Sozialticket: Die Linke kritisiert VWG-Schelte

Rheinische Post Kreis Wesel berichtet am 3. Juli 2009:

Mit Unverständnis betrachtet der Kreisverband Wesel Die Linke „das Wahlkampfgetöse der VWG“ im Kreis. „Landratskandidat Kuster plustert sich medial auf und verkennt die Realitäten“, kommentiert Die Linke den Wahlkampfauftakt der Wählergemeinschaften in Hamminkeln-Dingden. Da hatte Kuster mit Blick auf die Forderung nach einem Sozialticket für den Nahverkehr Die Linke als verzichtbar erklärt. Kreistagskandidat Hilmar Schulz aus Wesel sagte dazu: „Anstatt ein breites Bündnis für ein Sozialticket zu fordern, werden potenzielle und reale Bündnispartner diskreditiert.“

>> Kreistag: Kein Abbau von Kohle unter Wohngebiete<<

Rheinische Post Kamp-Lintfort berichtete am 27. Juni 2009 (Ausschnitte):

Mit den Stimmen von CDU, Grünen, FDP und VWG fordert der Kreistag in Wesel die RAG und das Bergwerk West in Kamp-Lintfort auf, den Abbau von Kohle unter Wohngebieten und im Nahbereich bedeutender Kulturdenkmäler (Kloster-Kamp) nicht vorzunehmen. Lediglich die SPD stimmte mit dem Landrat dagegen und sprach sich auch gegen die Mehrheit der anderen für eine Fortsetzung des Bergbaus als Sockelbergbau aus. (…)  Martin Kuster (VWG) beantragte, über die beiden Punkte getrennt abstimmen zu lassen. Die VWG sei gegen weitere Bergbauschäden. Bei der Abstimmung zum Punkt Sockelbergbau enthielt sich die VWG jedoch. (…)

>> Kuster (VWG): Gutachten zur Leitstelle eingrenzen <<

Rheinische Post Wesel berichtete am 24. Juni 2009:

Die Vereinigten Wählergemeinschaften (VWG) wollen vom Kreistag morgen festzurren lassen, dass der Personaleinsatz kein Schwerpunkt des Gutachtens zur Kreisleitstelle sein soll. Wie Sprecher Martin Kuster mitteilte, bedeute dies „unweigerlich eine Verzögerung der notwendigen Erweiterung für größere Einsatzfälle“. Wie berichtet, hatte sich Kuster schon im Fachausschuss gewundert, dass der Personalbedarf urplötzlich in den Mittelpunkt gerückt sei. Darüber aber, so die VWG, müssten genügend Daten vorliegen.

>> Kreis-SPD geht ganz selbstbewusst in die Wahl <<

Rheinische Post Kreis Wesel berichtet am 23. Juni 2009 (Ausschnitt):

(…) Die SPD verbucht es als ihren Erfolg, den Austritt des Kreises Wesel aus dem Regionalverband Ruhr (RVR) verhindert zu haben. „Das wäre eine Katastrophe gewesen“, sagte Heidinger, der auch das CDU-Nein zum Outlet-Center als einen Fehler bezeichnete. Soziale Gerechtigkeit und wirtschaftliche Vernunft zu verbinden, sei Schwerpunkt für die SPD, die sich zudem das beitragsfreie letzte Kindergartenjahr an die Fahne heftet.

Im Ausblick strich Drüten Kooperation bei den Häfen und Prüfung der Rotterdamer Ideen für einen Hinterland-Seehafen heraus. Entscheidend dabei sei Wertschöpfung am Ort – sprich: Arbeitsplätze.Den Grünen und der VWG hielt er in diesem Zusammenhang vor, die Entwicklung des Flugplatzes Schwarze Heide torpedieren zu wollen. Touristisch sieht er den Kreis Wesel auch mit RVR-Unterstützung auf einem guten Weg. So habe es gestern grünes Licht für die Xantener Hafenpläne gegeben. (…)

>> Ärger um Personalhoheit für die Kreisleitstelle <<

Die Rheinische Post Kreis Wesel berichtet am 17. Juni 2009 (Ausschnitte):

Die Kreisleitstelle für das Rettungswesen bleibt ein beliebter Aufreger. (…) Besonders beim Personal, denn genügend Fachkräfte sind nicht verfügbar.

Sie werden aber dringend benötigt, wie sich unter anderem beim Orkan „Kyrill“ gezeigt hatte. Ein Gutachten zur Optimierung der Leitstelle ist in Arbeit. Beleuchtet werden so genannte Tischbesetztzeiten, Schichtmodelle und auch bauliche Erweiterungsmöglichkeiten. Vorrangig aber, so Co-Dezernent Lars Rentmeister, ist der Gutachter im Augenblick gefordert, schnell zur Lösung der personellen Engpässe beizutragen. Dies wiederum hat Martin Kuster ( VWG) „irritiert“. Er meinte, dies beim Gutachten-Auftrag seinerzeit nicht mitbeschlossen zu haben. Außerdem müsse sich Bedarf doch an Überstundenlisten ablesen lassen. (…)