Kuster (VWG) zu RVR: „Sittenwidrig, arrogant“

Rheinische Post Kreis Wesel am 6. August 2008 (Auszüge) :

Wer austritt, muss weiter bezahlen: (…) Auch Martin Kuster (Vereinigte Wählergemeinschaften) hat dazu was zu bieten. „Als wenn ein Mobilfunkanbieter kurz vor Ablauf eines Handyvertrages diesen einseitig so ändert, dass der Kunde auch nach ordnungsgemäßer Kündigung weiterzahlen muss – mit der Begründung, der Anbieter habe einen Mobilfunkmast für seine Kunden errichtet“, spottet der Sprecher der VWG und spricht von einem „sittenwidrigen Vorgehen“, das juristische nicht bestehen werde. Kuster sieht sich und seine Kollegin Marianne Meylahn durch „das arrogante Verhalten“ des RVR in den letzten Wochen bestärkt, für die Kündigung zu votieren. Kurzerhand habe die Mehrheit der Ruhrgebietsstädte, die den Kreis „als Nettozahler gut gebrauchen“ könnten, die Satzung geändert. Endgültig entschieden hätten sich die VWG im Kreis Wesel noch nicht, doch sprächen planungsrechtlich und finanziell „sehr gute Gründe“ für den Austritt.

Am 29. August sollen die Wählergemeinschaften auf einer Versammlung die Möglichkeit haben, Kreiskämmerer Peter Giesen zu befragen und nach einem Austausch ihr Votum abzugeben.

Kampfhund: Polizei in 18 Minuten am Tatort

Rheinische Post Wesel berichtet am 24. Juli 2008 (Auszüge) :

Die Kreispolizeibehörde Wesel wehrt sich gegen Martin Kusters (VWG) Vorwurf, die Beamten seien bei der Kampfhundattacke in Spellen nicht schnell genug am Tatort gewesen (RP berichtete). Innerhalb von 18 Minuten sei ein Wagen der Polizei aus Wesel dort gewesen, erklärte Josef Wißen, Sprecher der Kreispolizeibehörde. Das habe die Auswertung der elektronischen Erfassung ergeben.

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Der Polizeipressesprecher bleibt in der Frage, ob der Kampfhund den Radfahrer verfolgt habe, bei seiner Darstellung.

Kuster, Sprecher der Vereinigten Wählergemeinschaften (VWG) im Weseler Kreistag, hatte gestern in einer Pressemitteilung erklärt, ihm gegenüber habe die Kreispolizeibehörde Wesel „in einem persönlichen und offenen Gespräch mitgeteilt“, dass „mittlerweile tatsächlich von einer Verfolgung eines Radfahrers durch den Pitbull auszugehen sei“.

„Dies lässt leider den Verdacht aufkommen, dass die Behörden den Vorfall verharmlosen wollen“, sagte Martin Kuster.

Den ganzen Artikel finden Sie unter folgendem Link:

RP-Online: Kampfhund: Polizei in 18 Minuten am Tatort

>> „Kampfhund-Vorfall“ schlägt politisch Wellen <<

Rheinische Post Kreis Wesel berichtet am 21. Juli 2008 (Auszüge) :

Martin Kuster, Sprecher der Vereinigten Wählergemeinschaften (VWG) im Weseler Kreistag, nimmt einen „dramatischen“ Fall“ zum Anlass, sich an Landrat Dr. Ansgar Müller zu wenden. Es geht um die Rolle der Kreispolizei, deren Behördenleiter der Landrat ist. Kuster spricht von einem „Kampfhund-Vorfall“, der sich am Freitag zwischen 17 Uhr und 17.30 Uhr in Voerde-Spellen ereignet hat. Laut Kusters Darstellung sei die Polizei nicht schnell genug am Ort des Geschehens gewesen.

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Den ganzen Artikel finden Sie unter folgendem Link:

RP-online: Kampfhund-Vorfall schlägt Wellen

Den genauen Wortlaut der VWG-Anfrage finden Sie in der Rubrik „Anträge „!

>> Kreistag lehnt Factory-Outlet-Center ab <<

Niederrhein-Anzeiger berichtet am 2. Juli 2008 (Auszüge) :

Mit den Stimmen von CDU, Grünen und VWG hat der Kreistag den Antrag der SPD-Fraktion auf Zustimmung zur Ansiedlung eines Factory-Outlet-Centers in Dinslaken-Lohberg abgelehnt. Landrad Dr. Müller enthielt sich dabei. Dr. Hans-Georg Schmitz (CDU) äußerte Zweifel, dass ein solches Center für den Einzelhandel förderlich sei.

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Martin Kuster (VWG) hielt das Outlet-Center für eine Totgeburt und lehnte es daher ab.

Heftig diskutierte man erneut über einen möglichen Austritt aus dem RVR. Die Entscheidung darüber wird in der September-Sitzung des Kreitages fallen.

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Martin Kuster (VWG) betonte, dass die VWG sich abschließend zwar erst im August entscheidet, tendenziell aber wohl einen Austritt befürworten werde. Die FDP hatte sich bereits im Vorfeld für einen Austritt ausgesprochen. Zur Kündigung bedarf es einer 2/3 -Mehrheit im Kreistag.

>> Taxi-Preise: Erhöhung nach VWG-Antrag vertagt <<

Rheinische Post Niederrhein berichtet am 21. Juni 2008:

Achtungserfolg für die Vereinigten Wählergemeinschaften: Die VWG erwirkten im Kreistag die Vertagung der Taxigebühren-Erhöhung. In der kommenden Sitzungsperiode soll erneut beraten werden. VWG-Sprecher Martin Kuster hofft, dass der Preisanstieg moderater ausfällt als zuletzt vorgesehen. Wegen der hohen Spritpreise müsse zwar die Einnahmeseite der Taxiunternehmen verbessert werden. Doch sollten diese auch zu Einsparungen gedrängt werden. Etwa durch Einsatz sparsamer oder gasbetriebener Fahrzeuge.