Die Rheinische Post Moers berichtet am 8. November 2010 (Auszug):
Interview am Montag Der Vorstand der Wählergemeinschaft Unabhängige Rentner Moers erläuterte seine Schwerpunkte. Marianne Meylahn sagt, sie hatte keine andere Wahl, als die Freie Bürgergemeinschaft zu verlassen.
Moers. Der Vorstand der Wählergemeinschaft Unabhängige Rentner Moers war in der neuen Redaktion des Grafschafters am Neumarkt 13 zu Gast. Im Mittelpunkt des Gesprächs, das RP-Redaktionsleiter Dirk Möwius mit dem Team um den Vorsitzenden Herbert Meylahn führte, stand natürlich zunächst der Wechsel von Kreistagsmitglied Marianne Meylahn von der FBG zu den Unabhängigen Rentnern.
Frau Meylahn, der Austritt der Moerser FBG aus den Vereinigten Wählergemeinschaften im Kreis Wesel und Ihr Wechsel zu den Unabhängigen Rentnern hat für viel Wirbel gesorgt.
Marianne Meylahn: Ich war gern in der FBG und ich war immer loyal. Doch ich bin Kreistagsmitglied für die VWG. Als die FBG die Gemeinschaft verließ, hatte ich keine andere Wahl, als auszutreten. Ich halte diese Entscheidung der FBG auch weiterhin für falsch. Im Kreistag geht es auch um Moers. Man denke nur an den Schulentwicklungsplan und die Auswirkungen auf unsere Berufskollegs.
Aber Sie haben sich nicht nur als Moerser Interessensvertreterin gesehen?
Marianne Meylahn: Nein, das wäre auch falsch. Im Kreistag ist man für den ganzen Kreis verantwortlich. Das ist in den einzelnen Kommunen nicht immer leicht zu verstehen. Trotzdem ist natürlich meine Devise, soviel wie möglich für Moers heraus zu holen.
War denn wirklich nur die Entscheidung in Sachen Kreisumlage der Grund für den Austritt der FBG aus der VWG?
Marianne Meylahn: So ist die Begründung. Ich vermute allerdings, dass auch die Aufnahme der Wählergemeinschaft Unabhängige Rentner Moers eine Rolle gespielt hat. Die FBG war dagegen, die VWG haben klar erklärt, dass sie sich nicht erpressen lassen. In Dinslaken gibt es ja auch zwei Wählergemeinschaften, die beide Mitglied der VWG sind. Kurz vor der Sondersitzung gab es nun den Austritt der FBG. Trotzdem gab es den einstimmigen Beschluss für die Aufnahme der Unabhängigen Rentner. (…)
