>> VWG kritisieren Geschäftsführung von Schwarze Heide <<

Radio K.W. berichtet am 14. Oktober 2011:

Die Fraktion der Vereinigten Wählergemeinschaften im Kreis Wesel kritisieren die Geschäftsführung des Flugplatzes Schwarze Heide in Dinslaken.

Die hatte nach der Erweiterung der Landebahn eine positive Bilanz gezogen. Die Steigerung der Starts und Landungen in diesem Jahr um achteinhalb Prozent sei ein Armutszeugnis, sagt die VWG. Außerdem seien die wenigsten Maschinen auf die neue verlängerte Landebahn angewiesen.

Im vergangenen Jahr habe der Flugplatz Schwarze Heide einen Verlust von 300.000 Euro eingefahren – der größte in den vergangen Jahren. Die VWG glaubt nicht, dass sich daran künftig etwas ändern werde.

>> Sozialticket: 29,90 als Einstieg <<

Die Rheinische Post Kreis Wesel berichtet am 14. Oktober 2011 (Auszug):Sozialticket-Initiative protestiert für ihr Anliegen

Kreis hält an Fahrplan für ÖPNV-Vergünstigung fest, Grüne und VWG sehen darin eine Basis für preiswertere Lösungen. – Etat: Kämmerer erwartet weniger Vermögensverzehr, aber Mehrausgaben im Jugendamtshaushalt.

Vor dem Weseler Kreishaus hielt gestern eine Demo-Straßenbahn der Initiative „Sozialticket Niederrhein jetzt!“. Mit dem selbstgebastelten Zug untermauerte sie ihre Bürgeranregung nach einem deutlich günstigeren Monatsfahrschein und kreisweiter Gültigkeit. In der Fragestunde zu Beginn der Kreisausschuss-Sitzung fand Sprecher Roman Reisch (Attac) dann auch Gehör, die Anregung später aber keine Mehrheit. Die Signale stehen weiter auf 29,90 Euro im Monat mit begrenzter Reichweite auf ein bis zwei Kommunen.

Der Vorschlag der Verwaltung wurde breit getragen. Nur Heinz Dams (FDP) stimmte dagegen. Hubert Kück (Grüne) stellte sich hinter die Forderung der Initiative und bezeichnete die 29,90 Euro als „Basis“. Daran wolle man weiterarbeiten. „Das kann nur ein Einstieg sein“, sagte auch Martin Kuster (VWG), dessen 15-Euro-Modell für Moers zuvor abgelehnt worden war. (…)

>> Schwarze Heide <<

Die Rheinische Post berichtet am 13. Oktober 2011 (Auszug):

Um den Ausbau des Flugplatzes Schwarze Heide in Hünxe ist viel gerungen worden. Jetzt legte Geschäftsführer André Hümpel im Kreisentwicklungsausschuss Zahlen vor, die seiner Ansicht nach die Investitionen untermauern: 8,5 Prozent Zuwachs auf 32 920 Starts und Landungen von Januar bis August; 14 Prozent mehr Einnahmen bei Gebühren und zehn Prozent bei Treibstoffverkauf.

Die Flugplatz-Kritiker Hubert Kück (Grüne) und Martin Kuster (VWG) mochten daraus nicht unmittelbar Erfolge ablesen. Kück wünschte Vergleichszahlen der letzten drei Jahre, um einen Trend erkennen zu können. Kuster stellte fest, man sei mit den Zahlen also wieder beim Stand von 2009. (…)

>> Abstimmung über das Sozialticket <<

Die NRZ Wesel berichtet am 11. Oktober 2011 (Auszüge):

Die Kreisverwaltung will den vom VRR vorgeschlagenen Weg gehen. Kritik wird am Preis von 29,90 Euro pro Monat geübt. (…)

Die Kreisverwaltung favorisiert die Übernahme des VRR-Sozialtickets. (…) Es wird als Monatsticket angeboten und kostet 29,90 Euro.

Hier setzt die Kritik ein. So ist aus Sicht der Initiative „Sozialticket Niederrhein jetzt!“ dieser Preis zu hoch. In den 364 Euro, die Hartz IV-Empfänger pro Monat erhalten, sind 22,78 Euro für Bus- oder Bahnfahrten vorgesehen.

Der Kreistag, so lautet die Forderung in einem Bürgerantrag der Initiative, soll die Verwaltung beauftragen, Vorschläge für ein eigenes Sozialticket zu erarbeiten. Es dürfe nicht mehr als 15 Euro kosten und möglichst allen Menschen im Kreis Wesel zur Verfügung gestellt werden, deren Einkommen unter die Armutsgrenze falle.

Die Bedenken der Initiative zum Preis des Sozialtickets werden von der VWG-Kreistagsfraktion geteilt. Aus diesem Grund soll die Verwaltung prüfen, ob nach dem Vorbild der Stadt Münster in Moers zunächst ein Modellprojekt durchgeführt werden kann. In Münster erhalten Inhaber des Münster-Passes für 16 Euro ein Monatsticket.  (…)

>> Hochwasser-Resolution abgelehnt: VWG „entsetzt“ <<

Die Rheinische Post Kreis Wesel berichtet am 10.10.2011:

Die VWG-Kreistagsfraktion ist von der Ablehnung der von ihr beantragten Resolution zu verstärktem Hochwasserschutz im Umweltausschuss enttäuscht. „Wir sind entsetzt, mit welcher Naivität die Ausschussmitglieder aller etablierten Parteien die Lage einschätzen. Gerade einmal die Hälfte der Rheindeiche in NRW sind bislang so saniert worden, dass sie der gesetzlichen Bemessungshochwasserrichtlinie entsprechen“, erklärte Vorsitzender Martin Kuster. Auch eine breite Information der betroffenen Bürger habe bislang nicht stattgefunden.