Rosarote Brille bei Beurteilung von Flugplatz Schwarze Heide

Presseerklärung zum Bericht des Geschäftsführers von Schwarze Heide:

Man muss schon eine rosarote Brille tragen, um nach der Vorstellung der  aktuellen Situation des Landeplatzes Schwarze Heide durch den  Geschäftsführer Hümpel zum Urteil zu kommen, die mehrere Millionen Euro  teure, durch Steuergelder finanzierte Landebahnverlängerung zahle sich  aus. Wenn nach einem offenbar baubedingten Rückgang der Flugbewegungen   im vergangenen Jahr die Anzahl im Wirtschaftskrisenjahr 2009 dieses  Jahr nur knapp übertroffen wird, dann ist das eher ein  Armutszeugnis. Zumal nur ein Bruchteil der Bewegungen auf Flugzeuge   zurückzuführen ist, die diese Landebahnverlängerung überhaupt benötigen.  Fakt ist stattdessen, wie ein Blick in den Beteiligungsbericht des
Kreises zeigt: Der Landeplatz hat im Jahr 2010 mit über 300.000 Euro den größten Verlust seit Jahren eingefahren. Ein Fehlbetrag, der durch  öffentliche Mittel gedeckt werden muss. Die VWG-Kreistagsfraktion ist  davon überzeugt, dass sich an dieser dramatischen finanziellen Situation  auch künftig nichts ändern wird, weil die durch die Verlängerung  drastisch gestiegenen Abschreibungen die kargen Umsatzsteigerungen mehr  als auffressen.

Und wie sieht es auf dem Gewerbepark, auf dem angeblich 500  Arbeitsplätze entstehen sollen, ein Jahr nach der Fertigstellung der  neuen Landebahn aus? Tote Hose, wo man hinschaut! Dass diese  unakzeptable Situation vom Geschäftsführer Hümpel im Ausschuss des Kreistages als Erfolg verkauft wurde, macht nur seine Verzweiflung deutlich.

>> Schwarze Heide <<

Die Rheinische Post berichtet am 13. Oktober 2011 (Auszug):

Um den Ausbau des Flugplatzes Schwarze Heide in Hünxe ist viel gerungen worden. Jetzt legte Geschäftsführer André Hümpel im Kreisentwicklungsausschuss Zahlen vor, die seiner Ansicht nach die Investitionen untermauern: 8,5 Prozent Zuwachs auf 32 920 Starts und Landungen von Januar bis August; 14 Prozent mehr Einnahmen bei Gebühren und zehn Prozent bei Treibstoffverkauf.

Die Flugplatz-Kritiker Hubert Kück (Grüne) und Martin Kuster (VWG) mochten daraus nicht unmittelbar Erfolge ablesen. Kück wünschte Vergleichszahlen der letzten drei Jahre, um einen Trend erkennen zu können. Kuster stellte fest, man sei mit den Zahlen also wieder beim Stand von 2009. (…)

>> Kies: VWG wenden sich an Regierungspräsidentin <<

Die Rheinische Post Kreis Wesel berichtet am 6. September 2011:

Die Vereinigten Wählergemeinschaften (VWG) „bestärken ausdrücklich“ die Positionen des Umweltministers Johannes Remmel und der Regierungspräsidentin Anne Lütkes, „sorgfältig und nachhaltig“ mit der Ressource Kies umzugehen. Dies teilten die VWG Lütkes in einem Schreiben mit. Hintergrund ist die Aktualisierung des Gebietsentwicklungsplans (GEP). Die VWG machen darin erneut auf ihr Konzept für einen Kanal von Neuss nach Antwerpen aufmerksam, bei dessen Bau genügend Kies und Sand gewonnen werden könne, ohne andere Gebiete zu belasten.

>> Kiesabbau am Niederrhein – Segen oder Fluch?! <<

Auf lokalkompass.de meldet sich unser VWG-Fraktionsmitglied H.-Peter Feldmann, zuständig für Umwelt und Planung, kritisch zum Thema Kiesabbau am Niederrhein zu Wort. Außerdem bittet er auf dieser Seite aus Anlass eines Forums bei der Bezirksregierung in Düsseldorf zu diesem Thema, an dem er als Vertreter der VWG-Kreistagsfraktion teilnimmt, um Rückmeldungen und Empfehlungen:

Artikel „Kiesabbau am Niederrhein“ (hier klicken!)


>> Dokumentation zum Nordkanal im Landtag <<

Die Rheinische Post Xanten berichtet am 5. Juli 2011:

Die Diskussion um effizienten Hochwasserschutz über den „Bypass“ genannten Nordkanal kann jetzt auch im Düsseldorfer Landtag geführt werden. Hans-Peter Feldmann (FBI Xanten) und Martin Kuster, Fraktionsvorsitzender Wählergemeinschaften im Kreistag (VWG), haben ihre Dokumentation zum Thema zusammengestelltund an die vier SPD-Landtagsabgeordneten im Kreis Wesel geschickt.

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, der CDU-Vorsitzende Norbert Röttgen und Regierungspräsidentin Anne Lütkes erhielten ebenfall die Dokumentation.

Im April informierten sich Norbert Meeesters, Andre STinka, Wolfgang Roth und Ibrahim Yetim bei Feldmann und Kuster übe das von der Hochwasserschutz-Initiative (HWS) verfolgte Projekt „Nordkanal“. Der Kanal soll – „weil wir nicht immer höhere Deiche bauen können“ – im Ernstfall die befürchteten Hochwassermengen ableiten und ansonsten eine wirtschaftlich nutzbare Wasserstraße sein.

Für die Abgeordneten war die Information so wichtig, dass sie um eine umfassende Dokumentation für die Diskussion im Landtag baten. Das Projekt „Nordkanal“ ist die Forsetzung des Albertkanals in Belgien als wirtschaftlich nutzbare Wasserstraße zum Rhein bei Neuss. >> Dokumentation zum Nordkanal im Landtag << weiterlesen