>> FBG verlässt Gemeinschaft <<

Die NRZ Moers berichtet am 29. Oktober 2010 (Ausschnitte):

Die Mitglieder der Freien Bürger-Gemeinschaft Moers (FBG) wollen nicht mehr mit der großen Mutter im Kreis, den Vereinigten Wählergemeinschaften (VWG) zusammenarbeiten. (…)

Die Vereinigten Wähler behalten jedoch ihre drei Kreistagsmandate. Das bislang von der FBG gestellte Mitglied Marianne Meylahn, Ehefrau des Moerser Ratseinzelkämpfers Herbert Meylahn, will aus der FBG austreten und der VWG treu bleiben. (…)

VWG-Chef Martin Kuster sieht’s pragmatisch: „Wenn’s nicht passt, passt es nicht. Dann ist es sinnvoll, sich zu trennen.“ Man freue sich aber, Marianne Meylahn an Bord zu behalten. „Ich kann mir darüberhinaus vorstellen, dass sie sich einer anderen Wählergemeinschaft anschließt und nicht parteilos bleibt.“ Heute steigt eine außerordentliche Jahreshauptversammlung, auf der es neben einer Satzungsänderung sicher auch um die aktuelle Entwicklung geht.

>> VWG gratuliert SPD, meldet aber Kritik an <<

Die Rheinische Post Kreis Wesel schreibt am 4. September 2010 (Ausschnitt):

„Ich beglückwunsche die SPD, Kiehlmann zum Fraktionsvorsitzenden gewählt zu haben. Er ist kompetent“, sagte gestern Martin Kuster (VWG). Er wünsche ihm vor dem Hintergrund des knappen Wahlergebnisses Glück, die Fraktion zu einigen. Aber: „Die personelle Spitze halte ich für sehr problematisch. Die Positionen von Kiehlmann und seinem bei der Wahl unterlegenen Fraktionsvorstand Schmitz sind sehr unterschiedlich.“ Auf die Zusammenarbeit, so Kuster, freue er sich. Man müsse aber die Entwicklung der SPD-Fraktion abwarten. (…)

>> Kampfabstimmung bei der SPD <<

Die Rheinische Post Kreis Wesel berichtet am 3.9.2010 (Ausschnitte):

Knapper geht’s nicht: Mit der hauchdünnen Mehrheit von einer Stimme setzte sich gestern Peter Kiehlmann im Rennen um den Vorsitz in der SPD-Kreistagsfraktion durch. Beim 12:11 gegen Heinz Günter Schmitz fehlte lediglich der erkrankte Wilfried Klein in der 24-köpfigen Fraktion. (…)

Ob und wie es in einem Bündnis mit Grünen und VWG weitergeht, ließ der Vorsitzende offen. „Klar und deutlich“ indes wehrte sich Kiehlmann gegen Kritik des Grünen Hubert Kück, der die SPD als unverlässlichen „Hühnerhaufen“ bezeichnet hatte (RP berichtete). „Respektlos. So geht man nicht mit einer Fraktion um“, sagte er. „Das hat uns sehr geärgert und macht es uns schwer, wieder auf die Grünen zuzugehen.“ (…)

>> Haushalt: SPD, Grüne und VWG wollen ein deutliches Signal setzen<<

Die NRZ Wesel berichtet am 20. März 2010 (Ausschnitt):

Die einen wollen jetzt ein deutliches Zeichen setzen. Eine Klage gegen das Gemeindefinanzierungsgesetz soll den Politikern auf Landes- und Bundesebene deutlich machen, dass den Kommunen finanziell das Wasser bis zum Halse stehe. Und dass endlich etwas geändert werden muss. Während im Kreisausschuss SPD, Grüne und VWG dafür plädierten, jetzt die Klage einzureichen, waren die anderen, die Mitglieder von CDU und FDP, zurückhaltender.
Für den CDU-Fraktionsvorsitzenden Dr.?Hans-Georg Schmitz war der Antrag von den Kooperationspartnern nur mit Blick auf die Landtagswahl gestellt worden. Das sei ein reiner „Show-Antrag“, kommentierte er und schlug vor, ihn in der bereits gebildeten Arbeitsgruppe zur Haushaltskonsolidierung zu diskutieren. Um, wie er erklärte, gemeinsam zu einer Entscheidung zu kommen. Diesen Gefallen machten ihm die Kooperationspartner nicht. Mit ihrer Mehrheit erreichten sie, dass die Dringlichkeit des kurzfristig gestellten Antrags gegeben sei und er so auf die Tagesordnung kam.  „Wenn wir erst klagen, wenn der Haushalt verabschiedet ist, wäre die Signalwirkung weg“, betonte Martin Kuster (VWG). (…)

>> Dieter Bitters im VWG-Vorstand <<

Die BBV berichtet am 23.03.2010:

Die Hamminkelner USD hat nun auch einen Fuß in der Tür der VWG des Kreises Wesel. Der Zusammenschluss der freien Wählergemeinschaften hat jetzt bei seiner Jahreshauptversammlung Dieter Bitters in den Vorstand gewählt, berichtete gestern USD-Sprecher Helmut Wisniewski. Bitters löst damit Daniel Baatsch als zweiter Vorsitzender ab. Parteichef bleibt Heinz Walter Prott. Bitters sitzt auch als sachkundiger Bürger im Kreistag.