Bürgerinfo-Veranstaltung „Hochwasserschutz“ in Moers

Zahlreiche Vertreter von Organisationen und Einrichtungen, die sich im Kreis Wesel für den Hochwasser- und Katastrophenschutz verantwortlich zeichnen, konnte Martin Kuster, Vorsitzender der VWG-Kreistagsfraktion, zum Bürgerinformationsabend in Moers-Asberg (das Wochen-Magazin berichtete) begrüßen. Eingeladen hatten dazu neben der Kreistagsfraktion der Vereinigten Wählergemeinschaften die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) Moers, vertreten durch das Ratsmitglied Herbert Meylahn und die Hochwasserschutzinitiative am Niederrhein, vertreten durch H.-Peter Feldmann. Schon in seiner Anmoderation machte Kuster deutlich, dass es an diesem Abend nicht um Schuldzuweisungen und Panikmache ging, sondern um eine sachliche Auseinandersetzung mit dem für den Niederrhein wichtigen Thema „Hochwasserschutz“.

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Bürgerinformationsveranstaltung zum Thema „Hochwasserschutz“

Wasserspiegel bei BemessungshochwasserPressemitteilung der VWG-Kreistagsfraktion am 25. Januar 2012:

Als Gemeinschaftsintiative der VWG-Kreistagsfraktion, der Unabhängigen Wählergemeinschaft Moers und der Hochwasserschutz-Initiative am Niederrhein findet am 2. Februar um 19.30 Uhr eine Bürgerinformationsveranstaltung zum Thema „Hochwasserschutz“ statt.Veranstaltungsort ist das Haus Engeln in Moers-Asberg, Römerstr. 348.

Das Hochwasserschutzkonzept unseres Landes NRW fordert, dass durch angemessene Schutzmaßnahmen Hochwasserschäden zu vermeiden sind. Herausgestellt wird außerdem, dass in den gefährdeten Gebieten das Bewusstsein der Bewohner für das Restrisiko wach zu halten und die Eigenvorsorge zu stärken ist. Das Bewusstsein der Bürger in Moers und Umgebung für die Bedeutung des Hochwasserschutzes zu schärfen ist das vorrangige Ziel des Infoabends. Weil für die Umsetzung konkreter Maßnahmen insbesondere die Kommunen und Deichverbände verantwortlich sind, wurden als Podiumsgäste Vertreter der betroffenen Kommunen, des Kreises Wesel, des Bergbaus, der LINEG und der Deichverbände Orsoy und Friemersheim für Kurzvorstellungen ihres Themengebietes und für die Beantwortung von Bürgerfragen eingeladen.

>> Wo war der Kreis? <<

Die NRZ Rheinberg-Xanten berichtet am 5. November 2011:

Martin Kuster (VWG): Viele Behörden und Organisationen kamen zur Hochwasserdiskussion. Aber eben nicht alle.

Die Liste derjenigen, die zugesagt hatten, war lang. Lineg. Deichverband, Regionalverband Ruhr, Salzbergbau, um nur ein paar zunennen. Wer fehlte bei der Verwanstaltung zum Hochwasserschutz in der vergangenen Woche in Xanten, war der Kreis. Und dafür hat Martin Kuster überhaupt kein Verständnis. >> Wo war der Kreis? << weiterlesen

>> Hochwasserschutz: VWG über Kreis verärgert <<

Infoveranstaltung Hochwasser BirtenDie Rheinische Post Kreis Wesel berichtet am 1. November 2011:

Bei der Informationsveranstaltung zur Hochwasserschutzproblematik in Birten (RP berichtete) fehlte ausgerechnet der Kreis Wesel. Das hat Martin Kuster von der VWG-Kreistagsfraktion verwundert. RVR, Lineg, Deichverband, Vertreter des Salzbergbaus und der Städte Xanten und Wesel seien gekommen, nur der Kreis habe abgesagt. Die schriftliche Darstellung von Dezernent Lars Rentmeister mit dem Verweis auf Verhandlungen im Xantener Stadtrat im Dezember seien nicht überzeugend. Bürger müssten das Recht haben, über Kommunikationsstrukturen und Evakuierungspläne informiert zu werden.

Nichtteilnahme des Kreises Wesel an Hochwasser-Infoveranstaltung verwundert sehr!

Infoveranstaltung HochwasserschutzDass an der ansonsten aufgrund einer hochkarätigen Referentenbesetzung sehr gelungenen Informationsveranstaltung zur Hochwasserschutzproblematik in Birten der Kreis Wesel seine Teilnahme verweigert hat, verwundert gelinde gesagt doch sehr. Mit rund 30 anwesenden Bürgerinnen und Bürgern kamen Vertreter des Salzbergbaus, der LINEG, des Deicherverbandes, des RVR, der Feuerwehr sowie der Kommunen Xanten und Wesel am Freitagabend ins Gespräch. Allein der Kreis Wesel sagte trotz frühzeitiger Einladung und trotz mehrfacher telefonischer Überzeugungsversuche meinerseits ab.

Die schriftliche Begründung des zuständigen Vorstandsmitglieds Lars Rentmeister lautete zusammengefasst, dass im Dezember ja schon der Xantener Stadtrat über die Evakuierungsplanungen informiert werde. Die VWG-Kreistagsfraktion ist jedoch davon überzeugt, dass nicht nur die Volksvertreter, sondern die Bürgerinnen und Bürger selbst das Recht haben, beispielsweise über die Ergebnisse der VIKING-Projekte, die unter anderem den Aufbau von Kommunikationsstrukturen und Evakuierungsplänen zum Ziel hatten, unmittelbar informiert und beteiligt zu werden. Schließlich waren sie es, die diese hunderttausende Euro teuren Projekte mit ihren Steuergeldern finanziert haben!