>> Fahrradfreundlich: VWG wollen die Mitgliedschaft <<

Die Rheinische Post Moers berichtet am 10. November 2010:

kreis wesel Martin Kuster (Vereinigte Wählergemeinschaften) hält es für nötig, dass der Kreis Wesel Mitglied der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Städte, Gemeinden und Kreise wird. Im letzten Fachausschuss habe der Antrag nicht abschließend beraten werden können, so Kuster. Er untermauerte, dass mit der Mitgliedschaft mehr für die Förderung des Radverkehrs sowie den Radtourismus getan werden könne.

>> Wir sind anders <<

Die Rheinische Post Moers berichtet am 8. November 2010 (Auszug):

Interview am Montag Der Vorstand der Wählergemeinschaft Unabhängige Rentner Moers erläuterte seine Schwerpunkte. Marianne Meylahn sagt, sie hatte keine andere Wahl, als die Freie Bürgergemeinschaft zu verlassen.

Moers. Der Vorstand der Wählergemeinschaft Unabhängige Rentner Moers war in der neuen Redaktion des Grafschafters am Neumarkt 13 zu Gast. Im Mittelpunkt des Gesprächs, das RP-Redaktionsleiter Dirk Möwius mit dem Team um den Vorsitzenden Herbert Meylahn führte, stand natürlich zunächst der Wechsel von Kreistagsmitglied Marianne Meylahn von der FBG zu den Unabhängigen Rentnern.

Frau Meylahn, der Austritt der Moerser FBG aus den Vereinigten Wählergemeinschaften im Kreis Wesel und Ihr Wechsel zu den Unabhängigen Rentnern hat für viel Wirbel gesorgt.

Marianne Meylahn: Ich war gern in der FBG und ich war immer loyal. Doch ich bin Kreistagsmitglied für die VWG. Als die FBG die Gemeinschaft verließ, hatte ich keine andere Wahl, als auszutreten. Ich halte diese Entscheidung der FBG auch weiterhin für falsch. Im Kreistag geht es auch um Moers. Man denke nur an den Schulentwicklungsplan und die Auswirkungen auf unsere Berufskollegs.

Aber Sie haben sich nicht nur als Moerser Interessensvertreterin gesehen?

Marianne Meylahn: Nein, das wäre auch falsch. Im Kreistag ist man für den ganzen Kreis verantwortlich. Das ist in den einzelnen Kommunen nicht immer leicht zu verstehen. Trotzdem ist natürlich meine Devise, soviel wie möglich für Moers heraus zu holen.

War denn wirklich nur die Entscheidung in Sachen Kreisumlage der Grund für den Austritt der FBG aus der VWG?

Marianne Meylahn: So ist die Begründung. Ich vermute allerdings, dass auch die Aufnahme der Wählergemeinschaft Unabhängige Rentner Moers eine Rolle gespielt hat. Die FBG war dagegen, die VWG haben klar erklärt, dass sie sich nicht erpressen lassen. In Dinslaken gibt es ja auch zwei Wählergemeinschaften, die beide Mitglied der VWG sind. Kurz vor der Sondersitzung gab es nun den Austritt der FBG. Trotzdem gab es den einstimmigen Beschluss für die Aufnahme der Unabhängigen Rentner. (…)

>> Kritik von VWG und Grünen <<

Die Rheinische Post Dinslaken berichtet am 6. November 2010 (Ausschnitte):

Der Ausbau der Start- und Landebahn des Verkehrslandeplatzes Schwarze Heide sind seit September abgeschlossen. (…)

Die fünf Betreiberkommunen Bottrop, Dinslaken, Voerde, Hünxe sowie der Kreis Wesel, haben den Flugplatz mit Landesmitteln (…) ausgebaut. (…)

Mit der Erschließung der Gewerbeflächen geht es derzeit allerdings nur schleppend voran. Knackpunkt ist nach wie vor die Zufahrtsstraße. (…)

Im Ausschuss für Kreisentwicklung hatte Flugplatz-Geschäftsführer André Hümpel kürzlich wegen seiner Prognosen für den Flugplatz und das Gewerbegebiet herbe Kritik geerntet. (…) Martin Kuster von den Vereinigten Wählergemeinschaften im Kreis Wesel (VWG) bezeichnete das gesamte Projekt als „Verschwendung von Steuergeldern“. Dass auf der Schwarzen Heide 500 neue Arbeitsplätze entstehen sollen, halten VWG und Grüne für illusorisch.

>> Malonek attackiert Marianne Meylahn <<

Die Rheinische Post Moers berichtet am 5. November 2010 (Ausschnitte):

Schweres Geschütz fährt Lutz Malonek aus Kamp-Lintfort gegen die Moerser Kreistagsabgeordnete Marianne Meylahn auf. „Betrug der Wähler“ sei ihre Mandatmitnahme, keinesfalls ein Kavaliersdelikt, schreibt der Kreisvorsitzende der Rentnerpartei „Wir Rentner machen mobil“ (WRMM). (…) Doch was hat Frau Meylahn getan, um sich den Zorn von Malonek zu zu ziehen? Sie ist auf Listenplatz zwei der VWG in den Kreistag gewählt worden. Und sie bleibt Fraktionsmitglied der VWG – zur Freude ihres Fraktionschefs Martin Kuster. Dass sie zur CDU oder SPD wechseln will, ist bisher jedenfalls nicht bekannt. Dass sich die FBG aus der VWG zurück gezogen hat, dass Marianne Meylahn wiederum der Moerser FBG den Rücken gekehrt hat, hat mit dem Kreistagsmandat nicht zu tun. Die FBG ist überhaupt nicht bei der Wahl angetreten, hat also auch keinen Anspruch auf das Kreistagsmandat.

>>Kaenders rudert zurück<<

NRZ Moers berichtete am 04.11.2010 (Auszug):

Kreispolitik: Im Streit um den Austritt der VWG-Kreistagsabgeordneten Marianne Meylahn aus der Freien Bürgergemeinschaft Moers muss nun die Moerser Linke Gabriele Kaenders mächtig zurückrudern.(….) 
Auf der Suche nach einer neuen politischen Gruppe soll sie laut Gabriele Kaenders auch bei den Kreislinken angeklopft haben, bevor sie bei den Unabhängigen Rentnern in Moers landete. Diese Behauptung zog Kaenders nun zurück. Sie sei unrichtig und beruhe auf einer falschen Information. Kaenders: „Die Feststellung ist mir wichtig, weil Marianne Meylahn so in ein falsches Licht gerückt wird.“