App für Familien

Die Rheinische Post berichtet am 27.09.2017 (Auszug):

Die FDP/VWG-Fraktion will die Einführung einer kreisweiten Familien-App prüfen lassen. Ihr Ansinnen soll auf die Tagesordnung der kommenden Sitzung des Kreisausschusses und Kreistages kommen. Der Fraktionsvorsitzende Rainer Mull erklärt: „Der Kreis Main-Spessart hat bereits eine innovative kommunale Familien-App eingeführt. Mit dieser mobilen Anwendung bietet sich für Eltern die Möglichkeit, niedrigschwellig und zwanglos, aber dabei regelmäßig und passgenau an kommunale Informationen zum Thema Familie zu kommen.“ Auch in verschiedenen Städten von NRW werde bereits die Einführung einer Familien-App geprüft oder vorbereitet. (…)

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel:
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/wesel/einfuehrung-einer-app-fuer-familien-wird-geprueft-aid-1.7107358

Prüfauftrag: Einführung einer Familien-App

Sehr geehrter Herr Landrat Dr. Müller,

die FDP/VWG-Fraktion bittet Sie, den folgenden Antrag auf die Tagesordnung der kommenden Sitzung des Kreisausschusses und Kreistages zu setzen:

Die Verwaltung wird beauftragt, die Machbarkeit einer kreisweiten Familien-App nach dem Vorbild der Familien-App im Kreis Main-Spessart zu prüfen und die Ergebnisse im vierten Sitzungszyklus vorzulegen.

Bei der Familien-App handelt es sich um eine mobile Anwendung, die Eltern die Möglichkeit gibt, niedrigschwellig und zwanglos, dabei gleichzeitig regelmäßig und passgenau an kommunale Informationen zum Thema Familie zu kommen. Die App orientiert sich an den Entwicklungsphasen des Kindes und blendet somit nicht relevante Themen aus. Inhaltlich werden über die App Informationen von der Gesundheitspflege über finanzielle Aspekte bis hin zur Kinderbetreuung angeboten. Dabei erhalten Eltern auch Einladungen zu aktuellen Veranstaltungen vor Ort oder Push-Mitteilung als Erinnerung zu anstehenden Vorsorgeuntersuchungen. Ebenso ist eine Kalenderfunktion enthalten.

Im Kreis Wesel könnte nach Ansicht der FDP/VWG-Fraktion über diese Funktionen hinaus die Möglichkeit bestehen, die im Kreis Wesel bereits erfolgreich eingeführte, bisher in Plastikform bestehende Familienkarte in digitaler Form in die Familien-App zu integrieren, um künftig auf die Herstellung und Ausgabe der Plastikkarten verzichten zu können. Zudem könnten Karteninhaber z. B. beim Einkauf direkt vor Ort prüfen, welche Angebote aktuell in ihrer Umgebung zur Verfügung stehen.

Insbesondere folgende Fragen sind nach Ansicht der FDP/VWG-Fraktion im Rahmen des Prüfauftrages zu beantworten:

1. Welche familienorientierte Angebote und Anwendungen kann sich die Verwaltung bei einer Familien-App speziell in unserem Kreis vorstellen? Hält die Verwaltung es technisch für machbar, die bestehende kartenbasierte Familienkarte künftig in digitaler Form in eine solche Familien-App zu integrieren?
2. Welche Möglichkeiten einer interkommunalen Zusammenarbeit (einerseits mit kreiseigenen Kommunen, andererseits mit Kommunen / Landkreisen, die eine Familien-App bereits anbieten oder dessen Einführung planen) sieht die Verwaltung?
3. Wie hoch schätzt die Verwaltung die einmaligen Kosten für die Entwicklung und Einführung sowie die jährlichen Kosten für den Betrieb und die Aktualisierung einer kreisweiten Familien-App?
4. Wie hoch schätzt die Verwaltung das Einsparpotential, wenn die Familienkarte künftig als integraler Bestandteil einer Familien-App ausschließlich in digitaler Form ausgegeben wird?

Begründung:

Mit einer mobilen Anwendung für Smartphones würde der Kreis Wesel auf der Höhe der Zeit liegen und als familienfreundlicher Landkreis ein attraktives Angebot für Eltern machen. In anderen Kommunen bzw. Landkreisen wurde eine solche Familien-App bereits erfolgreich eingeführt.
Im Kreis Wesel könnte die Attraktivität einer Familien-App gesteigert werden, indem die bereits erfolgreich eingeführte kreisweite Familienkarte in die App integriert würde, was zugleich Synergieeffekte generieren würde.

Mit freundlichen Grüßen

Rainer Mull
Fraktionsvorsitzender

Kreisweite Familien-App

Die FDP/VWG-Fraktion will die Einführung einer kreisweiten Familien-App prüfen lassen. Ihr Ansinnen soll auf die Tagesordnung der kommenden Sitzung des Kreisausschusses und Kreistages kommen.

