Bildungspaket-Euphorie ist unbegründet!

Presseerklärung der VWG-Kreistagsfraktion am 25. November 2011:

Angesichts der Tatsache, dass gerade mal 65 Prozent der Anträge erledigt worden sind, verwundert es sehr, wenn die beiden großen Fraktionen und der Landrat euphorisch von einer erfolgreichen und schnellen Umsetzung des Bildungs- und Teilhabegesetzes sprechen. Das heißt mit anderen Worten, dass sie darüber erfreut sind, dass 1/3 der Antragsteller, die bereits in die außerschulische Bildung ihrer Kinder investiert haben, bis heute noch auf ihr Geld aus dem Leistungspaket warten – und dies vor dem Hintergrund, dass sie als HartzIV-Empfänger ohnehin schon knapp kalkulieren müssen! Dass die 1/3 wartenden Antragssteller in der Verwaltungsvorlage als Einzelfälle dargestellt werden, ist an Untertreibung kaum zu überbieten. Dies dann auch noch mit einer angeblichen Antragsflut zu begründen, wo es im Sommer noch hieß, dass die Nachfrage nur schleppend angelaufen sei, verwundert noch mehr. Auffällig ist, dass seitens der Verwaltung unsere Anfrage, wieviele Antragsteller bereits Anspruch auf Verzinsung aufgrund zu später Zahlung haben, bis heute nicht beantwortet worden ist.
Ob die unbefriedigende Bearbeitungszeit durch ein zu kompliziertes Antragsverfahren oder durch Personalmangel zu begründen ist, müssen die verantwortlichen Stellen aus Kreis, Jobcenter und Bund selbst klären. Die Problematik zu beschönigen hilft den auf das Geld wartenden Antragstellern zumindest nicht weiter!

>>UWG sammelt Unterschriften für die Familienkarte<<

Rheinische Post Moers berichtete am 14.11.2011:

Moers. Eine Unterschrift pro Minute: Mit diesen Worten kann man den Erfolg der Unterschriftenaktion „Pro Familienkarte“ auf den Punkt bringen: In gut zwei Stunden haben über 130 Besucher des Marktes in Repelen  mit ihrer Unterschrift die Forderung der Vereinigten Wählergemeinschaften im Kreis Wesel (VWG)  und der Unabhängigen Wählergemeinschaft Moers (UWG) unterstützt. Einige Unterstützer haben sogar gezielt den Stand aufgesucht, nachdem sie davon im Graftschafter erfahren hatten. Kreisweit sind nach dem heutigen Tag schon fast 500 Unterschriften zusammengekommen. UWG-Ratsmitglied Herbert Meylahn hatte die Einführung einer Familienkarte in Moers vergeblich im Rat geantragt. In Duisburg beispielsweise nutzen bereits über 24.000 Familien die Familienkarte. Die Einführung einer Familienkarte im Kreis Wesel würde auch die Kaufkraft im eigenen Stadtgebiet binden. UWG und VWG hoffen, dass die etablierten Parteien aufwachen und ihre Fehlentscheidung, die Einführung einer Familienkarte zu verhindern, zurücknehmen.

>> Familienkarte: Eine Unterschrift pro Minute <<

Foto Wochen-Magazin über Aktion "Pro Familienkarte"
Foto des Wochen-Magazin zur Aktion "Pro Familienkarte"

Das Wochen-Magazin berichtet am 9. November 2011 (Auszug):

Eine Unterschrift pro Minute – mit diesen Worten kann man den Erfolg der Unterschriftenaktion „Pro Familienkarte“ (wir berichteten) auf den Punkt bringen.

In zwei Stunden haben über 130 Besucher des Marktes in Repelen mit ihrer Unterschrift die Forderung der Vereinigten Wählergemeinschaften im Kreis Wesel (VWG) und der Unabhängigen Wählergemeinschaft Moers (UWG) unterstützt.

Einige Unterstützer haben sogar gezielt den STand aufgesucht, nachdem sie davon auch im Wochen-Magazin erfahren hatten. Kreisweit sind schon fast 500 Unterschriften zusammengekommen. (…)

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Jede Minute eine Unterschrift für Familienkarte

Aktionsstand Pro Familienkarte MoersEine Unterschrift pro Minute – mit diesen Worten kann man den Erfolg der heutigen Unterschriftenaktion „Pro Familienkarte“ auf den Punkt bringen: In gut 2 Stunden haben über 130 Besucherinnen und Besucher des Marktes in Repelen mit ihrer Unterschrift die Forderung der Vereinigten Wählergemeinschaften im Kreis Wesel (VWG) und der Unabhängigen Wählergemeinschaft Moers (UWG) unterstützt. Einige Unterstützer haben sogar gezielt den Stand aufgesucht, nachdem sie davon in der Zeitung erfahren haben. Kreisweit sind nach dem heutigen Tag schon fast 500 Unterschriften zusammengekommen!

Nicht nur die Tatsache, dass die Nachbarstädte Krefeld und Duisburg bereits seit Jahren erfolgreich die Familienkarte eingeführt haben, sondern auch die große Unterstützung durch Moerser Bürger lässt die Begründung der etablierten Politik für ihre Ablehnung des Antrags von UWG-Ratsmitlied Herbert Meylahn auf Einführung einer Familienkarte, diese sei in Moers überflüssig, ins absurdum führen. Viele Bürgerinnen und Bürger, die den Aktionsstand von UWG und VWG aufsuchten, begrüßen nämlich die Familienkarte genau deshalb, weil sie nicht nur, wie etwa der Moers-Pass oder das Bildungs- und Teilhabegesetz, Sozialhilfeempfängern finanzielle Vorteile bringen: Es gibt etliche Familien auch in Moers, die mit ihrem Verdienst nur knapp oberhalb des HartzIV-Satzes liegen und darum auf derartige Familienunterstützung verzichten müssen. Sie könnten dann zumindest von der Familienkarte profitieren. Jede Minute eine Unterschrift für Familienkarte weiterlesen

Unterschriftsaktion „Pro Familienkarte“

In dieser Woche sammelten Fraktionsmitglieder der VWG zusammen mit Mitgliedern der FBG Kamp-Lintfort und der UWH Hünxe weitere Unterschriften für die Einführung einer kostenlosen Familienkarte im Kreis Wesel nach dem Vor- bild des Rhein-Kreises Neuss und den Städten Duisburg, Essen und Düsseldorf. Mittlerweile sind bereits mehr als 300 Unterschriften zusammen gekommen.

Im Internet kann man auf www.pro-familienkarte.de online seine Unterschrift für die Familienkarte abgeben.