>>Wer ist Urheber<<

Leserbrief aus dem Wochenmagazin Moers vom 29.06.2011:

Bezugnehmend auf die Äußerungen des FBG-Vorsitzenden Claus-Peter Küster in unserer letzten Ausgabe, meldete sich nun ein anderer Leser zu Wort.

Zu der von Ihnen in der Ausgabe vom 22. Juni im Leserbrief veröffentlichten Aussage des FBG-Vorsitzenden Claus-Peter Küster, seine Gruppe habe die „Idee zur Familienkarte“ eingebracht, mache ich folgende klare Gegendarstellung: Als Vorsitzender der VWG-Kreistagsfraktion verwahre ich mich entschieden gegen die wider besseren Wissens veröffentlichte Behauptung des Vorsitzenden  der FBG Moers Claus-Peter Küster, von seiner Wählergemeinschaft sei die „gute Idee“ der von der VWG angestrebten Familienkarte gekommen. Dies ist schlichtweg falsch! Die ursprüngliche Idee kommt von der Kreistagsfraktion der Wählergemeinschaft UWG Rhein-Kreis-Neuss, mit der ich persönlich im politischen Kontakt stehe. Im Rahmen dieses politischen Dialogs habe ich selbst von der erfolgreichen Einführung einer Familienkarte im Kreis Neuss auf Antrag der dortigen UWG erfahren. Darum habe ich in meiner Person kurz nach der Kommunalwahl 2004 der VWG den Vorschlag unterbreitet, uns nach diesem Vorbild auch im Kreis Wesel für eine solche Familienkarte einzusetzen. Ich weiß aber defenitiv, dass ich niemals Mitglied der FBG Moers gewesen bin, sondern seit jeher der Wählergemeinschaft Voerde angehöre!
VWG-Kreistagsfraktion
Martin Kuster

VWG kämpft mit Initiative für Sozialticket

Sozialticket-Forum

Am Samstag, den 28. Mai 2011 veranstaltete die Initiative „Sozialticket Niederrhein Jetzt!“ das vierte Forum für ein Sozialticket in Moers, dass unter dem Motto „Arm trotz Arbeit“ stand. Auch die VWG hat sich mit ihrem Fraktionsvorsitzenden Martin Kuster aktiv an dem Forum beteiligt.

Eingeladen sind dazu waren Horst Schmitthenner vom Verbindungsbüro Soziale Bewegungen der IG Metall, das VRR Verwaltungsratsmitglied Mario Krüger aus Dortmund sowie der Fraktionsvorsitzende der Münsteraner Linken Raimund Köhn.

Trauriger Hintergrund: Der VRR scheint nun doch nicht gewillt zu sein, trotz Landeszuschüsse ein Sozialticket einzuführen. Nun muss sich der Kreis Wesel die Frage stellen, ob er ein regionales Angebot machen wird. Die VWG hält dies für möglich und nötig. Münster ist ein gutes Vorbild dafür, dass es funktioniert, ohne die kommunale Kasse stark zu belasten.

>> VWG besichtigten den Lippemündungsraum <<

Die Vereinigten Wählergemeinschaften im Kreis Wesel besichtigten am 16.05.2011 mit der Firma Hülskens den Lippemündungsraum. Ihnen wurden die aufwändigen Rekultivierungsmaßnahmen als Folge des breitflächigen Auskiesens gezeigt. In den nächsten Jahren soll die Lippe verlegt, die nördlichen Aueflächen abgesenkt und südlich der Lippe neue Auenflächen angeschüttet werden. Dadurch erhofft man sich, dass das Gelände wieder als natürlicher Lebensraum von Flora und Fauna sowie als Hochwasserrückhalteraum zur Verfügung steht.

VWG besuchen auf Einladung von Ibrahim Yetim den Landtag

Pressemitteilung der VWG, der W.U.R.M. Moers und Ibrahim Yetim (SPD)

Besuch VWG Landtag
Die Vereinigten Wählergemeinschaften im Kreis Wesel (VWG) und die W.U.R.M. unter Leitung von Marianne und Herbert Meylahn besuchten am Montag auf Einladung des Landtagsabgeordneten Ibrahim Yetim den nordrhein-westfälischen Landtag in Düsseldorf.

