>> Dünne Personaldecke <<

Die NRZ Wesel berichtet am 17. Juni 2009 (Ausschnitte):

Kreisleitstelle

Kyrill hat nicht nur viele Bäume umstürzen lassen. Das Unwetter im Januar 2007 zeigte auch, dass die Personaldecke der Kreisleitstelle recht dünn ist. Bei solchen Ereignissen mit vielen Einsätzen ist die Grenze der Belastbarkeit schnell erreicht. Ein Gutachten sollte die Frage klären, ob in der Leitstelle, die in der Weseler Hauptwache untergebracht ist, weitere Disponenten-Plätze eingerichtet werden können. Diese Frage wird der Gutachter auch beantworten, doch im Vordergrund steht die Frage nach der Personalausstattung. Was bei einigen Mitgliedern des Ausschusses für Verkehr und Rettungswesen, der gestern tagte, für Irritationen sorgte.  (…)

Martin Kuster (VWG) zeigte sich irritiert über den neuen Schwerpunkt des Gutachtens. Es ginge darum, ob bei einem erneuten Unwetter wie Kyrill genügend Arbeitsplätze zur Verfügung stehen oder nicht. In dem Gutachten, so Kuster, werde nur bestätigt, was man schon wisse.

(…)

>> Segelflieger wollen ihre Freiheit <<

Die Rheinische Post Dinslaken berichtet am 11. Juni 2009 (Auszug):

Für mehr Sicherheit am Verkehrslandeplatz Schwarze Heide hat die Bezirksregierung einen Zaun um das Areal angeordnet. Die Flugsportler vor Ort wollen die Barriere verhindern, weil sie Handicaps dadurch befürchten.

Der schwebende Sport bringt es mit sich, dass Segelflieger persönlich die Freiheit lieben und technisch betrachtet natürlich die Sicherheit. Für beide Werte befürchtet die Flugsportgemeinschaft Schwarze Heide, ein Konglomerat mehrerer eigenständiger Vereine, heftige Turbulenzen durch den Ausbau des Verkehrslandeplatzes. Kernpunkt ist die von der Bezirksregierung vorgeschriebene Umzäunung des Flugplatzes, die aus Sicht der Segelflieger für sie – wie man es auch dreht und wendet – am Ende nur Nachteile birgt. (…)

>> Achtung! <<

Rheinische Post Dinslaken berichtet am 11. Juni 2009 (Ausschnitt):

Sorge Die Flugsportler befürchten durch den Ausbau der Startbahn ein weiteres Problem: Zurzeit queren sie mit ihren Flugzeugen am Ende der Startbahn, nach dem Ausbau werden sie die Piste kreuzen müssen. Die Flieger sehen sich deshalb einer Gefahr durch landende Flugzeuge ausgesetzt. (…)

>> VWG halten am Wunsch nach dem Sozialticket fest <<

Die Rheinische Post Kreis Wesel berichtet am 13. Juni 2009:

Die Vereinigten Wählergemeinschaften (VWG) im Kreis Wesel machen sich weiter für ein Sozialticket stark. „Es ist für mich unverständlich, dass die Kreis-CDU, wie jüngst nochmals öffentlich betont, die Einführung eines Sozialtickets für utopisch hält. Es ist nicht nachvollziehbar, warum im VGN-Gebiet Kreis Wesel und Kreis Kleve vergünstigte Fahrkarten für einkommensschwache und finanziell hilfebedürftige Menschen nicht realisierbar sein sollen“, sagte Martin Kuster (VWG) und erinnerte an einen Verhandlungsauftrag. In der kommenden Kreistagssitzung würden die VWG eine Anfrage stellen, welche Fortschritte die Verwaltung bislang erzielt habe.

>> Kreis-CDU (…) setzt auf Partnerschaften <<

Rheinische Post Kreis Wesel berichtet am 10. Juni 2009 (Ausschnitte):

Dr. Hans-Georg Schmitz schaut der letzten Kreistagssitzung vor der Kommunalwahl mit gemischten Gefühlen entgegen. Zum einen zog der CDU-Fraktionsvorsitzende gestern die Erfolgsbilanz, viel durchgesetzt zu haben. Zum anderen ist er „nicht froh“ über die letzten Jahre mit Landrat Dr. Ansgar Müller (SPD) als Verwaltungschef. Wie viel darf ein Kreistag? Wo hören die Rechte des Landrats auf? Diese Fragen sorgten für aufsehenerregende Machtproben. Grüne, FDP und meist auch die VWG schufen gegen die SPD und Müller Mehrheiten mit der CDU. (…)

Beim Blick nach vorn klammert Schmitz Müller ebenso aus wie die SPD-Fraktion, die sich im nächsten Kreistag „wohl erst noch finden“ müsse. Fortsetzen oder wieder herstellen ließe sich „gemeinsame Politik“ mit Grünen, FDP und VWG (…)