Jede Minute eine Unterschrift für Familienkarte

Aktionsstand Pro Familienkarte MoersEine Unterschrift pro Minute – mit diesen Worten kann man den Erfolg der heutigen Unterschriftenaktion „Pro Familienkarte“ auf den Punkt bringen: In gut 2 Stunden haben über 130 Besucherinnen und Besucher des Marktes in Repelen mit ihrer Unterschrift die Forderung der Vereinigten Wählergemeinschaften im Kreis Wesel (VWG) und der Unabhängigen Wählergemeinschaft Moers (UWG) unterstützt. Einige Unterstützer haben sogar gezielt den Stand aufgesucht, nachdem sie davon in der Zeitung erfahren haben. Kreisweit sind nach dem heutigen Tag schon fast 500 Unterschriften zusammengekommen!

Nicht nur die Tatsache, dass die Nachbarstädte Krefeld und Duisburg bereits seit Jahren erfolgreich die Familienkarte eingeführt haben, sondern auch die große Unterstützung durch Moerser Bürger lässt die Begründung der etablierten Politik für ihre Ablehnung des Antrags von UWG-Ratsmitlied Herbert Meylahn auf Einführung einer Familienkarte, diese sei in Moers überflüssig, ins absurdum führen. Viele Bürgerinnen und Bürger, die den Aktionsstand von UWG und VWG aufsuchten, begrüßen nämlich die Familienkarte genau deshalb, weil sie nicht nur, wie etwa der Moers-Pass oder das Bildungs- und Teilhabegesetz, Sozialhilfeempfängern finanzielle Vorteile bringen: Es gibt etliche Familien auch in Moers, die mit ihrem Verdienst nur knapp oberhalb des HartzIV-Satzes liegen und darum auf derartige Familienunterstützung verzichten müssen. Sie könnten dann zumindest von der Familienkarte profitieren. Jede Minute eine Unterschrift für Familienkarte weiterlesen

>> FBI und VWG gegen weitere Ferienanlagen in Wardt <<

Die Rheinische Post Xanten berichtet am 18. Oktober 2011 (Auszug):

Xantens FBI lehnt eine intensive Freizeitnutzung der Restanlagen des Nibelungenbades in Wardt ab. Sie wird in ihrer Ablehnung unterstützt von der Kreistagsfraktion der Vereinigten Wählergemeinschaften (VWG). Beide Wählergemeinschaften sprechen in einer Stellungnahme von einer „geplanten Neustrukturierung der FZX GmbH“.

Den Hintergrund bilden Überlegungen der Eigentümer der „FZX GmbH“ (RVR, Kreis Wesel, Stadt Xanten), auf und an den Flächen am stillgelegten Nibelungenbad (Zeltplatz, Ferienhäuser, Hausboote) anzulegen; auch das Gebäude des Bades soll unter diesem Gesichtspunkt für die spätere Nutzung geprüft werden.  >> FBI und VWG gegen weitere Ferienanlagen in Wardt << weiterlesen

VWG kritisiert Beauftragung von weiterem Hafen-Gutachter

Presseerklärung der VWG-Kreistagsfraktion:

Nach einem konfusen Diskussionsverlauf im Kreistag ist die VWG-Kreistagsfraktion davon überzeugt, dass selbst die drei den Antrag gestellten Fraktionen von CDU, SPD und FDP sich untereinander völlig uneinig sind, auf welcher inhaltlichen Basis eigentlich die Beauftragung eines Hafenspezialisten für die weiteren Verhandlungen im Rahmen der Gründung einer Hafenkooperation erfolgen soll.

Die VWG-Kreistagsfraktion hat dagegen einen klaren und unmissverständlichen Standpunkt: Die Gründung einer neuen Hafengesellschaft darf sich ausschließlich und höchstens auf die drei kommunalen Häfen des Kreises und der betreffenden Kreiskommunen beschränken, wie es alle bereits in Auftrag gegebenen Gutachten empfehlen. Dabei muss die Stadt Wesel aus eigenen Mitteln dafür sorgen, ihren sanierungsbedürftigen Stadthafen in einen überlebensfähigen Zustand zu versetzen oder andernfalls den Rückbau aus eigener Tasche vorzunehmen. Andere Optionen jetzt noch ins Spiel zu bringen, würde den Projektfortschritt in unverantwortlicher Weise verzögern.

>> Freizeitzentrum wird weiter unterstützt <<

Die NRZ Xanten berichtet am 19. Oktober 2011 (Ausschnitt):

Das Freizeitzentrum Xanten (FZX) zieht die Leute an. (…)

Stimmt der Kreistag am morgigen Donnerstag zu, erhält das Freizeitzentrum in den kommenden fünf Jahren weiterhin jährlich einen Investitionszuschuss in Höhe von 70?000 Euro zur Verfügung gestellt (…) Im Kreisausschuss gab es für diesen Vorschlag bereits eine Mehrheit. Nur Martin Kuster (VWG) stimmte mit Nein.

Auch im Kreistag wird die VWG den Beschlussvorschlag ablehnen. Die Kritik richtet sich gegen die vom RVR geplante Neustrukturierung des Freizeitzentrums. Demnach sollen nämlich in Xanten-Wardt Ferienhäuser, Gruppenzeltplätze und eine Hausbootanlage errichtet werden. Und die Gesellschaft prüft zurzeit, ob anstelle des Nibelungenbades ein Campingplatz oder weitere Ferienhäuser geschaffen werden können. Solche Vorhaben werden von der VWG und der FBI Xanten abgelehnt. Begründung: „Für diese zusätzlichen Einrichtungen fehlt in der Ortschaft die Infrastruktur. Hinzu kommt die mangelhafte Verkehrssituation.“ Die Wardter Bevölkerung habe massiven Widerstand angekündigt.

>> VWG kritisieren Geschäftsführung von Schwarze Heide <<

Radio K.W. berichtet am 14. Oktober 2011:

Die Fraktion der Vereinigten Wählergemeinschaften im Kreis Wesel kritisieren die Geschäftsführung des Flugplatzes Schwarze Heide in Dinslaken.

Die hatte nach der Erweiterung der Landebahn eine positive Bilanz gezogen. Die Steigerung der Starts und Landungen in diesem Jahr um achteinhalb Prozent sei ein Armutszeugnis, sagt die VWG. Außerdem seien die wenigsten Maschinen auf die neue verlängerte Landebahn angewiesen.

Im vergangenen Jahr habe der Flugplatz Schwarze Heide einen Verlust von 300.000 Euro eingefahren – der größte in den vergangen Jahren. Die VWG glaubt nicht, dass sich daran künftig etwas ändern werde.