>> Stellen weg bei NIAG? Politik fordert Infos <<

Die Rheinische Post Kreis Wesel berichtet am 24. September 2010 (Auszüge):

Das Thema Niag sorgte gestern im Kreisausschuss für eine lebhafte Debatte. Denn die Absicht der Niederrheinischen Verkehrsbetriebe und dessen Mehrheitsaktionär Rhenus Veniro, in Moers womöglich die Zahl der Verwaltungsmitarbeiter von 59 auf 26 zu reduzieren, wird von den Parteien völlig unterschiedlich bewertet. (…)

Die Entscheidung über mehrere Anträge zum Thema Niag, gestellt von FDP („Wir brauchen vernünftige Sachinfos“) sowie von SPD, Grüne und VWG (Stichwort: Rekommunalisierung der Niag), wurde einstimmig auf die Sitzung des Fachausschusses im Dezember vertagt.

Ebenfalls keine Entscheidung traf der Ausschuss, ob die Beratungsgesellschaft Seim & Partner (Taunusstein) den Auftrag erhalten soll, für 166 000 Euro ein Konzept zur flächendeckenden Versorgung des Kreises mit Breitband zu erstellen. (…)

>> Konzept für Breitband im gesamten Kreis Wesel <<

Die NRZ Kreis Wesel berichtet am 22.09.2010 (Auszüge):

Kreis Wesel Das Verhalten der Niag und dessen Mehrheitsaktionär Rhenus Veniro, der die Verwaltung in Moers verschlanken und den Mitarbeiterstab von derzeit 59 auf 26 verkleinern will, sorgt seit Wochen für Unmut. Zumal bislang kein Verantwortlicher zu einer Stellungnahme zu bewegen war.

Die Kreistagsfraktionen von SPD, Grünen und VWG haben in diesem Zusammenhang bekanntlich eine Rekommunalisierung der Niederrheinischen Verkehrsbetriebe gefordert. Eigentlich sollte der Antrag gestern im Ausschuss für Kreisentwicklung diskutiert werden. Doch wurde er von der SPD kurzfristig zurückgezogen, um ihn im Kreisausschuss auf den Tisch zu bringen. (….)

Der Wunsch der FDP nach Informationen teilten SPD ( „Wir haben eine Mitverantwortung für die Mitarbeiter“), Grüne („Es wurde gemobbt“) und VWG („Das Thema ist sehr wichtig“).(…)

>> NIAG: Ein langer und steiniger Weg <<

Die NRZ Moers berichtet am 20.09.2010 (Auszüge):

Am Niederrhein. Gemeinsam an einem Strang ziehen wollen die Beschäftigten der Niederrheinischen Verkehrsbetriebe AG (NIAG) und die Fraktionen von SPD, VWG und Grünen im Kreistag Wesel. Dies bekräftigten der Betriebsrat und die Kreistagspolitiker im Anschluss an ein Gespräch im Weseler Kreishaus. (…)

Die Fraktionen von SPD, Grünen und VWG hatten bekanntlich einen Antrag in den Kreistag eingebracht, in dem die Kreisverwaltung gebeten wird, ein Konzept zum Rückkauf der veräußerten Mehrheitsbeteiligung zu entwickeln. (…)

„Schwarz-gelb ist seinerzeit bei dem Verkauf ideologisch verfahren und hat den Wert der kommunalen Daseinsvorsorge mit Füßen getreten“, sehen Grünen-Fraktionssprecher Hubert Kück und VWG-Fraktionsvorsitzender Martin Kuster CDU und FDP in der Verantwortung.

SPD, Grüne und VWG hatten sich 2004 gegen einen Verkauf der NIAG-Anteile ausgesprochen. (…)

Letztlich ginge es neben den Beschäftigten auch um die Bürgerinnen und Bürger. Qualitätsverluste, die mit Blick auf den geplanten massiven Abbau des Personals zwangsläufig zu Lasten der Fahrgäste gehen, seien zu befürchten. (…)

>> Niag-Betriebsrat erfreut über Unterstützung <<

Die Rheinische Post Kreis Wesel berichtet am 18.09.2010:

Gemeinsam an einem Strang ziehen wollen in Sachen Niag die Beschäftigten und die Fraktionen von SPD, VWG und Grünen im Kreistag Wesel. Dies bekräftigten der Betriebsrat und die Politiker gestern im Anschluss an ein Gespräch im Kreishaus. „Wir stehen zu unserer Verantwortung für die Beschäftigen der Niag“, machte SPD-Fraktionschef Peter Kiehlmann deutlich. Die Fraktionen von SPD, Grünen und VWG hatten einen Antrag in den Kreistag eingebracht, in dem die Kreisverwaltung gebeten wird, ein Konzept zum Rückkauf der veräußerten Mehrheitsbeteiligung zu entwickeln. (RP berichtete). „Wir sind dankbar, dass wir aus der Kreispolitik Unterstützung erfahren“, sagte Betriebsratsvorsitzender Harald Winter nach dem Gespräch. Schließlich halte der Kreis immer noch 43 Prozent der Anteile. SPD, Grüne und VWG hatten sich 2004 gegen den Verkauf der Niag ausgesprochen. Winter: „Wir begrüßen den Antrag zur Rekommunalisierung, machen uns aber keine Illusionen über den steinigen Weg, der jetzt bevorsteht.“ Es ginge auch um die Bürger. Qualitätsverluste, die durch den geplanten massiven Abbau des Personals zwangsläufig zu Lasten der Fahrgäste gehen, ständen zu befürchten.

>> Niag 1: Linke begrüßt politische Partner <<

Die Rheinische Post Kreis Wesel berichtet am 17.09.2010 (Auszug):

Die Linke begrüßt die gemeinsame Initiative von SPD, Grünen und VWG im Kreistag, die Niag zu rekommunalisieren. „Wir stellen erfreut fest, dass seitens der drei Fraktionen die von uns seit längerem geäußerte Auffassung geteilt wird“, sagte Elfriede Abel-Graap, Sprecherin der Linken im Kreistag. (…)