>> NIAG: Personen-Nahverkehr kann optimiert werden <<

Die Rheinische Post Niederrhein berichtet am 18. Juli 2012:

Bei einem Besuch von Politikern in Moers hat der Prokurist des Verkehrsbetriebs NIAG, Christian Kleinenhammann, von Optimierungsbedarf beim Öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV) gesprochen. Weitgehend kostendeckend wirtschafte die NIAG dank ihrer Logistiksparte (NIAG-Eisenbahn, Rheinhafen Orsoy). Im Hinblick auf die Logistik warb Kleinenhammann für eine intensive Kooperation des Rheinhafens Orsoy mit der neuen Gesellschaft für die Niederrheinhäfen. Zu Gast in Moers waren die Kreistagsfraktion der Vereinigten Wählergemeinschaften (VWG) und die Unabhängige Wählergemeinschaft Moers (UWG), um sich über die Dienstleistungen und die aktuelle Situation der Niederrheinischen Verkehrsbetriebe Aktiengesellschaft NIAG zu informieren. Sie erfuhren unter anderem, dass rund 750 Mitarbeiter bei dem Unternehmen beschäftigt sind, die alle nach Verdi-Tarifen bezahlt würden. Zudem stellt die NIAG rund 37 Ausbildungsplätze zur Verfügung.

>> „Familien-Zertifikat“ wird dem Kreis zu teuer <<

Die Rheinische Post Kreis Wesel berichtet am 29. Juni 2012 (Auszüge):

Der Kreisausschuss stellte gestern die Weichen für die Entscheidungen des Kreistags in der kommenden Woche. (…)

Einigkeit gab’s bei vielen Punkten, aber nicht beim Thema „Re-Auditierung zum audit berufundfamilie“. Mit 10:7-Stimmen erteilten CDU, Grüne, FDP und VWG der Freigabe von 15 470 Euro, die mit Sperrvermerk im Haushalt standen, eine Absage. Damit ist das Gütesiegel, das der Kreisverwaltung eine familienbewusste Ausrichtung attestierte, bald Geschichte. Die schon im März kritische Mehrheit ließ sich weder vom jüngsten Bericht noch vom Vortrag der Auditorin Astrid Lethert (work+life) überzeugen. Schwammig und inhaltsarm sei das alles. Erreichte Ziele seien kaum ablesbar. Dafür seien gut 15 000 Euro, die alle drei Jahre zur Verlängerung fällig würden, zu viel. (…)

>> UWG sieht Sparchance <<

Die Rheinische Post Moers berichtet am 31.05.2012:

Über die Kreistagsfraktion der VWG hat sich die Unabhängige Wählergemeinschaft Moers einen Überblick über die Aufwendungen für die Fraktionen verschafft. Nach dieser Übersicht gibt Moers mit Abstand am meisten für seine Fraktionen aus. Gesamtausgaben von 370.000 Euro bedeuten 35.000 Euro pro tausend Einwohner. Bei diesem Vergleichswert kommt der Kreis auf Fraktionskosten von 585 Euro pro tausend Einwohner, Wesel auf 2.370, Dinslaken auf 1.590 und Kamp-Lintfort auf 1.331. Karl-Heinz Prott, Vorstandsmitglied der UWG, und Ratsmitglied Herbert Meylahn sehen deshalb großes Sparpotenzial in diesem Bereich.

>> Kampf um den Karnevalszug <<

Die Rheinische Post Kreis Wesel berichtet am 25. April 2012 (Auszüge):

Marianne Meylahn, Kreistagsabgeordnete der Vereinigten Wählergemeinschaften (VWG), kann sich noch gut an den ersten Nelkensamstagszug in Moers erinnern – das war im Jahr 1959. „Für uns junge Leute war das ein großes Erlebnis.“ Nun muss sie erleben, dass der Veranstaltung wegen des wegfallenden ENNI-Zuschusses das Aus droht. Marianne Meylahn und Ehemann Herbert, die sich politische in der Unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG) Moers engagieren, wollen das nicht so hinnehmen. Herbert Meylahn hat einen Brief an Bürgermeister Norbert Ballhaus geschrieben. (…) Die UWG hat zudem eine Unterschriftenliste für den Erhalt des Karnevalszuges gestartet.

VWG verteidigt Familienkarte gegen FDP-Vorwürfe

Das Wochen-Magazin Moers veröffentlichte am 18. April 2012 folgenden Leserbrief des VWG-Fraktionsvorsitzenden Martin Kuster:

Die Behauptung von Herrn Dahms, die VWG-Kreistagsfraktion habe keine Finanzierungsvorschläge für die Familienkarte unterbreitet, ist falsch. Im Gegenteil hat sie Sparanträge gestellt, deren Volumen die Kosten einer kreisweiten Familienkarte um ein Vielfaches übertroffen hätten. Beispielsweise der Verzicht auf die überflüssige Subventionierung der Kreistierzüchterzentrale durch den Kreis mit über 200.000 Euro. Der Antrag wurde von der FDP-Kreistagsfraktion abgelehnt. Die FDP betreibt offenbar auch im Kreis Wesel lieber Klientel- als eine effektive Familienpolitik!
Die Behauptung, die Familienkarte nütze nur SGBII-Empfängern ist ebenfalls falsch. Durch Einbindung von Einzelhandel und Dienstleistungsunternehmen sollen ALLE Familien in den Genuss von Vergünstigungen kommen, wie es in zahlreichen Nachbarkommunen schon erfolgreich umgesetzt worden ist.
Glücklicherweise verstehen die mittelständischen Dienstleistungsbetriebe, auf die einst die FDP als Stammwähler setzen konnte, das Prinzip der Familienkarte und erkennen ihre Vorteile. Darum sind sie zu einer aktiven Unterstützung bereit, wie auf dem jüngsten Wirtschaftsforum der Stadt Xanten unter anderem die IHK Niederrhein deutlich machte.