Wählergemeinschaft für RVR-Austritt

NRZ Wesel berichtet am 17. September 2008 (Ausschnitt):

Kreis Wesel. Die Vereinigte Wählergemeinschaft im Kreis Wesel hat sich auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung mehrheitlich für den Austritt des Kreises Wesel aus dem RVR ausgesprochen. Es wurde einstimmig entschieden, dass für eine Zustimmung zur Kündigung zwingend eine eindeutige und zweifelsfreie Selbstverpflichtung des Kreistages notwendig ist, den Fortbestand der bisherigen Leistungen und die Fortsetzung der laufenden Projekte des RVR im Kreisgebiet in voller Höhe zu garantieren. Morgen berät der Kreisausschuss über den RVR-Austritt.

VWG für den RVR-Austritt

Rheinische Post Wesel berichtet am 17. September 2008:

Kreis Wesel (fws). Nach CDU , Grünen und FDP haben sich jetzt auch die Vereinigten Wählergemeinschaften (VWG) für einen Austritt des Kreises Wesel aus dem Regionalverband Ruhr ausgesprochen. Dies teilte Martin Kuster, Sprecher der VWG im Kreistag, nach einer Mitgliederversammlung mit. „Zwei sachliche Kriterien“, so Kuster, gaben den Ausschlag: Hoheit der Landschaftsplanung (Essen statt Düsseldorf) und das Verhältnis zwischen RVR-Leistung und finanzieller Verpflichtung des Kreises. Unter den jetztigen Bedingungen sei ein Austritt vorteilhafter, doch müsse der Kreis den Fortbestand laufender Projekte im Kreisgebiet in voller Höhe garantieren, sagen die VWG. Sie fordern ein Konzept, wie der Kreis über andere Verbünde auch künftig an Zuschüsse für Landschaftspflege und -entwicklung kommen kann.

>> Ab November wird das Taxi teurer <<

NRZ Niederrhein berichtet am 18. September 2008 (Ausschnitt) :

KREIS WESEL. Taxifahren wird teurer. War die Vereinigte Wählergemeinschaft VWG vor der Sommerpause noch mit dem Ziel angetreten, dass die Tarife nicht wie von der Verwaltung vorgeschlagen – steigen sollten, entschieden sich die Politiker im Verkehrsausschusss nun doch für eine Anhebung. Die VWG erreichte mit ihrem Antrag eine Verzögerung, eine Änderung der Tarife aber nicht. Und nun soll also die Grundgebühr von 2,20 Euro auf 2,40 Euro angehoben werden. Die VWG wollte nur eine Anhebung auf 2,35 Euro. Auf die Anhebung der Gebühr für Großraumtaxen sollte komplett verzichtet werden. Der Antrag ist im Ausschuss einstimmig abgelehnt worden. Die neuen Tarife gelten ab 1. November.  (…)

>> FIW-Aus war vermeidbar <<

Rheinische Post Dinslaken berichtet am 16. September 2008 :

Voerde (RP) Das Ende der erfolgreichen Arbeit der Fraueninitiative für eine regionale Wirtschaft (FIW) wäre vermeidbar gewesen. Darauf weist Martin Kuster, Sprecher der VWG im Kreistag Wesel, in einer Reaktion auf das RP-Interview mit Monika Dräger-Seibel von vergangenen Samstag hin. Deshalb sei das Ende nun um so tragischer, so Kuster. „Hätte der Kreistag nicht mehrheitlich die Einrichtung von zwei zusätzlichen öffentlichen Stellen für eine neue zentralisierte Fachstelle ,Frau und Beruf’ im Kreishaus beschlossen, sondern statt höherer Personalkosten, die nun auf den Kreis zukommen werden, die Arbeit von FIW in Voerde für den rechtsrheinischen Raum und des Gegenstücks in Moers für den linksrheinischen Raum finanziell unterstützt, hätte das von Monika Dräger-Seibel im RP-Interview dargestellte bürgernahe und kompetente Beratungsangebot aufrecht erhalten werden können“, so Kuster. Die VWG sei davon überzeugt, dass wegen der fehlenden Bürgernähe das Beratungsangebot der neuen Fachstelle dem der bisherigen Regionalstellen nicht das Wasser reichen werden könne.

>> Marianne Meylahn fordert niedrigere Müllgebühren <<

Rheinische Post Moers berichtet am 27. August 2008 :

Das Moerser Kreistagsmitglied Marianne Meylahn von der Vereinigten Wählergemeinschaft ( VWG) macht sich erneut für eine Senkung der Müllgebühren stark. Der Überschuss des Abfallentsorgungszentrums dürfe nicht in den kommunalen Haushalten verschwinden. Die VWG habe sich bereits im Vorjahr für niedrigere Müllgebühren stark gemacht.