>>Kreisumlage sinkt weiter<<

Rheinische Post Wesel berichtet am 24.01.2007:

Kämmerer Helmut Schult schlägt eine weitere Senkung der Kreisumlage vor. Hatte er vorher 0,9 Prozentpunkte weniger vorgesehen, so rechnet er jetzt mit einer Senkung um 1,2 auf 42,65 Prozent. Das entspricht einer Entlastung der Kommunen um rund fünf Millionen Euro. Hintergrund, so Schult auf Anfrage der RP, ist eine Neukalkulation der Unterkunftskosten für Hartz IV-Empfänger auf Grundlage jüngster Zahlen. Die Vereinigten Wählergemeinschaften (VWG) freuen sich bereits über die angekündigte Senkung. Die Ampel für eine Zustimmung zum Haushalt 2007 stehe nun auf gelb, sagte VWG-Sprecher Martin Kuster, dem besagte 0,9 Punkte zu wenig waren. Er halte aber an den eigenen Sparvorschlägen fest, die weitere 250000 Euro ausmachten.

Kreiskämmerei beim Haushalt auf dem richtigen Weg

Presseerklärung der VWG:

Wir freuen uns, dass nun auch der Kreiskämmerer eine wesentlich stärkere Senkung des Kreisumlagesatzes für möglich hält, weil er mittlerweile hinsichtlich der Ausgaben bei Hartz IV aufgrund neuer Zahlengrundlagen ebenfalls erheblich optimistischer kalkuliert als beim ursprünglichen Haushaltsentwurf. Wir hatten einen solchen Optimismus angesichts sinkender Arbeitslosenzahlen und der Möglichkeit, durch die Umsetzung der Kienbaum-Vorschläge in diesem Bereich nennenswerte Einsparungen erzielen zu können, bereits Anfang des Monats gefordert.

Darum begrüßen wir ausdrücklich die positive Entwicklung, die die weitere Umlagebelastung der kreisangehörigen Kommunen spürbar reduziert. Im Hinblick auf unsere Zustimmung zum Haushalt 2007 steht darum die Ampel nun auf gelb, nachdem wir einer Senkung der Kreis-umlage um nur 0,9 Prozentpunkte, wie ursprünglich vorgesehen, eine deutliche Absage erteilt hatten. Wir halten jedoch weiter an unseren Sparvorschlägen fest, die eine weitere Entlastung der Kommunen um rund 250.000 Euro ermöglichen und wir hoffen, dass sich im Kreistag Mehrheiten für die Umsetzung sinnvoller Vorschläge von Kienbaum, wie wir sie im letzten Pressegespräch exemplarisch vorgestellt haben, finden werden.

>> Pro Familie <<

Radio KW berichtet am 16.01.2007:

Pro Familie – die Vereinigten Wählergemeinschaften fordern die Einführung einer kostenlosen Familienkarte, die zum Beispiel für Vergünstigungen genutzt werden kann. Verschiedenste Unternehmen könnten die Karte als offizielle Partner tragen. Eltern und Kinder würden dann bei kulturellen Einrichtungen, Dienstleistern und dem Einzelhandel zahlreiche Vorteile und Angebote erhalten. Damit ließe sich die Familienfreundlichkeit des Kreises erheblich steigern. Vorbild für diese Idee ist der Rhein-Kreis Neuss, bei dem die Familienkarte erfolgreich läuft.

>> VWG fordert eine Familienkarte <<

NRZ Wesel berichtet am 8. Januar 2007:

KREIS WESEL. Der Niederrhein Kreis Neuss hat es vorgemacht und im August 2006 eine Famlienkarte eingeführt. Rund 100 Partner unterstützen sie, mit speziellen Angeboten für Familien oder sie spendieren ihnen Vergünstigungen. „7500 Karten sind bereits ausgegeben worden“, sagt Martin Kuster, Sprecher der VWG-Gruppe im Kreistag. Diesem Vorbild soll nun auch der Kreis Wesel, der immerhin einen Ehrenpreis „Kinderfreundlicher Kreis“ vergibt, folgen. Deshalb beantragt die VWG, eine solche Familienkarte auch im Kreis Wesel einzuführen.

„Ein familienfreundlicher Kreis ist auch ein wesentlicher wirtschaftlicher Standortvorteil“, lautet die Begründung der VWG. Mit der Familienkarte könnten Eltern mit Kindern bis 18 Jahren zahlreiche Vergünstigungen und Angebote von kulturellen Einrichtungen und auch Dienstleistern erhalten. Mit der Werbung der Partner sollte die Entwicklungsagentur Wirtschaft beauftragt werden, so Kuster. Die Mitarbeiter der Entwicklungsagentur haben sicherlich zahlreiche und gute Kontakte, um ausreichend Partner für eine Familienkarte gewinnen zu können, meint Martin Kuster.

>> VWG wollen Umlage stärker senken <<

Rheinische Post Wesel berichtet am 06. Januar 2007:

Die Vereinigten Wählergemeinschaften sehen im Etatentwurf für den Kreis Luft für mehr Ersparnis. Sie machen sich für eine Absenkung der Kreisumlage um 1,05 Prozentpunkte stark. Das wären 0,15 Punkte mehr als vorgeschlagen beziehungsweise 650000 Euro mehr Entlastung für die Kommunen. Dies stellten die Kreistagsmitglieder Martin Kuster und Marianne Meylahn mit dem VWG-Vorsitzenden Heinz-Walter Prott gestern in Büderich vor.

Statt generell Sparforderungen zu erheben, lehnen sich die VWG mit ihren Vorschlägen teils an konkrete Erkenntnisse aus dem Kienbaum-Gutachten an. Laut Kuster könne schon 2007 davon ausgegangen werden, dass die Sozialausgaben (SGB II, Hartz IV) 500000 Euro Kosten weniger bescheren. Weitere 90000 Euro seien bei der Kantine drin, 35000 beim Posten Großgefahrenabwehr und 62000 bei der Tierzüchterzentrale (eine Kraft weniger). >> VWG wollen Umlage stärker senken << weiterlesen