>> VWG und W.U.R.M bei Ibo Yetim <<

Die Rheinische Post Moers berichtet am 23. Mai 2011:

Die Vereinigten Wählergemeinschaften im Kreis Wesel (VWG) und die W.U.R.M unter Leitung von Marianne und Herbert Meylahn besuchten kürzlich auf Einladung des Landtagsabgeordneten Ibrahim Yetim den nordrhein-westfälischen Landtag in Düsseldorf. Nach einer ausgiebigen Führung durch das Landtagsgebäude diskutierten die interessierten Kommunalpolitiker mit dem sozialdemokratischen Abgeordneten über Innere Sicherheit, Kommunalfinanzen und präventive Politik. „Wir brauchen mehr Polizeikräfte in NRW, damit wir eine höhere Aufklärungsquote bei Verbrechen bekommen. Außerdem ist es wichtig, dass die Justizbehörden schneller arbeiten“ forderte ein teilnehmender Senior. Ibrahim Yetim, Mitglied des Innenausschusses und deshalb Fachmann für Innere Sicherheit, konnte ihm da nur zustimmen: „Und deshalb ist es ein richtiger und wichtiger Schritt, dass die rot-grüne Landesregierung tausend neue Polizistinnen und Polizisten in NRW eingestellt hat“.

Runder Tisch Hochwasserschutz

Auszug aus der Niederschrift der Umwelt- und Planungsausschusssitzung am 23. März 2011:

Herr Feldmann (VWG) führte aus, dass der Runde Tisch Hochwasser seit 2005 durchgeführt werde. Der Kreis Wesel sei durch Hochwassergefahren bedroht. Die Landesregierung habe in der Vergangenheit mehrere Untersuchungen auf den Weg gebracht, so in 2004 die Studien zu den extremen Hochwasserlagen.
U. a. kritisierte Herr Feldmann (VWG) die Zuständigkeitsregelungen für den Hochwasserschutz und den Umgang mit den potenziellen Gefährdungslagen. In der Summe müsse aus seiner Sicht festgestellt werden, dass die Information zu kurz komme und mit dem bestehenden Restrisiko sehr leichtsinnig umgegangen werde. Eine Abwendung von Hochwassergefahren finde nicht statt.

Frau Theußen (CDU), Frau Schwitt (SPD) und Frau Franzkowiak (Bündnis90/Die Grünen) äußerten ihr Unverständnis zu dem aus ihrer Sicht überflüssigen Antrag der VWG und den Ausführungen von Herr Feldmann. (…)

Herr Feldmann (VWG) wies nochmals darauf hin, dass er vor der Verwaltung wissen solle, welche Erkenntnisse sie aus der letzten Veranstaltung des Runden Tischen gewonnen habe und welche Lehren sie daraus ziehen wolle. Außerdem seien aus seiner Sicht viele Fragen offen geblieben.

Herr Berg (…) wolle (…) darauf hinweisen, dass es vor dem Hintergrund der enormen Anstrengungen zur Haushaltskonsolidierung künftig solche informellen Veranstaltungen in Form der Runden Tische voraussichtlich nicht mehr geben werde.

>> Beständig dicke Bretter bohren <<

Die Rheinische Post Xanten berichtet am 23. April 2011:

Hans-Peter Feldmann und Martin Kuster machten in dieser Woche den „Bypass“ genannten Nordkanal im Gespräch mit den SPDLandtagsabgeordneten vom Niederrhein wieder zum Thema – sowohl für den Hochwasserschutz als auch als wirtschaftlich nutzbare Wasserstraße für Europa. Lohn der Hartnäckigkeit: Beide stellen jetzt die Argurnente aus zahlreichen Studien für die Beratung der Abgeordneten im Landtag zusammen.

>> Den Bypass wieder aufgerollt <<

Die Rheinische Post Xanten berichtet am 19. April 2011:

Hochwasserschutz für den Niederrhein: Das Schadenpotenzial ist 200 Milliarden Euro gigantisch, doch der Tatendrang bleibt gebremst. Hans-Peter Feldmann und Martin Kuster sprachen jetzt mit SPD-Abgeordneten.

