Antrag auf Einführung einer kreisweiten Familienkarte

Am 5. März 2012 stellte die VWG-Kreistagsfraktion folgenden Antrag:

Im Namen der VWG-Kreistagsfraktion beantrage ich, 60.000 Euro für die Einführung einer Familienkarte in der Haushaltssatzung 2012, versehen mit einem Sperrvermerk, einzuplanen. Nach Vorliegen eines von der Verwaltung erarbeiteten tragfähigen Konzepts soll dann über die Freigabe der Mittel im Kreisausschuss spätestens im dritten Sitzungszyklus dieses Jahres ein Beschluss gefasst werden.

Gleichzeitig beantrage ich, dass von der Kreisverwaltung ein neues Konzept zur Umsetzung eines Pilotprojektes „Familienkarte“ im von der VWG-Kreistagsfraktion beantragten finanziellen  Rahmen erstellt wird. Hierzu schlägt die VWG-Kreistagsfraktion vor, die Einführung einer Familienkarte zunächst in den linksrheinischen Städten Kamp-Lintfort und Moers sowie in den rechtsrheinischen Städten Dinslaken und Wesel zu realisieren. Innerhalb der Pilotphase sollen nach erfolgreicher Einführung der Familienkarte in den o. g. Kommunen schnellstmöglich auch allen anderen Städten und Gemeinden aktiv die Möglichkeit angeboten werden, sich an der Familienkarte zu beteiligen.

Um Einzelhandel und Dienstleister zu gewinnen, die Vergünstigungen bei Vorlage der Familienkarte gewähren, hält die VWG-Kreistagsfraktion eine Mailing-Aktion an potentielle Partner der Einzelhandels- und Dienstleistungsbranche für zweckmäßig. Zudem schlägt die VWG-Kreistagsfraktion eine Medienpartnerschaft mit in diesen Städten zustellenden sogenannten Anzeigenblättern bzw. Wochenblättern nach dem Vorbild der Städteregion Aachen vor. Dies wird nach unserer Einschätzung die Kosten gegenüber einer alternativen Medienpartnerschaft mit dem Lokalradio, für das im letzten Konzept der Verwaltung 50.000 Euro veranschlagt wurden, deutlich verringern.

Wir schlagen eine Befristung des Pilotprojekts zunächst bis Ende Juni 2015 vor. Dieses sollte dann mit einer Evaluation als Grundlage für weitere Überlegungen abgeschlossen werden.

Zur Kostenentwicklung: Für 2013 erwartet die VWG-Kreistagsfraktion ebenfalls Kosten in Höhe von 60.000 Euro, in den Jahren 2014 und 2015 von nur noch 25.000 Euro (s. u.).  Antrag auf Einführung einer kreisweiten Familienkarte weiterlesen

>> Martin Kuster: „Ich will die Familienkarte auch für Wesel, Moers und Dinslaken!“ <<

Das Wochen-Magazin berichtet am 14. März 2012:

Im Niederrhein-Kreis Neuss gibt es sie schon seit 2006: die Familienkarte. Vielleicht auch bald im Kreis Wesel. Jedenfalls dann, wenn‘s nach den Vorstellungen der VWG-Gruppe (Vereinigte Wählergemeinschaften im Kreis Wesel) im Kreistag geht. Die VWG beantragt, eine solche Familienkarte auch im Kreis Wesel einzuführen. Martin Kuster (Foto) und seine Crew finden diese kostenlose Möglichkeit, mit der Erziehungsberechtigte mit Kind(ern) bis 18 Jahren zahlreiche Vergünstigungen und Angebote erhalten, nachahmenswert.
Auch die Städte Duisburg, Krefeld sowie Düsseldorf haben mit der Einführung der Familienkarte ein deutliches Zeichen für eine familienfreundlichere Stadt gesetzt. Die Vorteile liegen auf der Hand – und zwar für alle Beteiligten.

Denn: Erziehungsberechtigte mit Kindern bis 18 Jahren erhalten zahlreiche Vergünstigungen und Angebote, die Kaufkraft der Familien wird gestärkt, Firmen gewinnen neue Kunden und den Stammkunden wird ein zusätzlicher Service geboten. Nicht zuletzt ein weiterer Weg, der schwindenden Kaufkraft Einhalt zu gewähren.

„Unter dem Strich: Für Einzelhandel, kulturelle Einrichtungen und Dienstleister eine gute Werbung, für Familien spürbare Ersparnisse“, bringt es Martin Kuster, Sprecher der VWG-Kreistagsfraktion, auf den Punkt. „Auf den Kreis kommen lediglich Kosten für Einführung und Ausgabe der Familienkarte zu: Für die Einführung in den ersten beiden Jahren je 60.000 Euro – das sind 0,013 Prozent der Ausgaben des Kreises – und in den Folgejahren 25.000 Euro“, so Kuster weiter. „Eine bezahlbare Möglichkeit der kommunalen Familienförderung. Von den Vorteilen profitieren alle Familien, nicht nur HartzIV-Empfänger.“

Die VWG-Kreistagsfraktion schlägt vor, die Einführung einer Familienkarte zunächst in den linksrheinischen Städten Kamp-Lintfort und Moers sowie in den rechtsrheinischen Städten Dinslaken und Wesel zu realisieren.

