>> Richtungsent-scheidung für neue Leitstelle in Wesel <<

Die Rheinische Post Kreis Wesel berichtet am 6. Februar 2013 (Auszüge):

Mit einer Richtungsentscheidung haben gestern Bau- und Gesundheitsausschuss des Kreises in einer gemeinsamen Sitzung für den Neubau der Kreisleitstelle an der Jülicher Straße gegenüber dem Weseler Kreishaus gestimmt. (…) FDP (Ablehnung) und VWG (Enthaltung) wollten eine weitere Prüfung von Alternativen, etwa die Angliederung der Leitstelle an die neu entstehende Feuerwache in Voerde-Friedrichsfeld. Die Mehrheit fürchtete aber weiter Verzögerungen und zieht den Standort Wesel vor.

Bisher befindet sich die Leitstelle in der Feuerwache Wesel. Ein Umzug ist wegen mangelnder Kapazitäten und gewachsener Aufgaben nötig. Die Entscheidung gestern war begleitet von heftiger Kritik an der Verwaltung. Denn es gibt einen Beschluss, die Leitstelle, die Einsätze im ganzen Kreis organisiert, im Keller und Anbau des Kreishauses unterzubringen. Das wurde erst spät genau untersucht – mit dem Ergebnis, dass der Keller nicht hoch genug ist und außerdem ein Regenrückhaltebecken dort liegt, wo erweitert werden sollte. Den niederschmetternden Befund behielt die Verwaltung lange für sich. „Das war Mist“, sagte Michael Nabbefeld (CDU), assistiert von SPD, Grünen, VWG und FDP. (…)

VWG-Antrag zur Einrichtung der Kreisleitstelle im Feuerwehrhaus Voerde-Friedrichsfeld: hier klicken!

> Leitstelle im Kreishaus: „Nicht so, aber anders und teurer“ <

Die Rheinische Post Kreis Wesel berichtet am 28. November 2012 (Ausschnitt):

Auch wenn sie gar nicht auf der Tagesordnung steht, bleibt die Zukunft der Kreisleitstelle für das Rettungswesen ein Dauerbrenner. Im Ausschuss für Bauen und Abfallwirtschaft fragte gestern Dieter Bitters (VWG) nach dem Stand der Dinge. Bekanntlich hatten unlängst die Grünen Transparenz gefordert und Erklärungen, warum es mit der Planung nicht vorangeht. Umzug vom Dachgeschoss der Weseler Feuerwache in den Keller des Kreishauses oder andernorts ein Neubau: Das war zuletzt diskutiert worden, wobei besagter Keller die günstigste Möglichkeit zu sein schien. Aber sie ist offenbar nicht gründlich untersucht worden.

Kreiskämmerer Peter Giesen sagte gestern, dass die Leitstelle nicht so, wie ursprünglich gedacht, im Kreishaus unterzubringen ist, „aber anders und teurer“. Damit näherten sich die beide Varianten von der Kostenseite her einander an. Die Zahlen dazu wolle man bald vorlegen. Auch im nichtöffentlichen Teil ging es um die Leitstelle. Abzusegnen war ein Prüfauftrag zur Statik und Umsetzbarkeit der Keller-Variante. Dies hatte ursprünglichen Untersuchungen wohl gefehlt. (…)

>> Kreisleitstelle teurer: VWG für neue Prüfung <<

Die Rheinische Post Kreis Wesel berichtet am 22. November 2012:

Offenbar setzt sich die Serie von Pleiten, Pech und Pannen bei Bau- und Projektvorhaben unter der Amtszeit des Landrats Dr. Müller fort. Das findet Martin Kuster (VWG) mit Hinweis auf die neue Kreisleitstelle. Die von der Verwaltung als kostengünstigste Alternative schmackhaft gemachte Variante, die Leitstelle ins Kreishaus zu verlegen, wird erheblich teurer ausfallen. Die VWG schließt sich deshalb der Forderung der Grünen an, alle Varianten wieder neu auf den Prüfstand zu stellen.

>> VWG gegen Freigabe von Kennzeichen <<

Die Rheinische Post Kreis Wesel berichtet am 21. August 2012:

Das von der VWG-Kreistagsfraktion schon vor einem halben Jahr prognostizierte Wirrwar von Autokennzeichen tritt nun offenbar ein. „Dies ist nicht dem Verkehrsminister Ramsauer anzukreiden. Er will mit der geplanten völligen Freigabe von Kennzeichen offensichtlich Klagen von Kommunen verhindern, die sich mit der Erlaubnis einiger Städte auf ein eigenes Kennzeichen zu Recht benachteiligt gefühlt hätten“, so Sprecher Martin Kuster. Darum habe die VWG-Kreistagsfraktion als einzige politische Gruppe im Kreistag die Wiedereinführung von Alt-Kennzeichen abgelehnt. Hohe Bürokratisierungskosten kämen auf Landkreise und Polizei zu. „Und da wundern sich Moerser Politiker über Erhöhungen der Kreisumlage“, betont Kuster.

VWG-Warnung vor Kennzeichen-Wirrwarr bestätigt sich nun!

Das von der VWG-Kreistagsfraktion schon vor einem halben Jahr prognostizierte heillose Wirrwar von Autokennzeichen tritt nun offenbar ein. Dies ist nicht dem Verkehrsminister Ramsauer anzukreiden. Er will mit der geplanten völligen Freigabe von Kennzeichen ganz offensichtlich Klagen von Gemeinden und Städten verhindern, die sich mit der Erlaubnis einiger Städte auf ein eigenes Kennzeichen zu Recht benachteiligt gefühlt hätten. Darum hatte die VWG-Kreistagsfraktion als einzige politische Gruppe im Kreistag die Wiedereinführung von Alt-Kennzeichen abgelehnt und eine Resolution dagegen gefordert. Die gänzliche Liberalisierung von Kennzeichen führt nun zu einem deutlichen Sicherheitsverlust im Straßenverkehr, weil sich Verkehrsopfer und Zeugen Kennzeichen nicht mehr merken können werden. Auch die Fahndung nach Kriminellen wird erschwert werden. Zudem kommen hohe Bürokratisierungskosten auf Landkreise und Polizei zu. Und da wundern sich Moerser Politiker über Erhöhungen der Kreisumlage?! Es ist beängstigend, dass nun sogar die Sicherheit der Spaßkultur Tribut zollen muss!