Richtigstellung von Gabriele Kaenders (Die LINKE)

Presseerklärung zur Richtigstellung von Gabriele Kaenders vom 02.11.2010:
(von Frau Kaenders der VWG zur Kenntnis zugestellt)

Hallo Herr Passon,
die Ihnen gegenüber gemachte Äußerung von mir, dass Marianne Meylahn Kontakt zur Kreistagsgruppe der Linken aufgenommen hat, ist unrichtig.
Sie beruht auf einer falschen Information aus dem Kreisverband meiner Partei.
Auf der heutigen Versammlung wurde festgestellt, dass Marianne Meylahn keine Gespräche mit der Kreistagsgruppe der LInken zwecks Aufnahme in diese geführt hat und die Gruppe auch keine Gespräche mit ihr.
Die Festellung ist mir wichtig, weil Marianne Meylahn so in ein falsches Licht gerückt wird.
Die falsche Mitteilung bedauere ich außerordentlich.
Mit freundlichen Grüßen
Gabriele Känders
Kreisverbandssprecherin DIE LINKE

>> Meylahn wehrt sich <<

Die NRZ Niederrhein berichtet am 3. November 2010 (Ausschnitt):

Bei der Suche nach einem neuen politischen Hafen soll Marianne Meylahn laut der Moerser Linken Gabriele Kaenders bei der Linkspartei angeklopft haben. Meylahn wehrt sich dagegen: „Das ist unverschämt. Wenn Frau Kaenders diese Behauptung nicht öffentlich zurück zieht, werde ich sie wegen übler Nachrede anzeigen. Ich habe mit den Linken nichts gemein.“

>> Unabhängige Rentner werden Mitglied der VWG <<

Die Rheinische Post Kreis Wesel berichtet am 3. November 2010:

„Moers schert wieder ein“, teilte die VWG gestern mit. Nachdem zunächst die FBG Moers ausgestiegen waren, beschloss die VWG in ihrer Mitgliederversammlung einstimmig, die Unabhängigen Rentner Moers aufzunehmen. VWG-Vorsitzender Walter Prott lobt die Ratsarbeit des Vorsitzenden Herbert Meylahn. Seine Frau Marianne Meylahn wird ihr VWG-Mandat behalten. Sie ist von der FBG zur Wählergemeinschaft Unabhängige Rentner Moers gewechselt.

>> Marianne Meylahn nun bei den Rentnern <<

Die NRZ Moers berichtet am 2. November 2010 (Auszug):

Die Gruppe des Moerser Ratsherren Herbert Meylahn ist nun Heimat seiner Ehefrau Marianne, die die FBG verlassen und ihr Kreistagsmandat für die VWG behalten hatte. VWG-Chef Martin Kuster frohlockt: „Diese Gruppe gibt’s ja nun schon seit drei Monaten, Marianne Meylahn ist politisch ein alter Hase und auch ihr Mann hat wohl seinen Hafen gefunden.“ Kuster fordert die Moerser Linke Gabriele Kaenders auf, „die Realitäten anzuerkennen. Ihre Kreistagsgruppe hat sich von ihr distanziert“.

>> Moers schert aus <<

Die Rheinische Post Moers berichtet am 30. Oktober 2010 (Auszug):

Die Freie Bürger-Gemeinschaft Moers tritt aus der VWG, der Vereinigten Wählergemeinschaften Kreis Wesel, aus. Mit einer Pressemitteilung machte Vorsitzender Claus Peter Küster den Rückzug der Moerser aus der Kreistagsarbeit bekannt. Wobei Moers weiterhin in der VWG im Kreistag vertreten sein wird – durch Marianne Meylahn, in Wesel stellvertretende Fraktionsvorsitzende. Sie will ihr Mandat in Wesel behalten und weitermachen. Dafür trat sie aus der FBG aus und sucht jetzt nach einer neuen Heimat. Meylahn, die früher schon mal für die SPD als sachkundige Bürgerin im Kreistag saß, hält die Entscheidung der FBG für falsch. In Wesel könne man sich sehr wohl für Moers einsetzen, gerade jetzt geht es auch um die Zukunft der drei in Moers beheimateten Berufskollegschulen.

Die Moerser FBG hat sich aus dem Kreistag zurückgezogen, weil sie dort nach eigener Einschätzung zu wenig Vorteile für Moers und seine Menschen erreicht hat. Nun ist natürlich Moers als die größte Stadt im Kreisgebiet auch weiterhin durch Politiker in den anderen Fraktionen vertreten. Aber diese verstehen ihren Einsatz nicht allein auf eine Kommune bezogen, sondern auf den gesamten Kreis. Das sieht die FBG Moers anders. Knackpunkt war wohl gerade die Diskussion um die Kreisumlage. Während Küster es gerne gesehen hätte, wenn die Kreisumlage noch niedriger ausgefallen wäre, sieht Marianne Meylahn mit ihren Schwerpunkten Soziales und Generationengerechtigkeit die Kreisumlage durchaus anders, nämlich als legitime Finanzierungsgrundlage des Kreises. (…)