„Innerhalb der Pilotphase könnte nach erfolgreicher Einführung der Familienkarte in den genannten Kommunen schnellstmöglich auch allen anderen Städten und Gemeinden aktiv die Möglichkeit angeboten werden, sich an der Familienkarte zu beteiligen.“ Und: Nicht zuletzt beweist die laufende Unterschriftenaktion der VWG, dass der Bedarf auch im Kreis Wesel vorhanden ist. Kreisweit sind mittlerweile mehr als 600 Unterschriften zusammen gekommen.

Unterschriften können auch abgegeben werden auf der Internet-Seite der VWG

>> Familienkarte jetzt auch für Moers <<

Das Wochen-Magazin berichtet am 7. März 2012:

„Kann ich hier für die Abwahl des Bürgermeisters unterschreiben?“ Diese Frage hörten die Unterschriftensammler der Wählergemeinschaften UWG Moers und VWG Kreis Wesel nicht nur einmal an diesem Tag.
Aber nein, Sinn und Zweck des Standes war allein die Aktion „Pro Familienkarte“. Hierbei handelt es sich um die Einführung einer kreisweiten kostenlosen Familienkarte nach dem Vorbild der Nachbarstädte Duisburg, Oberhausen oder des Rhein-Kreises Neuss.
Dass ihre Unterschriftensammlung in Meerbeck zur gleichen Zeit wie das Ballhaus-Abwahlverfahren stattfand, war purer Zufall. „Aufgrund der erfolgreichen Sammlung von rund 130 Unterschriften für die Familienkarte im November letzten Jahres in Repelen war für uns klar, nach dem Winter auch den Stadtteil Meerbeck aufzusuchen“, so Marianne Meylahn, Pressesprecherin der UWG. Hier haben immerhin über 80 Bürger innerhalb von zwei Stunden die Forderung der beiden Wählergemeinschaften mit ihrer Unterschrift unterstützt.
Kreisweit sind mittlerweile mehr als 600 Unterschriften zusammen gekommen. „Die-se positive Resonanz macht uns zuversichtlich, im März für unseren Antrag auf Einführung der Familienkarte eine Mehrheit im Kreistag zu bekommen. Der Vorsitzende der SPD-Keistagsfraktion hat mir bereits signalisiert, der Familienkarte gegenüber nicht abgeneigt zu sein“, sagte Martin Kuster, Sprecher der VWG-Kreistagsfraktion.
„Von der Familienkarte werden dann auch viele Moerser Familien profitieren können – unabhängig davon, welchen Bürgermeister sie dann haben werden!“

>>UWG sammelt Unterschriften für die Familienkarte<<

Rheinische Post Moers berichtete am 14.11.2011:

Moers. Eine Unterschrift pro Minute: Mit diesen Worten kann man den Erfolg der Unterschriftenaktion „Pro Familienkarte“ auf den Punkt bringen: In gut zwei Stunden haben über 130 Besucher des Marktes in Repelen  mit ihrer Unterschrift die Forderung der Vereinigten Wählergemeinschaften im Kreis Wesel (VWG)  und der Unabhängigen Wählergemeinschaft Moers (UWG) unterstützt. Einige Unterstützer haben sogar gezielt den Stand aufgesucht, nachdem sie davon im Graftschafter erfahren hatten. Kreisweit sind nach dem heutigen Tag schon fast 500 Unterschriften zusammengekommen. UWG-Ratsmitglied Herbert Meylahn hatte die Einführung einer Familienkarte in Moers vergeblich im Rat geantragt. In Duisburg beispielsweise nutzen bereits über 24.000 Familien die Familienkarte. Die Einführung einer Familienkarte im Kreis Wesel würde auch die Kaufkraft im eigenen Stadtgebiet binden. UWG und VWG hoffen, dass die etablierten Parteien aufwachen und ihre Fehlentscheidung, die Einführung einer Familienkarte zu verhindern, zurücknehmen.

>> Familienkarte: Eine Unterschrift pro Minute <<

Foto Wochen-Magazin über Aktion "Pro Familienkarte"
Foto des Wochen-Magazin zur Aktion "Pro Familienkarte"

Das Wochen-Magazin berichtet am 9. November 2011 (Auszug):

Eine Unterschrift pro Minute – mit diesen Worten kann man den Erfolg der Unterschriftenaktion „Pro Familienkarte“ (wir berichteten) auf den Punkt bringen.

In zwei Stunden haben über 130 Besucher des Marktes in Repelen mit ihrer Unterschrift die Forderung der Vereinigten Wählergemeinschaften im Kreis Wesel (VWG) und der Unabhängigen Wählergemeinschaft Moers (UWG) unterstützt.

Einige Unterstützer haben sogar gezielt den STand aufgesucht, nachdem sie davon auch im Wochen-Magazin erfahren hatten. Kreisweit sind schon fast 500 Unterschriften zusammengekommen. (…)

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