>> Viele Ideen für mehr Toleranz <<

NRZ Wesel berichtet am 27.02.2008 (Auszüge):

KREIS WESEL. Darin sind sich die Kreistagsmitglieder einig, sie wollen rechtem Gedankengut keine Chance geben. Vielmehr wollen sie Vielfalt, Toleranz und Demokratie stärken. Das Ziel haben sie im Visier, doch wie sie es erreichen wollen, darin unterscheiden sich die Kreistagspolitiker.

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Die VWG bringt eine weitere Variante ins Spiel: Sie möchte den Ehrenamtsfonds in diesem Jahr nicht ausschreiben. Einen Teil der Summe von 25 000 Euro, sollte für die Unterstützung von Projekten gegen Fremdenfeindlichkeit eingesetzt werden. Das könnte wie beim Ehrenamtsfonds laufen, Projekt und engagierte Gruppen werden vorgeschlagen, eine Jury schaut sich die Vorschläge an und vergibt die Zuschüsse.

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DerWesten: Viele Ideen für mehr Toleranz

>> VWG sezieren Kreis-Etat und wollen Familienkarte <<

Rheinische Post Wesel berichtet am 23.02.2007:

Die Vereinigten Wählergemeinschaften (VWG) sind bei der Betrachtung des Kreis-Haushaltes in die Details gegangen. In der Summe könnte das durchaus einen ansprechenden Betrag ausmachen, sagten gestern Sprecher Martin Kuster und Marianne Meylahn. Mit Anträgen zum Einsparen bzw. Erläutern der Ausgabe widmen sich die VWG allein den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit, Bekämpfung der Schwarzarbeit und Katastrophenschutz. >> VWG sezieren Kreis-Etat und wollen Familienkarte << weiterlesen

Auszug aus der Presseerklärung der WgV Voerde

In Anbetracht einer Diskussion über die Einführung einer Familienkarte für den Kreis Wesel und seine Kommunen möchte die Wählergemeinschaft Voerde Bürgermeister, Rat und Verwaltung um Unterstützung für dieses Anliegen bitten. Familienkarten wurden bereits in zahlreichen Kommunen Nordrhein-Westfalens eingeführt. Denn Voerde hat nur eine Zukunft mit Kindern und ein ausgeglichener Generationenmix ist wichtig für die Infrastruktur, aber auch die Wirtschaft einer Stadt.

>> Keine Chance für eine Familienkarte <<

NRZ Wesel berichtet am 18. September 2007 (Auszug) :

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Erstmals vom Tisch ist der Plan der VWG, im Kreis eine Familienkarte einzuführen. Diese hätte Familien Vergünstigungen und Rabatte einräumt. Doch ist allein die Einführung laut Verwaltung mit Kosten in Höhe von 125 000 Euro verbunden. "Es ist eine gut gemeinte Idee, sie ist aber nicht umsetzbar", lautete der Kommentar von Hubert Kück (Grüne). Gering ist auch das Interesse von Händlern und Betrieben, sich an der Familienkarte zu beteiligen. Wie Kreisdirektor Ralf Berensmeier berichtete, waren von 31 Werbegemeinschaften nur fünf der Einladung zu einem Gespräch gefolgt. Auch die Bürgermeister sprachen sich gegen die Einführung der Familienkarte aus. Martin Kuster von der VWG will aber noch einen Versuch starten. Beim Runden Tisch für Jugend und Familien soll darüber nochmal diskutiert werden. Seine Hoffnung: Darüber weitere Partner für die Einführung einer solchen Karte, die es im Rhein-Kreis Neuss gibt, zu finden.

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RP-online: Der Einstieg in den Ausstieg?

>> Familienkarte: sympathisch, aber zu teuer <<

Rheinische Post Moers berichtet am 17. September 2007:

Landrat Dr. Ansgar Müller gab sich im Kreisausschuss diplomatisch. Der Antrag der VWG für eine Familienkarte im gesamten Kreis sei „wirklich sympathisch“. Die harte Realität sieht aber anders aus. Alle Fraktionen honorierten zwar den „guten Ansatz“, sehen aber keine Chance, hochgerechnet 125000 Euro für die Einführung der Karte auszugeben, wenn politisch selbst um Mini-Summen gefeilscht werde. Die Karte soll Vergünstigungen und Rabatte für Familien anbieten. Martin Kuster ( VWG) räumte „nicht so tolle Resonanz der befragten Bürgermeister“ ein, glaubt aber, dass man am Ende so das Angebot umsetzen könne. Allerdings: Nur fünf von 31 Werbegemeinschaften kamen überhaupt zu einem Treffen, so Kreisdirektor Ralf Berensmeier.

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Anmerkung zum Artikel: Leider fehlt in dieser Berichterstattung der wichtige Hinweis, dass die Familienkarte noch einmal am „Runden Tisch Familie und Jugend“ behandelt wird und wir als Antragsteller zuversichtlich sind, das familienpolitisch wichtige Ziel doch noch zu erreichen, die Familienkarte, die im Kreis Neuss auf große positive Resonanz gestoßen ist, auch im Kreis Wesel einzuführen.