Neue Leitstelle: Anwohner fühlen sich überfahren

Die Rheinische Post Wesel berichtet am 2. April 2014 (Auszüge):

Der Planungsprozess für die Kreisleitstelle wurde in Wesel lange kaum bemerkt. Dabei war in der Kreispolitik lange klar – gegen die Stimmen von FDP und VWG –, dass der Standort Jülicher Straße (Kreisgesundheitsamt) genutzt wird. Dies stand fest, nachdem Pläne, die Leitstelle im Kreishaus unterzubringen, gescheitert und Alternativen verworfen worden waren (RP berichtete vielfach). Erst spät wurden Anwohner darauf aufmerksam (…).

Denn da gab es erstmals eine öffentliche (und freiwillige) Bürgerinformation des Kreises – erst vor Ort, dann ein paar Meter entfernt mit Plänen im Kreishaus. (…) Doch was bürgernah gemeint war, gilt bei den Anwohnern als „katastrophale Informationspolitik“. Denn die politische Entscheidung beim Kreis für den Standort Jülicher Straße ist gefallen. „Warum sind wir dann überhaupt hier?“, fragte ein Betroffener. (…)

Anmerkung der VWG: Es war abzusehen, dass das neue Gebäude mitten im Wohnviertel zu Anwohner-Problemen führen würde. Es hätte zahlreiche unproblematischere – und vor allem kostengünstigere! – Alternativen gegeben, wie die VWG immer wieder deutlich gemacht hat. Bleibt zu hoffen, das sich nach der Kommunalwahl im Mai die Mehrheitsverhältnisse ändern, damit dieser Unfug doch noch gestoppt werden kann!

Zwischenbericht zum Landeplatz Schwarze Heide

Die Rheinische Post Kreis Wesel berichtet am 2. April 2014 (Auszüge):

Erst sorgte ein umgekipptes Fass Gülle auf der nagelneuen Büdericher Ortsumgehung dafür, dass der Vorsitzende Josef Devers (CDU) im Stau stand und die Sitzung erst mit einer Viertelstunde Verspätung beginnen konnte. Dann mahnte Udo Bovenkerk (CDU) zur Eile, weil in 700 Meter Entfernung vom Kreishaus eine Bombe gefunden worden und es nicht ausgeschlossen sei, dass auch der Ausschuss während der Entschärfung evakuiert werde. (…)

Dazwischen lag gerade mal die Zeitspanne einer Fußball-Halbzeit. Und da ging’s um den Zwischenbericht der Verwaltung über das Konzept zur wirtschaftlichen Zukunftssicherung des Flugplatzes Schwarze Heide in Hünxe. Da taten sich erneut die bekannten Unterschiede in der Wahrnehmung auf. Vor allem Grüne, VWG und FDP sehen die Wirtschaftlichkeit des Flugplatzes weiter im Nebel völliger Ungewissheit. Aber auch Flugplatzbefürworter in der CDU zeigten sich unzufrieden mit dem Stand der Informationen über den Fortschritt. (…)

Kreisleitstelle wird am Standort Wesel gebaut

Die Rheinische Post Kreis Wesel berichtet am 20. März 2014 (Auszug):

Der Ausschuss für Bauen und Abfallwirtschaft des Kreises hat bei seiner Sitzung im Dinslakener Berufskolleg gegen die Stimmen von FDP und VWG bekräftigt, dass die neue Kreisleitstelle an der Jülicher Straße in Wesel entstehen soll. Wegen der zuletzt im Ausschuss sowie von SPD und CDU in der Kreisstadt geäußerten Kritik am ausgeguckten Standort stellte Architekt Michael van Ooyen nun eine überarbeitete Gebäudeplanung vor. (…)

Beratungsstelle: VWG für Wechsel

Die Rheinische Post berichtete am 15. März 2014:

Die andauernden Diskussionen über die künftige Finanzierung der Verbraucherberatungsstellen in Wesel, Moers und Dinslaken veranlassen Martin Kuster dazu, den linksrheinischen Standort grundsätzlich neu zu sehen. Wenn der Kreis schon den kommunalen Anteil (die andere Hälfte bringt das Land auf) tragen solle, dann könne auch über eine zentralere Stelle nachgedacht werden, sagte der Fraktionsvorsitzende der der Vereinigten Wählergemeinschaften im Kreistag. Hintergrund ist bekanntlich, dass die Stadt Moers ihrer Verbraucherberatung zum Jahresende gekündigt hat und ihren Anteil ab 2015 nicht mehr zahlen will.

Hängepartie für Verbraucher-Beratung

Die NRZ berichtet am 14. Dezember 2013 (Auszüge):

Die Verbraucherberatungsstellen in Dinslaken, Moers und Wesel sind für alle Menschen nützlich. Deshalb sollen sie (…) vom Kreis mitfinanziert werden, meint die SPD. Im Kreistag kam sie damit nicht weit. (…) Das könnte für Moers zu einem Problem werden, wo die Stadt ihren Ausstieg aus der Finanzierung der Beratungsstelle beschlossen hat. (…)

Dass die Stadt Moers die Kreisverwaltung mit ihrem Ausstiegsbeschluss unter Druck setze, sei ein „ungehöriges Verhalten“, befand Martin Kuster (VWG). (…) Umso gelassener und ohne Eile wollen die Kritiker das Thema behandeln. Kuster will bei der eingehenden Situationsanalyse auch die aktuellen Standorte hinterfragen und schauen, wo Beratungsstelen am besten anzusiedeln sind, damit alle Bürger im Kreis sie auf etwa gleich kurzen Wegen erreichen können. (…)