Xanten Um die Diskussion um einen Hochwasserschutz in Schwung zu halten, der nicht nur aus einer ständigen Erhöhung der Deiche besteht, nutzen Feldmann und Kuster die gesamte Klaviatur. Erst vor wenigen Wochen hat sich der Birtener Hans-Peter Feldmann, Sprecher der Hochwasserschutz-Initiative (HWS), mit dem CDU-Europaabgeordneten Karl-Heinz Florenz getroffen. Denn wirksamer Hochwasserschutz am Niederrhein ist – so Feldmann – auch eine europäische Aufgabe. Der HWS-Sprecher lässt nicht locker, die Politik an die zahlreichen wissenschaftlichen Untersuchungen zum Thema „Nordkanal“ zu erinnern, der inzwischen Bypass zwischen Maas und Rhein genannt wird.

Einsatzleitstelle im Keller

Für Martin Kuster, Vorsitzender der Kreistagsfraktion der Vereinigten Wählergemeinschaften (VWG) kommt überdies hinzu, dass der Kreis Wesel keinen Katastrophenschutzplan für den Fall der befürchteten großen Hochwasserkatastrophe am Niederrhein hat. Und die werde zwangsläufig kommen. Feldmann: „Das Prinzip Oberlieger schützen Unterlieger funktioniert nicht, weil am Oberrhein nicht ausreichende Ausdehnungsflächen für den Rhein ausgewiesen werden können. Zudem haben wir am Niederrhein kein normales Flussgebiet; hier kommen noch zahlreiche Senkungsmulden hinzu, die der Bergbau verursacht hat.“ Und Kuster spottete im Gespräch mit der RP: „Dafür verlegt der Landrat die Einsatzleitstelle aus Kostengründen ins Untergeschoss des Kreishauses. Und das liegt unbestritten und nachgewiesen im Hochwassergebiet.“

Rund eineinhalb Stunden lang ließen sich in der vergangenen Woche die SPD-Landtagsabgeordneten Wolfgang Roth, Norbert Meesters, Andre Stinka und Ibrahim Yetin in die Thematik einführen. „Aufmerksame Zuhörer“, attestierten Feldmann und Kuster anschließend, „auch wenn sie beim Thema Nordkanal geschluckt haben.“ Mit dem Nordkanal ist die Fortsetzung des Albertskanal gemeint, der heute bereits von Antwerpen bis Maastricht reicht. Er wäre – so berufen sich Feldmann und Kuster auf vorliegende Studien – nicht nur ein Bypass für die Ableitung extremer Hochwasser, sondern könnte als Wasserstraße auch wirtschaftlich genutzt werden. Planungen wie der „Eiserne Rhein“ könnten verzichtbar werden und die Betuwe-Linie verlöre an Bedeutung. Die Planung einer solchen Wasserstraße ist nicht neu. Feldmann: „Bereits Napoleon plante den Nordkanal, der Wasserkreuz mit der Maas und der Niers vorsah – wenn auch aus anderen Beweggründen.“ Die wirtschaftliche Bedeutung des Nordkanals macht das Projekt wieder interessanter. Denn Feldmann geht davon aus, dass sich der Warenverkehr zwischen Europa, den arabischen Ländern und Fernost nach Antwerpen mit dem Lückenschluss im Gotthardtunnel neu orientiert.

Fakten zusammenstellen

Mit der wachsenden wirtschaftlichen Bedeutung und der Einbindung der EU sehen auch die SPD-Abgeordneten ein Packend, um die Diskussion im Landtag aufzurollen. Hans-Peter Feldmann und Martin Kuster haben jetzt den Auftrag angenommen, alle Fakten für die politische Diskussion in Düsseldorf zusammenzustellen. Feldmann: „Dafür benötigen wir rund zwei Monate Zeit.“

>>Antrag zum Komasaufen bei Jugendlichen<<

Zur Problematik der alarmierenden Tendenz hinsichtlich des Alkoholmissbrauchs / Komasaufens bei Jugendlichen im Kreis Wesel bitte ich im Namen der VWG-Kreistagsfraktion um eine Erweiterung der Tagesordnung in den betreffenden Fachausschüssen um diesen Punkt. Hierzu bitte ich um mündliche Berichte von Experten und zuständlichen Verantwortlichen der Kreisverwaltung.

Begründung:

Die DAK und das Marienhospital Wesel veröffentlichten im Januar diesen Jahres alarmierende Zahlen und eine besorgniserregende Entwicklung bezüglich des Alkoholmissbrauchs unter Jugendlichen im Kreis Wesel.

Darum sieht es die VWG-Kreistagsfraktion als notwendig an, Präventionsmaßnahmen in diesem Bereich auszubauen bzw. effizienter zu gestalten.