>> VWG geben Geld zurück <<

Die Rheinische Post Kreis Wesel berichtet am 28. Januar 2009:

Wenn man einen sparsamen Umgang mit Steuergeldern einfordert, sollte man mit gutem Beispiel vorangehen. Dies sagen die Vereinigten Wählergemeinschaften ( VWG) im Kreistag. Sie sind stolz auf ihren „verantwortungsbewussten Umgang mit ihrer Entschädigung für die Geschäftsbedürfnisse der Fraktionen“. Wie Sprecher Martin Kuster weiter mitteilte, haben die VWG in dieser Legislaturperiode dem Kreis mehr als 4200 Euro unverbrauchte Mittel zurückerstattet. Kuster: „Bei uns funktioniert hochwertiges kommunalpolitisches Handeln auch ohne Fraktionsreisen und ohne Hotelübernachtungen.“ Mit den erstatteten Mitteln habe der Kreis zum Beispiel einen Großteil der kürzlich verliehenen Kinderfreundlich-Ehrenpreise finanzieren können.

Die VWG verschicken in den nächsten Tagen die zweite Ausgabe des ihres Infoflyers, in dem sie ihr aktuelles Engagement im Kreistag offenlegen. Schwerpunkte: Entlastung der Gebührenzahler, Stopp der Startbahnverlängerung des Landeplatzes Schwarze Heide, Steigerung der Verkehrssicherheit und Einführung einer kostenlosen Familienkarte.

VWG: Verkehrssicherheit muss gesteigert werden

Rheinische Post Kreis Wesel berichtet am 26. Februar 2009:

KREIS WESEL (RP) Die VWG-Kreistagsgruppe fordert in einem Brief an Landrat Dr. Müller, dass durch den gezielten Aufbau und die Vernetzung verschiedener Säulen (Geschwindigkeitskontrollen, Beseitigung von Unfallschwerpunkten, Fahrradkontrollen), die zur Steigerung der Verkehrssicherheit beitragen können, die Prävention von Verkehrsunfällen im Kreisgebiet weiter ausgebaut wird. Vorbild könne dabei das Konzept „Krefelder Fairkehr“ sein, das jüngst mit dem Preis für Innere Sicherheit des Innenministeriums ausgezeichnet wurde.

>> VWG: Bürger entlasten <<

Rheinische Post Niederrhein berichtet am 22. Dezember 2008:

Um die Bürger in Zeiten der Finanzkrise und drohender Rezession zu entlasten, sollte der Kreis Wesel die millionenschwere Müll-Rücklage auflösen und die Abfallgebühren deutlich senken. Das fordern die Vereinigten Wählergemeinschaften (VWG) in einem Antrag zu den Haushaltsberatungen 2009. Ihr Sprecher Martin Kuster verlangt zudem, auch die gegen den Widerstand der VWG erhöhten Beförderungsentgelte, die Gebühren für die Kfz-Zulassung und – in Absprache mit den Kommunen – die Elternbeiträge für die Kindertagesstätten auf den Prüfstand zu stellen. Weil sich der deutsche Außenhandel drastisch verschlechtere, so Kuster, sei eine „schnelle und spürbare“ Stärkung der Binnennachfrage „dringend geboten“. Dazu müsse auch auf kommunaler Ebene ein Beitrag geleistet werden – selbst wenn der finanzielle Rahmen eng sei.

>> Kinder, Kinder <<

NRZ Xanten berichtet am 3. Dezember 2008 (Ausschnitte):

Die Kreisverwaltung will im nächsten Jahr eine so genannte Großtagespflegestelle für Kinder einrichten. Der Ausschuss für Personal- und Verwaltungsangelegenheiten begrüßte jetzt den Vorschlag. Er trage zur Vereinbarung von Beruf und Familie bei.  (…)

Für die regelmäßige Betreuung der unter Dreijährigen sollen die üblichen Elternbeiträge verlangt werden. Deren Höhe hängt vom Betreuungsumfang sowie vom Elterneinkommen ab und bewegt sich zwischen 103 und 413 Euro. Die Notfallbetreuung soll kostenlos sein. (…)

Ursula Borgmann (CDU) sprach ebenso wie Hellmut Fischer (SPD) von einem guten Konzept. Auch Steffen Langenberg (FDP) begrüßte die Pläne, und Hubert Kück (Grüne) und Martin Kuster (VWG) sahen keine Konkurrenz zu bestehenden Einrichtungen in Wesel. Einstimmig empfahl der Ausschuss dem Kreistag, dem Vorschlag zuzustimmen. (…)

>> VWG tritt überall an <<

Die NRZ Wesel berichtet am 17. Dezember 2008:

KREIS WESEL. Der Wahlkampf kann für die Vereinigten Wählergemeinschaften (VWG) beginnen. Die Mitgliederversammlung hat nun die Kandidaten für die Kommunalwahl nomiert. Die beiden Kreistagsmitglieder Martin Kuster aus Voerde und Marianne Meylahn aus Moers übernehmen auf der Reserveliste die Plätze eins und zwei. Auf den dritten Listenplatz wurde Hans-Peter Feldmann aus Xanten gewählt. Auf den Plätzen vier bis zehn kandidieren Bettina Freitag (Kamp-Lintfort), Dieter Bitters (Hamminkeln), Ronald Feenstra (Xanten), Daniel Baatsch (Voerde), Stefan Doll (Moers), Helmut Hoffmann (Hamminkeln) und Klaus-Dieter Handrick (Kamp-Lintfort). In Gegensatz zu 2004 wird die Wählergemeinschaft in allen Wahlkreisen antreten. Das Ziel lautet: Mindestens eine Verdoppelung der Sitze im Kreistag.

Noch nicht entschieden ist, ob die VWG einen eigenen Landratskandidaten ins Rennen schickt. Bevor die Frage in der Jahreshauptversammlung im März 2009 beantwortet wird, werden die bis dahin zur Wahl stehenden Bewerber eingeladen, ihre politischen Ziele vorzustellen. Sollte keiner der Kandidaten eine angemessene Schnittmenge mit den Vorstellungen der VWG haben, werde man bei der Wahl eine Alternative stellen.