>> Berufskollegs <<

Die Rheinische Post Kreis Wesel berichtet am 27. Februar 2013 (Auszüge):

Zur Grundsatzentscheidung für die Campus-Lösung kam es gestern noch nicht. Aber eine klare Kreistags-Mehrheit für den Beschluss zum Neubau aller drei Moerser Berufsschulen an der Repelner Straße zeichnete sich ab. (…)

Die Mitglieder der anderen Fraktionen meldeten internen Beratungsbedarf an, weshalb das Thema zunächst in den Kreisausschuss geschoben wurde.  Heinz Dams (FDP) hielt es weiter für möglich, dass alle drei Kollegs an ihren bisherigen Standorten bleiben können. Martin Kuster (VWG) bezeichnete vorgelegte Zahlen als „unglaubwürdig“.

>> „Campus 21“: VWG-Kritik an Grünen <<

Die Rheinische Post Kreis Wesel berichtet am 22. Februar 2013:

Die VWG-Kreistagsfraktion hat die „Wischiwaschi-Haltung“ der Grünen zum „Steuergeld verschwendenden Großprojekt Campus21“ in Moers als befremdlich kritisiert. Da seien die Grünen in Stuttgart, Berlin und Hamburg „erheblich eindeutiger in der Ablehnung der dort jämmerlich gescheiterten Großprojekte“, sagte gestern VWG-Sprecher Martin Kuster.

Statt durch nüchterne Analyse zu erkennen, dass die Zahlen für das Campus-Projekt „ganz offensichtlich geschönt sind“, so Kuster, würden die Grünen verlangen, „dass der ermittelte Kostenrahmen unbedingt eingehalten wird“. Diese „scheinheilige“ Forderung sei „das Blatt nicht wert, auf dem sie steht“.

Denn eine eidesstattliche Versicherung würden die Grünen nicht bekommen. Sie seien besser beraten, „die innerhalb nur eines Jahres abgeänderten, teils widersprüchlichen und meist vagen Gutachterzahlen“ für die Campus-Lösung am Standort Berufskolleg Technik kritisch zu hinterfragen. Dann würden auch sie feststellen, dass die angesetzte Bausumme „mit großer Sicherheit nicht eingehalten wird“.

Grüne eiern bei Campus21 mit Wischiwaschi-Position herum

Die Wischiwaschi-Haltung der Grünen im Kreistag Wesel zum unsinnigen, Steuergeld verschwendenden Großprojekt „Campus21“ ist befremdlich. Waren doch ihre Parteikollegen in Stuttgart, Berlin und Hamburg erheblich eindeutiger in ihrer Ablehnung der dort jämmerlich gescheiterten Großprojekten mit Hinweis auf kostengünstigere und effektivere Alternativen. Die niederrheinische Kreistagsfraktion der Grünen eiert dagegen herum. (…) Grüne eiern bei Campus21 mit Wischiwaschi-Position herum weiterlesen

>> FDP spricht von einem Schildbürgerstreich <<

Die NRZ Niederrhein berichtet am 16. Februar 2013 (Auszüge):

Der Landrat ist ein Verschwender sagt die FDP im Kreis Wesel. (…) In Zeiten moderner Kommunikationstechnologie müsse die Kreisleitstelle zur Einsatzkoordinierung nicht zwangsläufig in Wesel angesiedelt sein. (…) Ihr Neubau solle dort entstehen, wo es am kostengünstigsten ist: In Angliederung an neue Feuerwehrhäuser in Voerde oder Dinslaken oder auch Moers. Ähnlich wie die VWG hat die FDP kein VErständnis, dass für die geplante Zusammenlegung aller drei Moerser Berufskollegs (…) bestehende Werte vernichtet werden sollen (…). „Der geplante Abriss des gerade teuer sanierten Kollegs für Technik sei „Wahnsinn“, „ein Schildbürgerstreich“. (…)

>> UWG für Sanierung des Mercator-Kollegs <<

Die NRZ Moers berichtet am 14. Februar 2013:

Bald fällt die Entscheidung über die Zukunft des Mercator-Berufskollegs und die Unabhängige Wähler-Gemeinschaft Moers setzt auf „Sanierung statt auf einen teuren Neubau“. Es sei schließlich niemals die Rede davon gewesen, das Berufskolleg für Technik abzureißen und dort drei neue Kollegs zu bauen. Dieses Gebäude sei selbst erst 36 Jahre alt.

Kein Eigentümer werde sein saniertes Gebäude abreißen, wenn die Bausubstanz noch in Ordnung ist. „Wir sind für Sanierung und Erhalt der Werte. Das Mercator-Kolleg hat gute Anbindungen an Bus und Bahn. Ich als Mitglied der UWG. Moers und Mitglied der VWG-Kreistagsfraktion werde mich gegen die Campuslösung entscheiden“, erklärt Marianne Meylahn. „Ich hoffe, dass noch mehr Kreistagsmitglieder aus Moers unsere Entscheidung mittragen werden.“