Am 30.06.2013 feierte der Niag-Rheinhafen Orsoy seinen 100. Geburtstag. Die VWG-Kreistagsfraktion nahm dies zum Anlass, sich über die Geschichte des Hafens zu informieren und erkundete bei einer Bus-Rundfahrt das Hafengelände. Einige Fraktionsmitglieder gingen an Bord, um sich den Hafen vom Rhein aus anzuschauen.
Kategorie: Aktuelles
>> Können wir uns Hochwasser-Katastrophen noch leisten? <<
Leserbrief unseres Fraktionsmitglieds H.-Peter Feldmann zur aktuellen Hochwasserkatastrophe in Deutschland:
Es ist schon grotesk, dass – wie VWG-Fraktionsvorsitzender Martin Kuster schreibt – für Vorsorgemaßnahmen zum Schutz vor Hochwasserschäden kein Geld da ist, aber die Bundesregierung/Landesregierungen Milliardenbeträge zur Schadensbehebung bereitstellen, indem die Schulden weiter wachsen, weil Privat-, Wirtschafts- und Infrastrukturen wieder aufgebaut werden müssen.
Es zeugt nicht von Intelligenz, wenn landesweit kein Ruf nach vorsorgendem Hochwasserschutz ergeht um das leidige und bislang wiederkehrende Schreckensthema zu mindern.
Für einen Schaden von einer Milliarde Euro können mindestens 350 km standsichere Deiche gebaut werden.
Hiermit kann die Politik punkten und endlich Vertrauen bei den Flussanliegern schaffen.
Mangelhafter Hochwasserschutz am Niederrhein!
„Dies hätte genauso gut uns Rheinanlieger treffen können“, so Dieter Bitters, VWG-Vorsitzender, zur aktuellen dramatischen Situation in weiten Teilen Ost- und Südeuropas. „Wenn Verantwortliche im Kreis Wesel wie jüngst der Stellvertretende Kreisbrandmeister Rudolph behaupten, eine solche Überschwemmungskatastrophe sei bei uns „extrem unwahrscheinlich“, dann sagen sie mangels besseren Wissens die Unwahrheit“, kritisiert H.-Peter Feldmann, Fraktionsmitglied der VWG und Vorsitzender der Hochwasserschutzinitiative Niederrhein. Immer noch seien weite Teile des Rheinverlaufs unterhalb von Bonn völlig ungenügend geschützt. Die Umsetzung der EU-Richtlinien liegen in weiter Ferne.
„Als unterstes Glied in der Kette wird dann besonders der vom Bergbau untergrabene Niederrhein betroffen sein“, so Feldmann. VWG-Fraktionsvorsitzender Martin Kuster weist darauf hin, dass schon im Oktober 2011 die VWG im Kreistag eine Resolution an die damalige Landesregierung beantragt hatte, geeignete Konzepte zur nachhaltigen Vorsorge und Verhinderung von Hochwasserschäden für den Kreis Wesel gemäß HWRM-RL1 und WHG2 zu entwickeln und umzusetzen. „Der Antrag wurde von allen anderen Kreistagsfraktionen und vom Landrat abgelehnt. Vor dem Hintergrund der sogenannten Jahrhundertfluten, die Deutschland innerhalb weniger Jahre erleben musste, ist dies absolut unverständlich“, so Kuster. „Immer noch scheinen Politiker der etablierten Parteien lieber hunderte Millionen in den Wiederaufbau zerstörter Kommunen als in präventive Maßnahmen zur Verhinderung derartiger Überschwemmungskatastrophen investieren zu wollen.“
Um die Bundesregierung endlich wachzurütteln, hat die VWG eine Petition der Hochwasserschutzinitiative aktiv mit unterstützt, endlich den Hochwasserschutz voranzutreiben. „Die geplanten Kürzungen der Landesregierung in diesem Bereich sind angesichts aktueller Bilder aus weiten Teilen Deutschlands grotesk“, so Feldmann. Kuster ergänzt: „Vor diesem Hintergrund wird auch deutlich, wie Recht die VWG gehabt hat, dass die Einrichtung der Kreisleitstelle im hochwassergefährdeten Keller des Kreishauses absoluter Wahnsinn gewesen wäre!“
Verschwendung verhindern!
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Stellungnahmen und Presseartikel der VWG zum Abriss der beiden Moerser Berufskollegs:
VWG unterstützt Kreisdirektor beim Aufruf zur Familienkarte
Die VWG-Kreistagsfraktion freut sich für die Familien, aber auch für die Unternehmen im Kreis Wesel, dass die von der VWG-Kreistagsfraktion beantragte kostenlose kreisweite Familienkarte, für dessen Einführung die VWG z. B. durch eine Unterschriftenkampagne jahrelang gekämpft hat, nun zum Greifen nah ist. Es sie eine Riesenchance für die Einzelhandels- und Dienstleistungsbranche, wenn sie dieses Projekt unterstützen würde, indem sie mithilfe von Partnerunternehmen eine ausreichende Anzahl von familienfreundlichen Angeboten für Karteninhaber beim Kreis Wesel anmeldet. Denn es handele sich dabei nicht nur um ein Projekt, das die Familienfreundichkeit im Kreis Wesel kostengünstig und effizient steigert. Es diene auch der Wirtschaftsförderung, weil Geschäfte und Dienstleistungsunternehmen Kaufkraft im Kreis Wesel binden können. Zudem bedeute eine höhere Attraktivität des Niederrheins als Wohnort für Familien auch, dass weiterhin genügend Konsumenten bei uns leben werden.
„Wenn in anderen Kommunen und Kreisen im Land NRW die Familienkarte bereits ein großer Renner ist, warum soll dies im Kreis Wesel mit seinen großen Einkaufsstädten Moers, Dinslaken und Wesel, aber auch mit seinen vielfältigen Anbietern in den kleineren Kommunen anders sein?!“, so Martin Kuster, Vorsitzender der VWG-Kreistagsfraktion.
Mehr zur Aktion „Pro Familienkarte“: www.pro-familienkarte.de
Internetseite des Kreises Wesel zur Familienkarte: www.kreis-wesel.de/familienkarte
