Offenbar setzt sich die Serie von Pleiten, Pech und Pannen bezüglich von Bau- und Projektvorhaben unter der Amtszeit des Landrats Dr. Müller fort. Nachdem jüngst das Rechnungsprüfungsamt dem Landrat bei der Vergabe von Gutachten an die zur traurigen Berühmtheit gelangte Vauth-Kanzlei signifikante Verfahrensfehler attestiert hatte, nachdem sich Gutachten für eine nun nicht mehr umzusetzende Breitbandinitiative als überflüssig erwiesen haben, wird wohl der Steuerzahler nun erheblich mehr für die neue Kreisleitstelle zahlen müssen. Die von der Verwaltung dem Kreistag als kostengünstigste Alternative schmackhaft gemachte Variante, die Kreisleitstelle in den Keller des Kreishauses zu verlegen, wird erheblich teurer ausfallen. Schon damals hatte die VWG-Kreistagsfraktion diese Variante abgelehnt, weil sie den vom Landrat propagierten Standort, zumal hochwassergefährdet, für eine Kreisleitstelle ungeeignet bewertete. Aufgrund der sich nun abzeichnenden Kostensteigerung schließt sich die VWG der Forderung der Bündnis90/Grüne an, dass nun alle Varianten wieder neu auf den Prüfstand gestellt werden müssen. Kostenexplosion und zweifelhaftes Gutachten weiterlesen
Kategorie: Aktuelles
Aktion „Pro Familienkarte“
Ausbildungssituation bei der Kreisverwaltung Wesel
Auszug aus der Niederschrift zur Kreistagssitzung am 27.09.2012:
Fraktionsvorsitzender Kuster (VWG) erläuterte, der Kreis habe iene Vorbildfunktion, daher bestehe eine Pflicht zur Ausbildung, sowohl bedarfgerecht als auch über Bedarf. (…) Jedoch könne es nicht richtig sein, das sechsmal mehr Ausbildungsplätze über Bedarf zur Verfügung gestellt würden , als bedarfsgerechte Ausbildungsplätze zu besetzen seien. Ein solches Ungleichgewicht würde die Gefahr bergen, dass Jugendliche eine Ausbildung absolvierten, im Anschluss aber nicht übernommen und dann erneut eine andere Ausbildung beginnen würden. Seine Fraktion schlage daher vor, für das Jahr 2013 folgende Ausbildungsplätze zur Verfügung zu stellen:
bedarfsgerechte Ausbildung: 4 Inspektorenanwärter/innen / Aufstiegbeamte/innen
Ausbildung über Bedarf: 8 Verwaltungsfachangestellte, davon 3 Ausbildungsplätze für schwerbehinderte Jugendliche
Aktueller Sachstandsbericht zur Familienkarte
In der kommenden Kreisausschusssitzung wird die Verwaltung über zumindest kleine Fortschritte bezüglich der Einführung einer Familienkarte berichten:
Link zum Herunterladen der Verwaltungsvorlage:
http://www.kreis-wesel.de/www/sitzungsdienst8.nsf/HTML.pdf
Eine Mutter bestätigt in ihrem Brief die Kritik der VWG-Fraktion zum Desaster am Berufskolleg Technik
Die Mutter eines betroffenen Sohnes, der am ersten Schultag vom Berufskolleg Technik in Moers erfuhr, dort nicht sein technisches Vollabitur machen zu können, schrieb folgenden Brief an die VWG-Kreistagsfraktion:
Sehr geehrter Herr Kuster,
mit Interesse habe ich den Bericht zu obigem Thema gelesen und möchte Ihnen mitteilen, dass es für uns als Betroffene ein noch riesigeres Desaster war.
Mein Sohn ist einer von den 20 jungen Menschen, die am 1. Schultag im Berufskolleg erfahren mussten, dass dieser Bildungsgang nicht stattfindet!
Um ca. 11.30 Uhr erhielt ich von meinem Sohn eine SMS, dass ich ihn gleich abholen könnte, wir viel bereden müssten, denn der Bildungsgang kann nicht stattfinden. Ich weiß nicht ob Sie sich vorstellen können wie ich mich in diesem Moment gefühlt habe. Mein einziger Gedanke war – und jetzt?
Nach dem ganzen Ablauf den ich auch in meinen angefügten Schreiben geschildert habe, hatten wir keinen Zweifel am Start des „Technischen Gymnasiums“, so dass wir meinen Sohn natürlich auch an keiner anderen Schule angemeldet hatten.
Die Berufskollegs Wesel und Geldern, die den Schülern am 1. Schultag als Alternative genannt wurden, standen für uns auf Grund des Fahrwegs vorher schon nicht zur Debatte. Den 2-jährigen Bildungsgang Elektrotechnik, der an diesem Tag auch noch als Alternative genannt wurde, wollte mein Sohn auch nicht besuchen, denn er hatte sich für einen Bildungsgang mit Vollabitur entschieden.
Das Berufskolleg hat den Schülern angeboten am nächsten Tag um 8 Uhr zu einem Beratungsgespräch zu kommen. Der nächste Tag war für mich einfach zu spät, bis dahin wollte und konnte ich nicht untätig sein und warten, schließlich ging es hier um die weitere Schullaufbahn meines Sohnes! Eine Mutter bestätigt in ihrem Brief die Kritik der VWG-Fraktion zum Desaster am Berufskolleg Technik weiterlesen


