>> VWG-Fraktion sieht sich bestätigt <<

Die NRZ Wesel berichtet am 2. Juli 2011:

Flugplatz Schwarze Heide: Zweifel an der Entwicklung des Gewerbeparks

Kreis Wesel Nachdem die Stadt Bottrop die Fläche für das Interkommunale Gewerbegebiet am Flugplatz Schwarze Heide halbiert hat, sieht sich die VWG-Fraktion im Kreistag in ihrer Skepsis bestätigt. Fraktionsvorsitzender Martin Kuster fordert von der Verwaltung, dass sie am Dienstag im Ausschuss für Kreisentwicklung die wirtschaftspolitischen Folgen dieser Maßnahme darstellt. Zu denken gibt dem VWG-Sprecher zudem, dass die CDU-Fraktionsvorsitzende in der Bezirksvertretung Bottrop-Kirchhellen Zweifel an der weiteren Entwicklung des Gewerbeparks geäußert hat. Grund: Mangel an Investoren und die enorme zeitliche Verzögerung des Projekts, nachdem ein Gericht die ursprüngliche Planung vor einigen Jahren gekippt hatte. „Damit bestätigen sich offenbar einmal mehr die Befürchtungen der VWG-Kreistagsfraktion, dass sich die Landebahnverlängerung als Millionengrab erweisen wird“, so Kuster.

>> Flugplatz: VWG sehen sich bestätigt <<

Die NRZ Dinslaken berichtet am 2. Juli 2011:

Nachdem die Stadt Bottrop die Fläche für das Interkommunale Gewerbegebiet am Flugplatz Schwarze Heide halbiert hat (die NRZ berichtete), sieht sich die Fraktion der Vereinigten Wählergemeinschaften (VWG) im Kreistag in ihrer Skepsis bestätigt. Fraktionsvorsitzender Martin Kuster aus Voerde beantragte, das Thema auf die Tagesordnung des Ausschusses für Kreisentwicklung und strukturellen Wandel am kommenden Montag zu setzen. Die Kreisverwaltung solle die wirtschaftspolitischen Folgen dieser Maßnahme darstellen, so Kuster.

Zu denken gibt dem VWG-Sprecher zudem, dass die CDU-Fraktionsvorsitzende in der Bezirksvertretung Bottrop-Kirchhellen Zweifel an der weiteren Entwicklung des Gewerbeparks im Grenzgebiet zu Hünxe geäußert hat. Grund: Mangel an Investoren und die enorme zeitliche Verzögerung des Projekts, nachdem ein Gericht die ursprüngliche Planung vor einigen Jahren gekippt hatte.

„Damit bestätigen sich offenbar einmal mehr die jahrelangen, von der Kreisverwaltung und den großen Fraktionen nicht ernst genommenen Befürchtungen der VWG-Kreistagsfraktion, dass sich die Landebahnverlängerung als Millionengrab erweisen wird“, so Kuster.

Antrag zur Problematik „Gewerbepark Schwarze Heide“

Im Namen der VWG-Kreistagsfraktion bitte ich die Tagesordnung des kommenden Ausschusses für Kreisentwicklung und strukturellem Wandel um den o. g. Punkt zu erweitern. Insbesondere möge die Kreisverwaltung die wirtschaftspolitischen Folgen darstellen. Die wichtige Frage lautet vor allem, welche Ansiedlungsprojekte überhaupt noch realisierbar sind und wie hoch bzw. gering jetzt noch das Potential an Arbeitsplätzen im sogenannten flughafenaffinen Gewerbepark ist.

Begründung:

Aufgrund von Änderungen im Bebauungsplan, die notwendig wurden, weil das Oberverwaltungsgericht den alten auf Anwohnerklage hin gekippt hatte und die Kreise Wesel und die Stadt Dinslaken Bedenken gegen notwendige externe Ausgleichsflächen eingelegt haben, wurde laut Presse die Fläche des Gewerbeparks am Flugplatz halbiert.

Der Presse ist zudem zu entnehmen, dass die Vorsitzende der Kirchhellener CDU-Bezirksfraktion Dorothee Askemper aufgrund mangelnder Investoren und der enormen zeitlichen Verzögerungen öffentlich daran zweifelt, dass sich dieses Gewerbegebiet noch entwickeln lässt. Sie fordert darum, dass man gegebenenfalls in zwei Jahren die Sache in Ehren sterben lassen solle.

Damit bestätigen sich offenbar einmal mehr die jahrelangen, von Kreisverwaltung und den großen Fraktionen nicht ernst genommenen Befürchtungen der VWG-Kreistagsfraktion, dass sich die Landebahnverlängerung als Millionengrab erweisen wird.

>> Schwarze Heide: VWG fragen nach Potential <<

Die Rheinische Post Kreis Wesel berichtet am 30. Juni 2011:

Die Vereinigten Wählergemeinschaften (VWG) beantragen für den Kreisentwicklungsausschuss am 5. Juli, den Tagesordnungspunkt „Schwarze Heide – Halbierung der Gewerbeflächen“. Die Verwaltung soll die wirtschaftspolitischen Folgen darstellen. Die Frage, so Fraktionschef Martin Kuster, laute vor allem, welche Ansiedlungsprojekte überhaupt noch realisierbar sind und wie hoch oder gering jetzt noch das Potenzial an Arbeitsplätzen im sogenannten flughafenaffinen Gewerbepark ist. Hintergrund sind Änderungen im Bebauungsplan, weil das Oberverwaltungsgericht den alten auf Anwohnerklage hin gekippt hatte.

>> Gewerbepark am Flugplatz wird halbiert <<

Die NRZ Dinslaken berichtet am 13. Mai 2011 (Ausschnitte):

Eine ähnlich unendliche Geschichte wie die Landebahnverlängerung scheint auch der „Interkommunale Gewerbepark“ am Flugplatz Schwarze Heide zu werden. Der tangiert auch die Gemeinde Hünxe, wird aber von der Nachbarstadt Bottrop geplant – allerdings weiterhin nicht wirklich realisiert. Dabei setzt nicht nur die Flugplatzgesellschaft nach dem Ausbau des Verkehrslandeplatzes auf die Ansiedlung „flug-affinen“ Gewerbes. Von mehreren hundert Arbeitsplätzen war vor Jahren mal die Rede. (…)

Gleichzeitig wurden erneut Stimmen laut, die Zweifel an der Realisierbarkeit des Gewerbeparks äußerten. Die CDU-Fraktionschefin Dorothee Askemper plädierte gar dafür, sich eine Frist zu setzen: Wenn sich innerhalb von zwei Jahren nichts tue, dann solle man „die Sache in Ehren sterben lassen“.

Hintergrund der Flächenreduzierung sind Bedenken Dinslakens und des Kreises Wesel. Die richten sich gegen den neuen Bebauungsplan, der notwendig wurde, weil das Oberverwaltungsgericht den alten auf Anwohnerklage hin 2007 gekippt hatte. (…)

Genau das sei der Grund für die Flächenreduzierung des Gewerbeparks am Flugplatz, so Hünxes Bürgermeister Hermann Hansen; das Gewerbe sei davon nicht betroffen. Normalerweise stimme sich Bottrop, das die Planung zu verantworten habe, mit Hünxe ab, so Hansen. Doch mit dem schleppenden Gang der Dinge ist er wenig glücklich. Die Nachbarstadt müsse „langsam in die Gänge kommen“, sagt er. (…)