>> Am Flugplatz Kredit verspielt? <<

Die WAZ Bottrop berichtet am 18.05.2013  über nicht die nicht endenden finanziellen Belastungen für die Kommunen durch das Millionengrab „Landeplatz Schwarze Heide“ (Ausschnitte):

Die Flugplatzgesellschaft Schwarze Heide macht Jahr für Jahr große Verluste. Ihre Gesellschafterinnen helfen jedes Jahr mit Zuschüssen von insgesamt 280.000 Euro aus. (…)

Alles in allem weist der aktuelle Beteiligungsbericht der Stadt in den letzten fünf Jahren für die Flugplatzgesellschaft aber Jahr für Jahr Fehlbeträge um die 200.000 Euro aus. 2010 wuchsen die Verluste auf über 310.000 Euro an, 2011 betrug das Minus sogar 614.000 Euro.

Anmerkung: Die VWG-Kreistagsfraktion warnte immer wieder vor dem Millionengrab und stimmte neben den Grünen als einzige politische Gruppe im Kreistag gegen die unsinnige und überflüssige Landebahnverlängerung. Von den ursprünglich mal in Aussicht gestellten 1.000 neuen Arbeitsplätzen ist weit uns breit nichts zu sehen. Stattdessen werden Millionen Euro verpulvert, die an anderer Stelle für wirtschaftliche und soziale Entwicklung dringend benötigt würden. Es ist darum dringend ein Umsteuern geboten – notfalls die Aufgabe dieses Landeplatzes als Regionalflughafen und stattdessen die Rückbesinnung auf den Flug- und Segelsport. Ein Ende mit Schrecken ist immer noch besser als ein Schrecken ohne Ende!

Beiträge aus dem Archiv über unseren langjährigen politischen Widestand gegen das Millionengrab Schwarze Heide: hier klicken!

Verschwendung: Erst wird saniert, dann abgerissen!

Das Wochenmagazin veröffentlichte am 15.05.2013 folgenden Leserbrief von VWG-Kreistagsmitglied Marianne Meylahn:

Erst sanieren, dann schließen – Moers ist wie eine Wundertüte, jeden Tag eine neue Überraschung. Erst der Abriss der drei Berufskollegs wegen der Campus-Lösung, dann der ungenügende Brandschutz an der Hilda-Heinemann-Schule.
Das Neueste: Die Robinson-Schule soll geschlossen werden. Erst im letzten Jahr wurde die Sanierung der Robinson-Schule mit viel Partei-Prominenz aus dem Stadtrat gefeiert – und jetzt steht sie vor dem „Aus“. So geht man nicht mit unseren Steuergeldern um! Verschwendung: Erst wird saniert, dann abgerissen! weiterlesen

>> Spielwaren Franck: Partner der Familienkarte <<

Die Rheinische Post Wesel berichtet am 10. Mai 2013 (Auszüge und Bild rechts):

(…) Für Dorothee Cramer, Inhaberin von Spielwaren Franck an der Hohen Straße, war es keine Frage, sich als Kooperationspartnerin für die Familienkarte des Kreises Wesel zu melden. „Gerade in der heutigen Zeit, in der der Handel kämpfen muss, ist das eine sehr gute Möglichkeit, Kunden zu binden und neue zu gewinnen.“

Die Mutter von Zwillingen gehört zu den kreisweit 43 Gewerbetreibenden, Restaurants, Vereinen und Museen (Stadt Wesel: zwölf), die Familien mit Kindern ab Herbst Vergünstigungen einräumen wollen. Kreisdirektor Ralf Berensmeier ist mit der Resonanz auf die 8100 verschickten Infoschreiben „sehr zufrieden“, wie er gestern beim Besuch von Spielwaren Franck erklärte. (…) Die Hunderter-Marke muss nach dem Willen der Kreispolitik schon überschritten werden, damit der Startschuss für die Karte fällt, von der kreisweit 48000 Familien mit Kindern unter 18 (Wesel: 6000) profitieren könnten. (…)
Welche Vergünstigungen die Kooperationspartner den Karten-Inhabern einräumen, ist ihnen freigestellt. Bei Spielwaren Franck erhalten alle Kinder an ihrem Geburtstag einen Fünf-Euro-Gutschein. Ein Restaurant will bei Vorlage der Karte dem Nachwuchs kostenlos ein Mittagessen servieren, das Grafschafter-Museum im Moerser Schloss auf Eintrittsgeld verzichten.
Die Liste der Partner findet sich unter www.kreis-wesel.de/familienkarte

>> Cramer und Kuster: Pro Familienkarte <<

„Der Weseler“ berichtet am 6. Mai 2013:

VWG unterstützt Kreisdirektor bei Werbung

Zum Greifen nah ist die von der VWG-Kreistagsfraktion beantragte kostenlose kreisweite Familienkarte.
Es wäre eine Riesenchance für die Einzelhandels- und Dienstleistungsbranche, wenn sie dieses Projekt unterstützen würde, indem sie mithilfe von Partnerunternehmen eine ausreichende Anzahl von familienfreundlichen Angeboten für Karteninhaber beim Kreis Wesel anmeldet.
Denn es handelt sich dabei nicht nur um ein Projekt, das die Familienfreundlichkeit im Kreis Wesel kostengünstig und effizient steigert. Es dient auch der Wirtschaftsförderung, weil Geschäfte und Dienstleistungsunternhemen Kaufkraft im Kreis Wesel binden können. Zudem bedeutet eine höhere Attraktivität des Niederrheins als Wohnort für Familien auch, dass weiterhin genügend Konsumenten bei uns leben werden.

„Wenn in anderen Kommunen und Kreisen im Land NRW die Familienkarte bereits ein großer Renner ist, warum soll dies im Kreis Wesel mit seinen großen Einkaufsstädten Moers, Dinslaken und Wesel, aber auch mit seinen vielfältigen Anbietern in den kleineren Kommunen anders sein?!“, unterstützt die VWG den Appell des Kreisdirektors an die Unternehmen, sich an der beantragten Einführung einer kreisweiten Familienkarte zu beteiligen.

>> Familienkarte: VWG unterstützen den Appell <<

Die Rheinische Post Kreis Wesel berichtet am 6. Mai 2013:

Die Vereinigten Wählergemeinschaften (VWG) unterstützen Appell des Kreisdirektors Ralf Berensmeier an die Unternehmen, sich an der von der VWG beantragten Einführung einer kreisweiten Familienkarte zu beteiligen. Es wäre dumm von der Einzelhandels- und Dienstleistungsbranche, wenn sie dieses Projekt nicht unterstützen würde, indem sie mit Partnerunternehmen eine ausreichende Anzahl von familienfreundlichen Angeboten für Karteninhaber beim Kreis Wesel anmeldet, so Martin Kuster (VWG). Das diene auch Kundenbindung und Wirtschaftsförderung.