>> Gewerbepark am Flugplatz wird halbiert <<

Die NRZ Dinslaken berichtet am 13. Mai 2011 (Ausschnitte):

Eine ähnlich unendliche Geschichte wie die Landebahnverlängerung scheint auch der „Interkommunale Gewerbepark“ am Flugplatz Schwarze Heide zu werden. Der tangiert auch die Gemeinde Hünxe, wird aber von der Nachbarstadt Bottrop geplant – allerdings weiterhin nicht wirklich realisiert. Dabei setzt nicht nur die Flugplatzgesellschaft nach dem Ausbau des Verkehrslandeplatzes auf die Ansiedlung „flug-affinen“ Gewerbes. Von mehreren hundert Arbeitsplätzen war vor Jahren mal die Rede. (…)

Gleichzeitig wurden erneut Stimmen laut, die Zweifel an der Realisierbarkeit des Gewerbeparks äußerten. Die CDU-Fraktionschefin Dorothee Askemper plädierte gar dafür, sich eine Frist zu setzen: Wenn sich innerhalb von zwei Jahren nichts tue, dann solle man „die Sache in Ehren sterben lassen“.

Hintergrund der Flächenreduzierung sind Bedenken Dinslakens und des Kreises Wesel. Die richten sich gegen den neuen Bebauungsplan, der notwendig wurde, weil das Oberverwaltungsgericht den alten auf Anwohnerklage hin 2007 gekippt hatte. (…)

Genau das sei der Grund für die Flächenreduzierung des Gewerbeparks am Flugplatz, so Hünxes Bürgermeister Hermann Hansen; das Gewerbe sei davon nicht betroffen. Normalerweise stimme sich Bottrop, das die Planung zu verantworten habe, mit Hünxe ab, so Hansen. Doch mit dem schleppenden Gang der Dinge ist er wenig glücklich. Die Nachbarstadt müsse „langsam in die Gänge kommen“, sagt er. (…)