>> Kreisleitstelle wird teurer. VWG übt Kritik <<

Die NRZ Wesel berichtet am 5. Oktober 2013 (Auszüge):

Der Neubau der Kreisleitstelle in Wesel wird wohl teurer als geplant. (…) Nun würden die anderen Parteien hoffentlich den Vorschlag seiner VWGKreistagsfraktion, die Kreisleitstelle mit der neuen Voerder Feuerwache zu koppeln, als beste Lösung erkennen, meint Martin Kuster. Nach dem Zickzackkurs in der Sache solle entweder „der Kreistag verschaukelt“ werden, oder dem Landrat sei „nach seiner zweifelhaften Verwaltungsreform die Kontrolle über sein Haus entglitten“.

>> VWG findet Wegners Weggang „sehr erstaunlich“ <<

Die Rheinische Post Kreis Wesel berichtet am 13. Februar 2013:

Die Absetzbewegung des Technischen Dezernenten im Kreishaus, Martin Wegner, in die Klingenstadt Solingen hat die VWG im Kreistag „in höchstes Erstaunen“ versetzt. Nicht dass die VWG die Kompetenz des SPD-Mannes im Verwaltungsvorstand anzweifelt. Es sei vielmehr der Abschied aus der Führungsriege, die Landrat Dr. Ansgar Müller (SPD) mit der sogenannten Verwaltungsreform nach parteipolitischem Proporz neu zusammengestellt hatte.

VWG-Sprecher Martin Kuster fordert den Landrat zur „Reform der Reform“ auf und dazu, es künftig bei vier Vorständen zu belassen. Wegner soll in Solingen Leiter der städtischen Betriebe werden. Der Rat in Solingen entscheidet am 21. Februar.

>> Richtungsent-scheidung für neue Leitstelle in Wesel <<

Die Rheinische Post Kreis Wesel berichtet am 6. Februar 2013 (Auszüge):

Mit einer Richtungsentscheidung haben gestern Bau- und Gesundheitsausschuss des Kreises in einer gemeinsamen Sitzung für den Neubau der Kreisleitstelle an der Jülicher Straße gegenüber dem Weseler Kreishaus gestimmt. (…) FDP (Ablehnung) und VWG (Enthaltung) wollten eine weitere Prüfung von Alternativen, etwa die Angliederung der Leitstelle an die neu entstehende Feuerwache in Voerde-Friedrichsfeld. Die Mehrheit fürchtete aber weiter Verzögerungen und zieht den Standort Wesel vor.

Bisher befindet sich die Leitstelle in der Feuerwache Wesel. Ein Umzug ist wegen mangelnder Kapazitäten und gewachsener Aufgaben nötig. Die Entscheidung gestern war begleitet von heftiger Kritik an der Verwaltung. Denn es gibt einen Beschluss, die Leitstelle, die Einsätze im ganzen Kreis organisiert, im Keller und Anbau des Kreishauses unterzubringen. Das wurde erst spät genau untersucht – mit dem Ergebnis, dass der Keller nicht hoch genug ist und außerdem ein Regenrückhaltebecken dort liegt, wo erweitert werden sollte. Den niederschmetternden Befund behielt die Verwaltung lange für sich. „Das war Mist“, sagte Michael Nabbefeld (CDU), assistiert von SPD, Grünen, VWG und FDP. (…)

VWG-Antrag zur Einrichtung der Kreisleitstelle im Feuerwehrhaus Voerde-Friedrichsfeld: hier klicken!

Antrag zur neuen Kreisleitstelle

Sehr geehrter Herr Landrat Dr. Müller,

im Namen der VWG-Kreistagsfraktion beantrage ich folgende Beschlussfassung:

Die Verwaltung wird beauftragt, gemeinsam mit der Stadt Voerde für die zweite Sitzungsperiode dieses Jahres ein Konzept zu prüfen und ggf. auszuarbeiten, das eine Kombination der geplanten Kreisleitstelle mit dem neu entstehenden Feuerwehrgerätehaus Voerde-Friedrichsfeld vorsieht.

Begründung:

Das politisch vom Stadtrat Voerde beschlossene und sich in der Planung befindliche neue Feuerwehrgerätehaus Voerde-Friedrichsfeld wird verkehrsgünstig an der Kreuzung B8/Alte-Hünxer-Straße liegen. Es ist nur wenige Kilometer und Autominuten vom Kreishaus entfernt. Das Areal bietet genügend Flächenpotential, um ein aus Feuerwehrgerätehaus und Kreisleitstelle kombiniertes größeres Gebäude zu errichten.

Die Vorteile einer Kombination aus Feuerwehrhaus und Kreisleitstelle, wie sie bereits jetzt in Wesel vorhanden ist, liegen auf der Hand: Synergieeffekte bei Neubau und Unterhalt führen zu geringeren Ausgaben sowohl für die Stadt Voerde als auch den Kreis Wesel. Es wäre ein weiterer Schritt in Richtung engerer interkommunaler Zusammenarbeit.

Darum beantragt die VWG-Kreistagsfraktion, diese Alternative gemeinsam mit der Voerder Stadtverwaltung zu prüfen und, wenn keine gravierenden Gründe dagegen sprechen sollten, auszuarbeiten.

>> VWG untermauert Enteignungsvorschlag <<

Die Rheinische Post Kreis Wesel berichtet am 14. Januar 2013:

FDP und Landrat Müller haben den Enteignungsvorschlag von Martin Kuster (VWG) kritisiert. Dieser schlägt nun zurück. Und zwar begründet er diesen mit dem Grundgesetz. Darin steht: Eine Enteignung ist zum Wohle der Allgemeinheit zulässig. Kuster: „Für die öffentliche Hand gehören Enteignungen insbesondere für Infrastrukturmaßnahmen dazu. Das liegt beim Hafen Emmelsum vor.“