>> Keine Chance für eine Familienkarte <<

NRZ Wesel berichtet am 18. September 2007 (Auszug) :

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Erstmals vom Tisch ist der Plan der VWG, im Kreis eine Familienkarte einzuführen. Diese hätte Familien Vergünstigungen und Rabatte einräumt. Doch ist allein die Einführung laut Verwaltung mit Kosten in Höhe von 125 000 Euro verbunden. "Es ist eine gut gemeinte Idee, sie ist aber nicht umsetzbar", lautete der Kommentar von Hubert Kück (Grüne). Gering ist auch das Interesse von Händlern und Betrieben, sich an der Familienkarte zu beteiligen. Wie Kreisdirektor Ralf Berensmeier berichtete, waren von 31 Werbegemeinschaften nur fünf der Einladung zu einem Gespräch gefolgt. Auch die Bürgermeister sprachen sich gegen die Einführung der Familienkarte aus. Martin Kuster von der VWG will aber noch einen Versuch starten. Beim Runden Tisch für Jugend und Familien soll darüber nochmal diskutiert werden. Seine Hoffnung: Darüber weitere Partner für die Einführung einer solchen Karte, die es im Rhein-Kreis Neuss gibt, zu finden.

Den ganzen Artikel finden Sie unter folgendem Link:

RP-online: Der Einstieg in den Ausstieg?

>> Familienkarte: sympathisch, aber zu teuer <<

Rheinische Post Moers berichtet am 17. September 2007:

Landrat Dr. Ansgar Müller gab sich im Kreisausschuss diplomatisch. Der Antrag der VWG für eine Familienkarte im gesamten Kreis sei „wirklich sympathisch“. Die harte Realität sieht aber anders aus. Alle Fraktionen honorierten zwar den „guten Ansatz“, sehen aber keine Chance, hochgerechnet 125000 Euro für die Einführung der Karte auszugeben, wenn politisch selbst um Mini-Summen gefeilscht werde. Die Karte soll Vergünstigungen und Rabatte für Familien anbieten. Martin Kuster ( VWG) räumte „nicht so tolle Resonanz der befragten Bürgermeister“ ein, glaubt aber, dass man am Ende so das Angebot umsetzen könne. Allerdings: Nur fünf von 31 Werbegemeinschaften kamen überhaupt zu einem Treffen, so Kreisdirektor Ralf Berensmeier.

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Anmerkung zum Artikel: Leider fehlt in dieser Berichterstattung der wichtige Hinweis, dass die Familienkarte noch einmal am „Runden Tisch Familie und Jugend“ behandelt wird und wir als Antragsteller zuversichtlich sind, das familienpolitisch wichtige Ziel doch noch zu erreichen, die Familienkarte, die im Kreis Neuss auf große positive Resonanz gestoßen ist, auch im Kreis Wesel einzuführen.

>> Prost! <<

Rheinische Post Wesel berichtet am 28. August 2007:

Martin Kuster ist seinem Ziel ganz nah: Noch knapp 400.000 Euro, dann beträgt die Rücklage der Kreis Weseler Abfallgesellschaft 25 Millionen Euro – und der Sprecher der Vereinigten Wählergemeinschaften bekommt ein Bier. Darauf hat er mit Dezernent Hans-Joachim Berg gewettet. Politisch bewertet Kuster die Rücklage der KWA als „absurd hoch“.

>> Kreis: Ab 2011 droht höhere Müllgebühr <<

Rheinische Post berichtet am 22.08.2007 (Auszüge):

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Damit habe der Kreis die Kommunen in den vergangenen drei Jahren um zehn Millionen Euro entlastet, betonte der Technische Dezernent Hans-Joachim Berg. „Das ist ein Wort“, unterstrich er.

Die Grünen scheiterten mit ihrem Antrag, die Gebühr für 2008 noch stärker auf 173 Euro je Tonne zu senken und die Grundgebühr zu streichen. Sie begründeten dies mit dem Rücklagenbestand der Kreis Weseler Abfallgesellschaft (KWA) in Höhe von 22 Millionen Euro. Dies sei viel mehr als erforderlich. Deshalb müssten die Gebührenzahler stärker entlastet werden, argumentierten die Grünen, unterstützt von den Vereinigten Wählergemeinschaften (VWG) und – bezogen auf die Grundgebühr – von der FDP.

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>> Zu teures Vergnügen <<

NRZ Niederrhein berichtet am 08.08.2007 (Auszug):

AM NIEDERRHEIN. Immer mehr Menschen am Niederrhein haben Schulden. Sie können keine Rechnungen mehr bezahlen, es liegen Mahnungen im Briefkasten, im schlimmsten Fall droht der Vermieter mit Rauswurf oder der Gerichtsvollzieher mit Pfändung. In Kleve sind 11,19 Prozent der Einwohner verschuldet, das sind über 5500 Bürger. Vor zwei Jahren waren es noch 10,47 Prozent. In Wesel stieg die Zahl der Schuldner von 9,63 auf 10,81 Prozent – knapp 7000 Menschen.

Überdurchnittlich ist dabei der Anstieg junger Schuldner. Der Anteil der unter 20-Jährigen hat sich, wenn auch auf niedrigem Niveau, mehr als verdoppelt. Das hat der Neusser Vereinsverband Creditreform ermittelt und ruft nun die Politik auf den Plan. >> Zu teures Vergnügen << weiterlesen