>> FDP spricht von einem Schildbürgerstreich <<

Die NRZ Niederrhein berichtet am 16. Februar 2013 (Auszüge):

Der Landrat ist ein Verschwender sagt die FDP im Kreis Wesel. (…) In Zeiten moderner Kommunikationstechnologie müsse die Kreisleitstelle zur Einsatzkoordinierung nicht zwangsläufig in Wesel angesiedelt sein. (…) Ihr Neubau solle dort entstehen, wo es am kostengünstigsten ist: In Angliederung an neue Feuerwehrhäuser in Voerde oder Dinslaken oder auch Moers. Ähnlich wie die VWG hat die FDP kein VErständnis, dass für die geplante Zusammenlegung aller drei Moerser Berufskollegs (…) bestehende Werte vernichtet werden sollen (…). „Der geplante Abriss des gerade teuer sanierten Kollegs für Technik sei „Wahnsinn“, „ein Schildbürgerstreich“. (…)

>> Kreisleitstelle in Friedrichsfeld: „Ein interessanter Gedanke“

Die NRZ Dinslaken berichtet am 16. Februar 2013:

Als „interessanten Gedanken“ bezeichnet Planungsdezernent Limke den Vorschlag der Vereinigten Wählergemeinschaften (VWG), als Standort für die neue Kreisleitstelle die Fläche an der B8/Hugo-Müller-Straße zu prüfen. Würde der Kreis ein solches Ansinnen, das auch von der Wählergemeinschaft Voerde unterstützt wird, an die Stadt herantragen, werde sie sich damit befassen – wobei u. a. geprüft werden müsste, ob das Gelände eine derartige Nutzung  überhaupt hergebe. Ein Vorstoß seitens des Kreises scheint sehr unwahrscheinlich: So hatten sich CDU, SPD und Grüne im Kreis-Bau- und Gesundsheitsausschuss für den Bau der Kreisleitstelle in Wesel an der Jülicher Straße ausgesprochen. Die endgültige Entscheidung trifft der Kreistag am 14. März.

>> UWG für Sanierung des Mercator-Kollegs <<

Die NRZ Moers berichtet am 14. Februar 2013:

Bald fällt die Entscheidung über die Zukunft des Mercator-Berufskollegs und die Unabhängige Wähler-Gemeinschaft Moers setzt auf „Sanierung statt auf einen teuren Neubau“. Es sei schließlich niemals die Rede davon gewesen, das Berufskolleg für Technik abzureißen und dort drei neue Kollegs zu bauen. Dieses Gebäude sei selbst erst 36 Jahre alt.

Kein Eigentümer werde sein saniertes Gebäude abreißen, wenn die Bausubstanz noch in Ordnung ist. „Wir sind für Sanierung und Erhalt der Werte. Das Mercator-Kolleg hat gute Anbindungen an Bus und Bahn. Ich als Mitglied der UWG. Moers und Mitglied der VWG-Kreistagsfraktion werde mich gegen die Campuslösung entscheiden“, erklärt Marianne Meylahn. „Ich hoffe, dass noch mehr Kreistagsmitglieder aus Moers unsere Entscheidung mittragen werden.“

>> VWG zu Haushalt: Glaskugelleserei <<

Die NRZ Wesel berichtet am 15. Februar 2013:

Nichts hält die VWG im Kreistag vom beabsichtigten Doppelhaushalt des Kreises Wesel für 2013 und 2014. „Der Kämmerer kann heute nicht wissen, wie sich etwa die Arbeitslosigkeit im nächsten Jahr entwickelt“, so Kreistagsmitglied Martin Kuster. Den Kommunen des Kreises werde da „eine falsche Sicherheit vermittelt.“ Seine Fraktion werde bei dieser „Glaskugelleserei“ nicht mitmachen, Einzelabstimmungen beantragen und eventuell für den Haushalt 2013 stimmen, sich ansonsten aber enthalten.

>> Berufskolleg: FDP macht gegen Campus-Lösung mobil <<

Die Rheinische Post Kreis Wesel berichtet am 15. Februar 2013:

Die FDP lehnt sowohl in der Stadt Moers als auch auf Kreisebene den Bau eines Berufsschul-Campus für mehr als 4000 Schüler ab. (…)

Da die VWG sich ebenfalls gegen die Campus-Lösung ausgesprochen hatte, so das Kalkül, könnte es bei einem Umschwenken der CDU gelingen, das Projekt erneut auf den Prüfstand zu stellen.

Für die FDP sind nämlich die veranschlagten Baukosten von 72 Millionen Euro viel zu niedrig angesetzt. „Hinter verschlossenen Türen wird schon von 100 Millionen Euro gesprochen“, sagt Maas. (…) . Besonders die Technische Berufsschule sei noch in einem sehr guten Bauzustand. Ein Abriss sei daher unsinnig. Maas: „Hier wird Geld verschleudert und Kapital vernichtet.“