>> Trio lotet Möglichkeiten aus <<

NRZ Wesel berichtet am 06.09.2009:

Kreis Wesel. Nach fünf Jahren, in denen die SPD-Fraktion im Kreistag recht isoliert war, kann sich nun mit Hilfe von Bündnis90/Die Grünen und der VWG die Situation ändern. Die drei Parteien führen zurzeit Gespräche über eine Zusammenarbeit im Kreistag, hätten dann mit der Stimme des Landrates mit 34 Stimmen die Mehrheit im Kreistag. (…)

Mehr Chancen, für die Grünen wichtige Themen umsetzen zu können, sieht der Fraktionssprecher in einer Kooperation mit SPD und VWG. Mit den beiden Kreistagsmitgliedern der VWG hätte man schon in der letzten Zeit gut zusammengearbeitet, zum Beispiel bei sozialpolitischen Fragen. „Ich habe den Eindruck, sie sind verlässliche Partner“, sagt Kück. (…)

Noch ist nichts vereinbart, man sei aber auf einem guten Weg, beschreibt Martin Kuster die Gespräche. Für die VWG werden in den kommenden fünf Jahren die Familien- und Jugendpolitik die Schwerpunkte sein. „Dabei wird die Einführung einer Familienkarte ein Muss sein“, betont Kuster im Gespräch mit der NRZ. (…)

UWW Wesel beantragt Einführung einer Familienkarte

Antrag der Unabhängigen Weseler Wählergemeinschaft:

Die UWW beantragt, in Kooperation mit dem Kreis Wesel nach dem Vorbild des Rhein-Kreises Neuss eine kostenlose Familienkarte einzuführen, mit der von offiziellen Partnern angebotene Familien-Vorteile und Vergünstigungen genutzt werden können. Mit der Werbung offizieller Partner könnte die EAW beauftragt werden.

Begründung:
Ein familienfreundlicher Kreis ist auch ein wesentlicher wirtschaftlicher Standortvorteil. Darum ist die Idee des Rhein-Kreises Neuss, mit der Einführung einer kostenlosen Familienkarte, mit der Erziehungsberechtigte mit Kind(ern) bis 18 Jahre zahlreiche Vergünstigungen und Angebote erhalten, neben kulturellen Einrichtungen auch Dienstleister und den Einzelhandel hinsichtlich der Steigerung der Familienfreundlichkeit mit einzubinden, nachahmenswert.
Die Familienkarte im Rhein-Kreis Neuss ist so erfolgreich, dass bereits über 100 Partnerunternehmen mitmachen und mehr als 7500 Familienkarten ausgegeben wurden.

FBI Xanten beantragt Einführung einer Familienkarte

Antrag der Freien Bürger Initiative Xanten:

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Strunk,

die FBI beantragt, in Kooperation mit dem Kreis Wesel nach dem Vorbild des Rhein-Kreises Neuss und der Stadt Essen eine kostenlose Familienkarte einzuführen, mit der von offiziellen Partnern angebotene Familienvorteile und Vergünstigungen genutzt werden können. Mit der Werbung offizieller Partner könnte die   Entwicklungsagentur Wirtschaft (EAW) für den Kreis Wesel, insbesondere aber auch der Wirtschaftsförderer der Stadt Xanten o. a.,  beauftragt werden.

Begründung:

Ein familienfreundlicher Kreis ist auch ein wesentlicher wirtschaftlicher Standortvorteil für die Geschäftswelt in Xanten bzw. im Kreis Wesel. Darum ist die Idee des Rhein-Kreises Neuss und der Stadt Essen mit der Einführung einer kostenlo-sen Familienkarte auch für unsere Region nachahmenswert.
Mit der Familienkarte erhalten Erziehungsberechtigte mit Kind(ern) bis zum 18. Lebensjahr zahlreiche Vergünstigungen. Sie erstrecken sich von der Teilnahme an kulturellen Veranstaltungen über Dienstleistungen bis zu Preisnachlässen im Einzelhandel. Sie steigert auf diese weise die Familienfreundlichkeit der Region.
Die Familienkarte z. Bsp. im Rhein-Kreis Neuss ist so erfolgreich, dass bereits über 100 Partnerunternehmen mitmachen und mehr als 7500 Familienkarten ausgegeben wurden.

>> Kuster (VWG) kritisiert Wende der Genossen <<

Rheinische Post Kreis Wesel berichtet am 21. März 2009:

„Kaum nachzuvollziehen“, findet es Martin Kuster (VWG), dass die SPD im Kreistag ihren Antrag, Eltern bis 37000 Euro Jahreseinkommen für alle drei Kindergartenjahre zu entlasten und damit ein von den Kommunen finanziell zu stemmendes Modell anzulegen, „sang- und klanglos aufgegeben hat“. Stattdessen hätten die Genossen eine 180-Grad-Wende hingelegt. Kuster: „Sie sind von ihren eigenen Anträgen nicht überzeugt.“ Das von der VWG in der Sitzung eingebrachte Modell, Eltern bis 25000 Euro Jahreseinkommen für die gesamte Kindergartenzeit beitragsfrei zu stellen und wie von der CDU beantragt alle Eltern für ein halbes Jahr zu befreien wäre, laut Kuster „ein idealer Kompromiss gewesen“.

>> Stadt leitet Brief weiter – UWW dankt „herzlich“ <<

Rheinische Post Wesel berichtet am 7. März 2009:

Kürzlich hat die UWW bei der Stadt beantragt, in Kooperation mit dem Kreis Wesel nach dem Vorbild des Rhein- Kreises Neuss eine kostenlose Familienkarte einzuführen. Nun hat der Erste Beigeordnete Wesels, Wolfgang Jung, mitgeteilt, dass der Antrag an den eigentlich zuständigen Kreis Wesel weitergeleitet wurde um ein kreisweit abgestimmtes Vorgehen erreichen zu können. Für die „schnelle Reaktion“, ohne dass was passiert ist, bedankte sich UWW-Einzelkämpfer im Rat, Jürgen Oelmüller, jetzt „recht herzlich“. Das schnelle Handeln zeige auch, das der „Fachbereichsleiter für Soziales dem Antrag positiv gegenüber steht“.