt, weil sie den vom Landrat propagierten Standort, zumal hochwassergefährdet, für eine Kreisleitstelle ungeeignet bewertete. Aufgrund der sich nun abzeichnenden Kostensteigerung schließt sich die VWG der Forderung der Bündnis90/Grüne an, dass nun alle Varianten wieder neu auf den Prüfstand gestellt werden müssen. Kostenexplosion und zweifelhaftes Gutachten weiterlesen

>> Schilderwünsche <<

Die Rheinische Post Kreis Wesel berichtet am 21. September 2012 (Auszüge):

Was auf Bundesebene in Sachen Kfz-Kennzeichen entschieden wird, steht noch in den Sternen. Sollte es aber dazu kommen, dass neben Altkennzeichen – WES bleibt, MO und DIN sind beantragt – auch neue möglich werden, dann kann es recht abwechslungsreich zugehen auf den Straßen im Kreis Wesel. Nach einer Abfrage aller Kommunen haben vier den Wunsch geäußert, der gestern im Kreisausschuss bei einer Gegenstimme der VWG und Enthaltung der Grünen zum Kreistag weitergereicht wurde. (…)

Gelassener Heiterkeit bei diesem Punkt folgte Ernst beim Thema Ausbildungsplätze: 18 Stück wird die Kreisverwaltung 2013 anbieten – davon satte 15 über Bedarf. (…)  Trotz Erläuterungen von Kreisdirektor Ralf Berensmeier und Hildegard Holtkamp (Personalrat) stimmte Heiner Dams (FDP) dagegen und Martin Kuster (VWG) enthielt sich.

Ausbildungssituation bei der Kreisverwaltung Wesel

Auszug aus der Niederschrift zur Kreistagssitzung am 27.09.2012:

Fraktionsvorsitzender Kuster (VWG) erläuterte, der Kreis habe iene Vorbildfunktion, daher bestehe eine Pflicht zur Ausbildung, sowohl bedarfgerecht als auch über Bedarf. (…) Jedoch könne es nicht richtig sein, das sechsmal mehr Ausbildungsplätze über Bedarf zur Verfügung gestellt würden , als bedarfsgerechte Ausbildungsplätze zu besetzen seien. Ein solches Ungleichgewicht würde die Gefahr bergen, dass Jugendliche eine Ausbildung absolvierten, im Anschluss aber nicht übernommen und dann erneut eine andere Ausbildung beginnen würden. Seine Fraktion schlage daher vor, für das Jahr 2013 folgende Ausbildungsplätze zur Verfügung zu stellen:
bedarfsgerechte Ausbildung: 4 Inspektorenanwärter/innen / Aufstiegbeamte/innen
Ausbildung über Bedarf: 8 Verwaltungsfachangestellte, davon 3 Ausbildungsplätze für schwerbehinderte Jugendliche