>>Kuster gegen Küster – Idee stammt aus Neuss<<

Rheinische Post Moers berichtet am 19.05.2011:

Moers.(möw) Die VWG-Kreistagsfraktion verwahrt sich gegen die Aussage des Vorsitzenden der FBG-Moers, Claus-Peter Küster, von seiner Wählergemeinschaft sei die Idee der von der VWG angestrebten Familienkarte gekommen. VWG-Fraktionschef Martin Kuster: „Dies ist schlichtweg falsch. Die ursprüngliche Idee kommt von der Kreistagsfraktion der Wählergemeinschaft UWG Rhein-Kreis Neuss. Im Rahmen dieses politischen Austausches habe ich von der erfolgreichen Einführung einer Familienkarte im Kreis Neuss auf Antrag der UWG erfahren. Darum habe ich persönlich kurz nach der Kommunalwahl 2004 der VWG vorgeschlagen gehabt, uns nach diesem Vorbild auch im Kreis Wesel für eine Familienkarte einzusetzen. Ich bin definitiv niemals Mitglied der FBG-Moers gewesen.“

>> Weiter kämpfen <<

Leserbrief von Ilse Schrodt (veröffentlicht in der Rheinische Post Moers):

Mo-Kennzeichen und Familienkarte

Hätten die Moerser Familien genau so viele Lobbyisten aus der Politik und Medien gehabt wie jetzt das Moers-Kennzeichen, wäre die Familienkarte von den Politikern des Rates in Moers genehmigt worden. Aber nein, man war nicht mal bereit, einer Modellkommune zuzustimmen, wenn die Familienkarte kreisweit eingeführt werden würde. Sogar der FBG-Vorsitzende Claus Peter Küster verweigerte die Zustimmmung, obwohl 2008 als Mitglied der VWG auf seiner Homepage zu lesen ist:“Wir wollen was für die Familien tun.“ Als damaliges VWG-Mitglied war er ein glühender Verfechter der Familienkarte. Offensichtlich scheint der FBG Moers mit ihrem Slogan „Menschen machen Moers“, das Moers-Kennzeichen wichtiger zu sein als sich für die Kinder mit ihren Familien in Moers zu entscheiden.

Für uns, die Wählergemeinschaft „Unabhängige Renter Moers“, hat sich die kostenlose Familienkarte noch nicht erledigt. Wir werden für die Familien mit der VWG-Kreistagsfraktion für eine kreisweite Familienkarte kämpfen. Peter Kielmann, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion hat uns seine Unterstützung zugesagt. Liebe Familen, unterstützen Sie die Familienkarte weiter unter www.pro-familienkarte.de

>>Unabhängige Rentner gegen Doppelhaushalt<<

Rheinische Post Moers berichtet am 03.05.2011:

Moers. Auch nach der Ablehnung des Rates, in Moers eine Familienkarte einzuführen, will die Wählergemeinschaft „Unabhängige Rentner Moers“ bei dem Thema am Ball bleiben. Pressesprecherin Marianne Meylahn hofft, dass über den Kreistag das in Duisburg erfolgreiche Angebot auch in Moers installiert werden kann.
Den Moerser Doppelhaushalt für 2011 und 2012 wird Ratsmitglied Herbert Meylahn ablehnen. Es sei
„Kaffeesatzleserei“, heute schon die Einnahmen und Ausgaben für 2012 berechnen zu wollen. die Sparvorschläge gingen zu Lasten der Bürger.

>> Rentner-Gemeinschaft möchte die Familienkarte <<

Das Wochenmagazin Moers berichtet am 6. April 2011 (Auszüge):

Die Wählergemeinschaft „Unabhängige Rentner Moers“ hat am 11. November des letzten Jahres einen Antrag auf Einführung einer „Familienkarte“ in Moers durch ihr Ratsmitglied Herbert Meylahn gestellt.

„Leider hat die Verwaltung, in diesem Fall der Sozial- und Jugendhilfeausschuss, die Familienkarte für Moers abgelehnt“, so Herbert Meylahn. (…)

Meylahn:“ Wir sind dennoch der Auffassung, dass Familien mit Kindern jeden gesparten Euro gebrauchen können. Das kommt auch der Kommune zugute: Kaufkraft wird gebunden, Einzelhandel und Dienstleister erhalten eine gute Werbung.“

Meylahn weiter: „In den Nachbarstäditen Dusiburg, Krefeld, Düsseldorf und im Kreis Neuss ist die Familienkarte seit Jahren etabliert, die Sponsoren werden jedes Jahr mehr. Auch in Moers sind Sponsoren bereit, die Karte zu unterstützen.“ Michael Birr vom Stadtmarketing habe sich schon vor zwei Jahren in die Unterschriftenliste der Wählergemeinschaft eingetragen. Wer die Wählergemeinschaft unterstützten möchte, kann sie unter www.vwg-kreis-wesel.de/familienkarte informieren bzw. beteiligen.

>>Meylahn scheitert mit Antrag auf Familienkarte<<

Rheinische Post Moers berichtet am 01.04.2011:

Moers: Neben den sechs Fraktionen gehört auch ein „Einzelkämpfer“ zum Moerser Rat: Herbert Meylahn. Das Mitglied der Wählergemeinschaft „Unabhängige Rentner Moers“ machte jetzt auf sich aufmerksam. Er beantragte, eine Familienkarte in MOers einzuführen: Unterstützung für die Idee fand er aber weder in den Fachausschüssen noch im Hauptausschuss.
In Duisburg gibt es die „Familienkarte“ seit längerem. Die Karte kann unabhängig vom Einkommen beantragt werden. Der Antrag wird allen Eltern, in deren Haushalt Kinder unter 18 Jahren leben, zugeschickt. Über 24.000 Familien nutzen die Familienkarte. Eine Reihe von Einzelhandelsgeschäften aller Branchen beteiligt sich an der Aktion und gewährt den Inhabern der Familienkarte teilweise erhebliche Rabatte – häufig 10 Prozent, in Einzelfällen auch 25. Herbert Meylahn: „Wir können mit dieser Karte dem Moerser Einzelhandel helfen und gleichzeitig etwas für Familien tun. Die Karte bindet die Kaufkraft in Moers. Michael Birr vom Stadtmarketing unterstützt das Vorhaben.“ Es gebe auch keine Überschneidung mit der Ehrenamtskarte, da die Zielgruppen unterschiedlich seien. Wohl könne man Synergieeffekte für beide Angebote nutzen.

Auch nach der Ablehnung gibt Meylahn nicht auf. Im Hauptausschuss formulierte er einen Änderungsantrag: Moers sollte zumindest Modellkommune werden, wenn der Kreis Wesel die Familienkarte einführt.