>> VWG: Radweg verlängern! <<

Rheinische Post Wesel berichtet am 6. März 2009:

Die USD hat nun über die VWG, Sicherungsmaßnahmen in Dingden gefordert, da wo die K19 (van-de-Wall-Straße) auf die Borkener Straße (L896) trifft. In einem Brief an den Landrat fordert der Sprecher der VWG-Kreistagsgruppe Martin Kuster kurzfristig mehr Sicherheit für Radler. Er beantragt, eventuell mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II, den Radweg an der K19 bis zur Borkener Straße zu verlängern. Der Radweg aus Brünen ende wenige hundert Meter vor der Kreuzung. Die viel befahrene Straße sei aber auf dem Schlussstück wegen der langgezogenen Kurve besonders gefährlich. Darum sollten zuerst Schilder aufgestellt werden, die Autofahrer vor dem Wechsel der Radler auf die Fahrbahn warnen. Außerdem soll der radweglose Abschnitt markiert werden. Auf Dauer sei die Verlängerung des Radweges unverzichtbar.

Eine Karte für die Familien

Rheinische Post Xanten, 03. März 2009:

Xanten. Die Freie Bürger-Initiative (FBI) Xanten hat die Einführung einer kostenlosen Familienkarte ins Gespräch gebracht. Der FBI-Vorsitzende Hans-Peter Feldmann hat jetzt offiziell einen Antrag an die Stadt gestellt.

Herr Feldmann, was soll eine Familienkarte?

Hans-Peter Feldmann: Ein Service der Kommune. Sie soll – unabhängig vom Einkommen – allen Familien mit Kindern bis zum Alter von 18 Jahren zur Verfügung gestellt werden.

Der Sinn?

Hans-Peter Feldmann: Mit der Card erhalten Erziehungsberechtigte mit ihren Kindern zahlreiche Vergünstigungen. Sie erstrecken sich von kulturellen Veranstaltungen über Eintrittspreise in städtische und andere Einrichtungen bis hin zu Preisnachlässen im Einzelhandel und Dienstleistungsgewerbe.

Was bezwecken Sie damit?

Hans-Peter Feldmann: Einmal entlastet es die Familien. Die Stadt erweist sich als familienfreundlich, bindet Einwohner, lockt neue an. Und es bringt die heimische Wirtschaft in Schwung. Die Menschen kaufen in der eigenen Stadt ein, nutzen die Einrichtungen. Die Nachlässe werden durch die höhere Kundenfrequenz auf jeden Fall wettgemacht.

Woher nehmen Sie diese Zuversicht?

Hans-Peter Feldmann: Die Stadt Essen und der Rhein-Kreis Neuss machen es vor. Im dortigen Kreis machen bereits über 100 Partnerunternehmen mit. Mehr als 7500 Karten wurden bereits ausgegeben.

Welche Aufgabe käme dabei der Stadt zu?

Hans-Peter Feldmann: Nur sie kommt an die Daten, kann sicherstellen, dass die Card nur für Familien ausgestellt wird. Mit der Werbung könnte die Entwicklungsagentur Wirtschaft beauftragt werden. Zudem sollte die Card in Kooperation mit dem Kreis eingeführt werden.

Heinz Kühnen führte das Gespräch.

Mehr Infrastruktur – zu Wasser und in der Luft

Rheinische Post Kreis Wesel am 4. März 2009 – Ausschnitt:

VON FRITZ SCHUBERT

(…)

Sorgte die gute Infrastruktur-Nachricht zu Wasser noch für einhellige Freude im Ausschuss, so gingen beim Thema Flugplatz Schwarze Heide (Hünxe) wieder einmal einige in die Luft. Hubert Kück (Grüne) und Martin Kuster (Vereinigten Wählergemeinschaften) ließen kein gutes Haar an dem, was Geschäftsführer André Hümpel mit der Verlängerung der Start- und Landebahn prognostizierte. Gut sechs Millionen Euro, zur Hälfte gefördert, sollen die Schwarze Heide in schwarze Zahlen bringen. Denn dann könnten größere Geschäftsflugzeuge mehr Umsatz bringen. CDU, SPD und FDP stehen im Grundsatz hinter den Plänen, weil sie mit Entwicklung von Flugplatzgewerbe auf 500 neue Arbeitsplätze (bislang 100) hoffen.

Was Kück und Kuster als „spekulative Luftnummer“ ablehnten, bezeichnete Michael Kaiser (FDP) schlicht als Investition in Infrastruktur: Für Kreisstraßen werde auch Geld ausgegeben, ohne Maut zu erheben, und hier gebe es gar Aussicht auf Erfolg. Auf Risiken wies zwar auch Ulrich Lordick (SPD) hin, doch sei er kein Gegner des Projekts. Josef Devers (CDU) regte einen Ortstermin an.

Grüne und VWG wollen aus Müll-Rücklage verteilen

NRZ Moers berichtet am 04. März 2009:

Kreis Wesel. Einen erneuten Versuch, die Rücklage der Müllverbrennungsanlage zu verringern, starten die Grünen. Gemeinsam mit der VWG fordern sie, dass die Rückstellung bis auf einen Bestand von zehn Millionen Euro an die Kommunen ausgezahlt wird. Bereits im vergangenen Jahr hatte der Kreis den Städten und Gemeinden rund 5,9 Millionen Euro überwiesen. Trotzdem ist die Rücklage mit 19,5 Millionen Euro gefüllt. Das erreichte Niveau übersteige bei weitem das notwendige Maß für eventuell anstehende Revisionen oder Reparaturen beim Abfallentsorgungszentrum Asdonkshof, soe die Grünen. Durch die erneute Ausschüttung würden die Kommunen in die Lage versetzt, die Bürger durch Gebührensenkungen zu entlasten.

USD für ein Familienticket

Rheinische Post Wesel berichtet am 4. März 2009:

HAMMINKELN (bp) Die USD legt sich für eine kostenlose Familienkarte ins Zeug. Mit der könnten von offiziellen Partnern angebotene Familienvorteile genutzt werden. Mit der Werbung solcher Partner soll die Entwicklungsagentur des Kreises Wesel (EAW) beauftragt werden, heißt es in einem Brief an Bürgermeister Holger Schlierf. Auch der städtische Wirtschaftsförderer Martin Hapke könne hier wertvolle Dienste leisten. Der Rhein-Kreis Neuss und die Stadt Essen hätten das Familienticket mit Erfolg eingeführt, so die USD. Familienfreundlichkeit sei ein wirtschaftlicher Standortvorteil, in den es sich zu investieren lohne. Mit der Familienkarte können Eltern für ihre Kinder bei Veranstaltungen, Dienstleistungen und sogar auch im Einzelhandel Nachlässe bekommen können. Im Kreis Neuss würden bereits 100 Unternehmen mitmachen, und es seien bereits 7500 Familienkarten im Umlauf.