>> „Angst vor der Heuschrecke“ bei NIAG <<

Die Rheinische Post Kreis Wesel berichtet am 27. August 2010:

Die Rhenus Veniro GmbH, Mehrheitseigner beim Verkehrsunternehmen Niag, hat die Umsetzung des Personalchefs und eines Abteilungsleiters angeordnet. Die Belegschaft sieht weitere Stellen in Gefahr. Verdi-Landesfachgruppenleiter Thorsten Neufeld hält diese Angst für berechtigt. Das Modell sei oft praktiziert. Zuerst würden Schlüsselstellen neu besetzt, dann folge die Optimierung des Unternehmens, und am Ende stehe die Wahl nach Weiterbeschäftigung weit unter Tarif oder dem Rauswurf, so Neufeld.

>> Fahrradfreundlicher Kreis Wesel <<

Die NRZ Wesel berichtet am 16. August 2010:

Kreis Wesel. Die Vereinigten Wählergemeinschaften im Kreis Wesel (VWG) beantragen, den Kreistag über die Mitgliedschaft in der „Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Städte, Gemeinden und Kreise in NRW“ entscheiden zu lassen.Die Arbeitsgemeinschaft setzt sich für optimale Bedingungen für Nahmobilität ein, das heißt für die Nutzung von Fahrräderrn und nicht motorisierten Verkehrsmitteln. Nach Ansicht der VWG sollte der auf den Rad-Tourismus ausgerichtete Kreis Wesel Mitglied der Arbeitsgemeinschaft werden.

>> VWG: Kreis soll unter radfreundliche Kommunen <<

Die Rheinische Post Kreis Wesel berichtet am 11.08.2010:

Die Stadt Wesel rühmt sich schon seit Jahren damit, zu den fahrradfreundlichen Kommunen zu gehören. Auch zahlreiche Kreise gehören der Arbeitsgemeinschaft in NRW. Nun soll der Kreis Wesel ebenfalls Mitglied werden. Dies beantragte Martin Kuster, Fraktionsvorsitzender der Vereinigten Wählergemeinschaften (VWG) im Kreistag. Generelles Ziel der AG fahrradfreundliche Städte (AGFS) sei es, so Kuster, sich für optimale Bedingungen für Nahmobilität, Nahversorgung und Naherholung einzusetzen. Leider sei der auch auf Radtourismus ausgerichtete Kreis Wesel noch nicht in der AGFS.

>> Wählergemeinschaften warnen vor Hochwasser <<

Die NRZ Moers berichtet am 1. August 2010:

Moers. Zwar blieb der Niederrhein in den letzten Jahren vom Hochwasser weitgehend verschont. Doch nach Überzeugung der Vereinigten Wählergemeinschaften im Kreis Wesel und der Hochwasserschutzinitiative am Niederrhein bleibt die Bedrohung bestehen.

Denn vor allem bergbaubedingt liegen Gebiete im Kreis Wesel teilweise so viel niedriger als der Rhein, dass sich mancherorts die Menschen nicht mal mehr auf ihre Dächer retten könnten.

Bemühungen beim Hochwasserschutz, beispielsweise im Bereich Evakuierung und Deichsanierung, seien jedoch schleppend und die Ergebnisse ernüchternd. Dabei werde durch die Klimaerwärmung der Meeresspiegel steigen. Zudem müsse man mit Spitzenhochwässern rechnen, bei denen die bisherigen Deicherhöhungen nicht ausreichen. Um die Bevölkerung auf die Brisanz dieses Themas aufmerksam zu machen und den öffentlichen Druck auf die Verantwortlichen zu erhöhen, informierten die VWG und die Hochwasserschutzinitiative an einem Aktionsstand am Königlichen Hof in Moers über dieses Thema. Anhand von Luftballons, die drei Meter hoch über den Köpfen der Passanten schwebten, war zu erkennen, wie hoch die Innenstadt im Falle eines Deichbruches überschwemmt werde.

>> Loveparade: VWG kritisieren Sauerland <<

Die Rheinische Post Kreis Wesel berichtet am 29. Juli 2010:

Martin Kuster, Fraktionschef der VWG im Kreistag, erklärte nach dem Schreiben, das Landrat Müller im Namen des Kreistags an Duisburgs Stadtspitze sandte (RP berichtete): „Unser Mitgefühl gilt weniger dem Oberbürgermeister Sauerland, sondern vielmehr den Angehörigen der durch einen grausamen Tod Verstorbenen sowie den zahlreichen Verletzten und Traumatisierten.“ Ihnen wünsche man Kraft. Sauerland indes wünschten die VWG „eine aus seinem Gewissen heraus motivierte Kraft und genügend Charakterstärke, aus Achtung vor den Opfern schnellstmöglich die notwendigen politischen Konsequenzen insbesondere für sich aus diesem Unglück zu ziehen“.