Nach einer ausgiebigen Führung durch das Landtagsgebäude diskutierten die interessierten Kommunalpolitiker mit dem sozialdemokratischen Abgeordneten über Innere Sicherheit, Kommunalfinanzen und präventive Politik.

„Wir brauchen mehr Polizeikräfte in NRW, damit wir eine höhere Aufklärungsquote bei Verbrechen bekommen. Außerdem ist es wichtig, dass die Justizbehörden schneller arbeiten“ forderte ein teilnehmender Senior. Ibrahim Yetim, Mitglied des Innenausschusses und deshalb Fachmann für Innere Sicherheit, konnte ihm da nur zustimmen: „Und deshalb ist es ein richtiger und wichtiger Schritt, dass die rot-grüne Landesregierung tausend neue Polizistinnen und Polizisten in NRW eingestellt hat.“

Die Mitglieder der Wählergemeinschaften waren sich darin einig, dass die Ursache für Gewalt häufig im Elternhaus zu finden sei. „Deswegen setzt die neue Landesregierung auf präventive Politik: Wir wollen den jungen Menschen jetzt helfen, etwa durch Programme zur Gewaltprävention, durch Zusammenarbeit von Polizei, Jugendämtern und Sozialverbänden und durch beste Bildung und Betreuung von Anfang an. Und es ist sogar günstiger, jetzt Geld in die Hand zu nehmen und Gewalttaten vorzubeugen, als später teure Gefängnisse und Sozialhilfe zu bezahlen“ konnte Ibrahim Yetim den Teilnehmern erklären.

Als stellvertretende Vorsitzende der VWG-Kreistagsfraktion sprach Marianne Meylahn ihr Bedauern aus, dass die Moerser SPD-Fraktion, in der er selbst Mitglied sei, die Unterstützung einer kreisweiten Familienkarte in der letzten Ratssitzung abgelehnt hatte. Die Enttäuschung konnte der Landtagsabgeordnete nachvollziehen, weil er die Familienkarte durchaus für eine interessante Idee hält. Die Mehrheit seiner Fraktion habe sich jedoch aus Kostengründen gegen die Familienkarte entschieden. VWG besuchen auf Einladung von Ibrahim Yetim den Landtag weiterlesen

>> Weiter kämpfen <<

Leserbrief von Ilse Schrodt (veröffentlicht in der Rheinische Post Moers):

Mo-Kennzeichen und Familienkarte

Hätten die Moerser Familien genau so viele Lobbyisten aus der Politik und Medien gehabt wie jetzt das Moers-Kennzeichen, wäre die Familienkarte von den Politikern des Rates in Moers genehmigt worden. Aber nein, man war nicht mal bereit, einer Modellkommune zuzustimmen, wenn die Familienkarte kreisweit eingeführt werden würde. Sogar der FBG-Vorsitzende Claus Peter Küster verweigerte die Zustimmmung, obwohl 2008 als Mitglied der VWG auf seiner Homepage zu lesen ist:“Wir wollen was für die Familien tun.“ Als damaliges VWG-Mitglied war er ein glühender Verfechter der Familienkarte. Offensichtlich scheint der FBG Moers mit ihrem Slogan „Menschen machen Moers“, das Moers-Kennzeichen wichtiger zu sein als sich für die Kinder mit ihren Familien in Moers zu entscheiden.

Für uns, die Wählergemeinschaft „Unabhängige Renter Moers“, hat sich die kostenlose Familienkarte noch nicht erledigt. Wir werden für die Familien mit der VWG-Kreistagsfraktion für eine kreisweite Familienkarte kämpfen. Peter Kielmann, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion hat uns seine Unterstützung zugesagt. Liebe Familen, unterstützen Sie die Familienkarte weiter unter www.pro-familienkarte.de