Fraktionsvorsitzender Rainer Mull sieht in der Familien-App ein attraktives Angebot für Familien, das auf der Höhe der Zeit liegt: „Der Kreis Main-Spessart hat bereits eine innovative kommunale Familien-App eingeführt. Mit dieser mobilen Anwendung bietet sich für Eltern die Möglichkeit, niedrigschwellig und zwanglos, aber dabei regelmäßig und passgenau an kommunale Informationen zum Thema Familie zu kommen.“ Auch in verschiedenen Städten von NRW werde bereits die Einführung einer Familien-App geprüft oder vorbereitet.
Die App, so die FDP/VWG-Fraktion, orientiere sich an den Entwicklungsphasen des Kindes. Inhaltlich würden über die App Informationen von der Gesundheitspflege über finanzielle Aspekte bis hin zur Kinderbetreuung angeboten. Mull: „Dabei erhalten Eltern auch Einladungen zu aktuellen Veranstaltungen vor Ort oder eine Push-Mitteilung als Erinnerung zu anstehenden Vorsorgeuntersuchungen.“

Im Kreis Wesel bestehe darüber hinaus die Möglichkeit, die kreisweite Familienkarte in diese App in digitaler Form zu integrieren. Somit könnte in Zukunft auf die Herstellung, Ausgabe und Verwaltung der bisherigen Plastikkarten verzichtet werden.

Darum möchte die FDP/VWG-Fraktion die technische Umsetzbarkeit der Familien-App mit Einbindung der Familienkarte geprüft haben und wünscht sich von der Verwaltung eine Darstellung der Kosten, bei der auch Synergieeffekte durch die digitale Einbindung der Familienkarte und die Möglichkeit interkommunaler Zusammenarbeit berücksichtigt werden soll. Mull: „Wir sind zuversichtlich, dass dadurch zumindest die jährlichen Kosten für die Aktualisierung und Bereitstellung der App in etwa gleich hoch sind wie die Einsparungen von Kosten, die bislang durch Verwaltung, Herstellung und Ausgabe der Familienkarten entstehen. Dann würde eine Erhöhung der freiwilligen Ausgaben im Kreishaushalt vermieden.“

Weniger Bürokratie im Kreis

Die NRZ Wesel berichtet am 4. August 2017 (Auszug):

Mit neuem Fraktionschef und einigem Tatendrang geht die FDP/VWG-Fraktion in den zweiten Teil der Legislaturperiode. Rainer Mull (48) hat die Position von Heinz Dams übernommen, der den Vorsitz abgegeben hat (die NRZ berichtete). Die Zwischenbilanz von Rainer Mull (FDP) und Martin Kuster (VWG) klingt zufrieden: Sowohl die Zusammenarbeit in der gemeinsamen Fraktion als auch die im Bündnis mit CDU und Grünen stimme. Dass im Kreis Wesel FDP und Grüne, anders als andernorts, miteinander können, „liegt an den handelnden Personen“, sagt Mull. Man habe neue Themen und neue Wege der Zusammenarbeit gefunden – obschon das Bündnis nicht in allen Punkten übereinstimmt. Stichwort Campus Moers: FDP und VWG waren allein gegen den Bau, der Platz für drei Berufskollegs schaffen soll und der anfangs mit 80 Millionen veranschlagt war. Aktuell liegen die Berechnungen bei 100 Millionen, „wir gehen eher von 120 aus“, sagt Kuster. Bislang hat seine Fraktion das Projekt abgelehnt. Da es nun nicht mehr zu verhindern sei, will man es konstruktiv begleiten. Aktuelles Problem: Es seien nicht ausreichend Parkplätze da, so die Befürchtung, immerhin sollen rund 5300 Schüler den Campus besuchen. (…)

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel:
https://www.nrz.de/staedte/wesel-hamminkeln-schermbeck/weniger-buerokratie-fuer-den-kreis-id211466193.html

Auch die Rheinische Post berichtete am 5. August darüber mit dem Titel „Die FDP/VWG hat sich neu sortiert“:
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/wesel/die-fdp-vwg-hat-sich-neu-sortiert-aid-1.6992614

Kostenexplosion beim Campus

Die Rheinische Post Kreis Wesel veröffentlicht am 27. Juni 2017 eine Presserklärung der FDP/VWG-Kreistagsfraktion:

Die im Bauausschuss des Kreises Wesel präsentierte jüngste Kostenentwicklung in der Planung zum Bau des Berufsschul-Campus‘ in Moers ist Wasser auf den Mühlen der Kritiker. „Nun ist es also amtlich“, stellte Die FDP/VWG-Fraktion im Kreistag fest und teilte mit: „Der Landrat muss in einer Drucksache für die kommende Kreistagssitzung zugeben, dass für das Berufskolleg-Campus Moers ,die Herstellungskosten (…) an die neu veranschlagte Höhe von 101 Millionen Euro anzupassen‘ seien.“

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel:
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/dinslaken/kostensteigerung-fdp-vwg-will-campus-moers-stoppen-aid-1.6907784